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Langer Bahnstreik beschlossen — Lufthansa muss Flugplan erneut ausdünnen — Weihnachtsamnestie für Häftlinge
Anmoderation:
Bei einem Feuer in einem Krankenhaus in Frankenthal sind zwei Patientinnen im Alter von 72 und 80 Jahren ums Leben gekommen. Sieben weitere Menschen wurden verletzt. Die Ursache für den Brand ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten des Tages.
Langer Bahnstreik beschlossen
Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn hat heute in Frankfurt die Gewerkschaft der Lokomotivführer GDL das Ergebnis ihrer Urabstimmung verkündet. Demnach hat die Mehrheit ihrer Mitglieder für unbefristete Streiks nach dem 8. Januar gestimmt. Die GDL hatte die Tarifverhandlungen nach der zweiten Runde für gescheitert erklärt. Seit November hat sie bereits zweimal mit Warnstreiks den Personenverkehr nahezu zum Erliegen gebracht. Hauptstreitpunkt ist die Forderung der Gewerkschaft, die Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter bei vollem Lohnausgleich zu reduzieren.
Lufthansa muss Flugplan erneut ausdünnen
Trotz der hohen Nachfrage wird die Lufthansa auch im kommenden Jahr weniger Flüge anbieten können als ursprünglich geplant. Als Grund nannte Konzernchef Carsten Spohr, dass es weiterhin Engpässe beim Personal gebe. Außerdem stünden nicht genug Flugzeuge zur Verfügung. Die Flugzeughersteller hätten Lieferschwierigkeiten. Dazu käme noch, dass die Triebwerke bei bestimmten Motoren des Airbus A320 überholt werden müssten. Das sei nicht geplant gewesen. Ursprünglich wollte die Lufthansa 2024 wieder 95 Prozent der Flüge aus dem Jahr vor der Corona-Pandemie anbieten.
Weihnachtsamnestie für Häftlinge
Wegen des bevorstehenden Weihnachtsfests dürfen Häftlinge in Hessen und Rheinland-Pfalz per Gnadenerlass das Gefängnis vorzeitig verlassen. Hessen hat bislang 93 Gefängnisinsassen in die Freiheit entlassen, in Rheinland-Pfalz sind es 77. In beiden Bundesländern werden noch wenige weitere Fälle geprüft. Für den Gnadenerlass gelten strenge Regeln. Die Häftlinge dürfen nur dann vorzeitig auf freien Fuß gesetzt werden, wenn sie im Gefängnis nicht negativ aufgefallen sind und keine langjährigen Haftstrafen verbüßen müssen.
Anmoderation:
Bei einem Feuer in einem Krankenhaus in Frankenthal sind zwei Patientinnen im Alter von 72 und 80 Jahren ums Leben gekommen. Sieben weitere Menschen wurden verletzt. Die Ursache für den Brand ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten des Tages.
Langer Bahnstreik beschlossen
Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn hat heute in Frankfurt die Gewerkschaft der Lokomotivführer GDL das Ergebnis ihrer Urabstimmung verkündet. Demnach hat die Mehrheit ihrer Mitglieder für unbefristete Streiks nach dem 8. Januar gestimmt. Die GDL hatte die Tarifverhandlungen nach der zweiten Runde für gescheitert erklärt. Seit November hat sie bereits zweimal mit Warnstreiks den Personenverkehr nahezu zum Erliegen gebracht. Hauptstreitpunkt ist die Forderung der Gewerkschaft, die Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter bei vollem Lohnausgleich zu reduzieren.
Lufthansa muss Flugplan erneut ausdünnen
Trotz der hohen Nachfrage wird die Lufthansa auch im kommenden Jahr weniger Flüge anbieten können als ursprünglich geplant. Als Grund nannte Konzernchef Carsten Spohr, dass es weiterhin Engpässe beim Personal gebe. Außerdem stünden nicht genug Flugzeuge zur Verfügung. Die Flugzeughersteller hätten Lieferschwierigkeiten. Dazu käme noch, dass die Triebwerke bei bestimmten Motoren des Airbus A320 überholt werden müssten. Das sei nicht geplant gewesen. Ursprünglich wollte die Lufthansa 2024 wieder 95 Prozent der Flüge aus dem Jahr vor der Corona-Pandemie anbieten.
Weihnachtsamnestie für Häftlinge
Wegen des bevorstehenden Weihnachtsfests dürfen Häftlinge in Hessen und Rheinland-Pfalz per Gnadenerlass das Gefängnis vorzeitig verlassen. Hessen hat bislang 93 Gefängnisinsassen in die Freiheit entlassen, in Rheinland-Pfalz sind es 77. In beiden Bundesländern werden noch wenige weitere Fälle geprüft. Für den Gnadenerlass gelten strenge Regeln. Die Häftlinge dürfen nur dann vorzeitig auf freien Fuß gesetzt werden, wenn sie im Gefängnis nicht negativ aufgefallen sind und keine langjährigen Haftstrafen verbüßen müssen.









