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Ludwigshafen: Neue Hinweise zur Brandkatastrophe von 2008 — Schäden in Millionenhöhe durch gesprengte Geldautomaten — Keine Entspannung am Arbeitsmarkt
Anmoderation:
Ein Strafgefangener, der am 14. Dezember bei einem Arzttermin im Klinikum Ludwigshafen fliehen konnte, hat offenbar Hilfe von einer Mitarbeiterin der Justizvollzugs-Anstalt Mannheim erhalten. Das hat heute die Staatsanwaltschaft Frankenthal mitgeteilt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen habe die Mitarbeiterin dem Straf-Gefangenen ein Mobiltelefon verschafft. So habe er sich mit einem mutmaßlichen Fluchthelfer absprechen können. Die beiden Männer wurden Ende Dezember in einem Hotel gefasst. Gegen die Mitarbeiterin der Justizvollzugs-Anstalt wird jetzt wegen des Verdachts der Gefangenen-Befreiung ermittelt. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten:
Neue Hinweise zur Brandkatastrophe
Fast 16 Jahre nach einem Wohnhausbrand mit neun Toten in Ludwigshafen hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen erneut aufgenommen. Nach ihren Angaben geht sie neuen Erkenntnissen nach. Danach hat ein Häftling in einem türkischen Gefängnis gegenüber einem anderen Insassen gestanden, den Brand verursacht zu haben. Bei dem verheerenden Feuer im Februar 2008 waren vier Frauen und fünf Kinder mit türkischen Wurzeln getötet worden. Die Ermittlungen wurden im Herbst 2008 mit dem Ergebnis eingestellt, dass der Brand wahrscheinlich durch Fahrlässigkeit entstanden war.
Schäden in Millionenhöhe
In Rheinland-Pfalz wurden im vergangenen Jahr 50 Geldautomaten gesprengt. Wie das Innenministerium mitteilte, ist das die zweithöchste Zahl in den vergangenen Jahren. Allein der Sachschaden liege nach einer vorläufigen Bilanz bei rund 9 Millionen Euro. Die Polizei habe bislang knapp ein Drittel der Taten aufgeklärt und 14 Verdächtige ermittelt. Innenminister Michael Ebling stellte aber klar, dass es trotz dieser Erfolge keine Entwarnung geben könne.
Keine Entspannung am Arbeitsmarkt
Zum Jahresende sind die Arbeitslosenzahlen in Hessen und Rheinland-Pfalz weiter gestiegen. Das lag vor allem an der anhaltend schwachen wirtschaftlichen Entwicklung. In Hessen waren Ende Dezember rund 183.000 Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,3 Prozent. In Rheinland-Pfalz suchten rund 113.000 Männer und Frauen eine Stelle. Hier stieg die Arbeitslosenquote auf 5 Prozent. Bundesweit erhöhte sich die Quote auf 5,7 Prozent.
Anmoderation:
Ein Strafgefangener, der am 14. Dezember bei einem Arzttermin im Klinikum Ludwigshafen fliehen konnte, hat offenbar Hilfe von einer Mitarbeiterin der Justizvollzugs-Anstalt Mannheim erhalten. Das hat heute die Staatsanwaltschaft Frankenthal mitgeteilt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen habe die Mitarbeiterin dem Straf-Gefangenen ein Mobiltelefon verschafft. So habe er sich mit einem mutmaßlichen Fluchthelfer absprechen können. Die beiden Männer wurden Ende Dezember in einem Hotel gefasst. Gegen die Mitarbeiterin der Justizvollzugs-Anstalt wird jetzt wegen des Verdachts der Gefangenen-Befreiung ermittelt. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten:
Neue Hinweise zur Brandkatastrophe
Fast 16 Jahre nach einem Wohnhausbrand mit neun Toten in Ludwigshafen hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen erneut aufgenommen. Nach ihren Angaben geht sie neuen Erkenntnissen nach. Danach hat ein Häftling in einem türkischen Gefängnis gegenüber einem anderen Insassen gestanden, den Brand verursacht zu haben. Bei dem verheerenden Feuer im Februar 2008 waren vier Frauen und fünf Kinder mit türkischen Wurzeln getötet worden. Die Ermittlungen wurden im Herbst 2008 mit dem Ergebnis eingestellt, dass der Brand wahrscheinlich durch Fahrlässigkeit entstanden war.
Schäden in Millionenhöhe
In Rheinland-Pfalz wurden im vergangenen Jahr 50 Geldautomaten gesprengt. Wie das Innenministerium mitteilte, ist das die zweithöchste Zahl in den vergangenen Jahren. Allein der Sachschaden liege nach einer vorläufigen Bilanz bei rund 9 Millionen Euro. Die Polizei habe bislang knapp ein Drittel der Taten aufgeklärt und 14 Verdächtige ermittelt. Innenminister Michael Ebling stellte aber klar, dass es trotz dieser Erfolge keine Entwarnung geben könne.
Keine Entspannung am Arbeitsmarkt
Zum Jahresende sind die Arbeitslosenzahlen in Hessen und Rheinland-Pfalz weiter gestiegen. Das lag vor allem an der anhaltend schwachen wirtschaftlichen Entwicklung. In Hessen waren Ende Dezember rund 183.000 Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,3 Prozent. In Rheinland-Pfalz suchten rund 113.000 Männer und Frauen eine Stelle. Hier stieg die Arbeitslosenquote auf 5 Prozent. Bundesweit erhöhte sich die Quote auf 5,7 Prozent.









