Halloween im Zoo Neuwied
Haben Sie sie heute Nacht auch gehört? Die Geister und Vampire, die sich zu Halloween aus ihrem Versteckt gewagt und die Straßen unsicher gemacht haben? Nicht mal im Zoo Neuwied war man vor Zombies und Co gestern Abend sicher.
[Musik]
War es ein Tier oder vielleicht doch ein Gespenst?
[Löwengebrüll ]
Gruselzeit im Zoo Neuwied. Auch wenn das ein oder andere Tier sich bereits schlafen gelegt hat, gibt es trotzdem noch jede Menge zu entdecken.
Lina, 8 Jahre: „Also ich fand das richtig cool, wo man so da hinten den Rundweg gehen kann mit diesen Gruseldingern.“
Christoph, aus Brohltal: „Es ist echt total schön gemacht hier mit der Beleuchtung und man sieht nicht viel von den Tieren, aber man hört hier und da so ein Tiergeräusch und da wir wissen, welches Tier wo wohnt ist das auch mal im Dunkeln sehr spannend.“
Janina, aus Windhagen: „Wir haben heute Tiere gesehen, die man sonst so gar nicht sieht, die waren relativ aktiv im Gegensatz zu sonst.“
Stephanie und Gioia: „Uns gefällt das gut, ne. Und wir gehen fast jedes Jahr hier hin.“
Wer traut sich, seine Hand in die Tastbox zu stecken? Aber keine Angst, dort drinnen wartet nichts Lebendiges. Anders sieht das im Exotarium aus. Ein Insekt auf dem Arm? Für viele eine gruselige Vorstellung.
Franziska Waked, Leiterin der Zooschule: „Unsere Gruselinsekten sind eine der Attraktionen, wo man quasi einfach mal was anfassen kann wie Stabheuschrecken, wandelnde Blätter, was man ja sonst auch nicht so kennt und die immer so einen ganz schlechten Ruf haben, dass die so ekelig sind und sind sie gar nicht. Und das kann man heute bei uns ganz gut austesten.“
Die Idee kommt gut an, die Schlange ist lang. Nein, nicht diese. Die hier.
„Wie hat sich das denn angefühlt? – Kribbelig und warm und es hat gekitzelt.“
„Cool und kribbelig.“
„Das erste Mal, dass ich so ein Krabbeltier hab.“
Und was darf an Halloween auf keinen Fall fehlen? Klar, Totenköpfe. In einem Quiz sollen die Kinder erraten, zu welchem Tier die Schädel gehören könnten. Auch die Kreativen kommen auf ihre Kosten und können sich eine eigene Spinnen-Krone basteln. In den Tiergehegen selbst gibt es (heute) keine Attraktionen. Was aber nicht heißt, dass der ein oder andere nicht trotzdem vom Event und vor allem der Deko profitiert.
Franziska Waked, Leiterin Zooschule: „Die Innereien haben tatsächlich schon ein paar Tiere zu fressen bekommen wie die Stachelschweine oder die Tapire und diejenigen, die noch ganz gut sind, bekommen einige Tiere zum Spielen morgen ins Gehege.“
Und wer nicht im Spinnennetz hängen geblieben ist, kann ganz bestimmt auch nächstes Jahr wieder kommen.









