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Anklage fordert Höchststrafe: Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines vierjährigen Jungen vor 35 Jahren hat die Staatsanwaltschaft heute vor dem Landgericht Frankfurt eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes für die Angeklagte gefordert. Die heute 76jährige mutmaßliche Sektenchefin soll den Sohn von Sektenmitglieder im August 1988 in einen Sack gesteckt haben. Der vierjährige erstickte in dem verschnürten Sack. Die Angeklagte bestreitet eine Schuld am Tod des Jungen. Bereits vor drei Jahren hatte das Landgericht Hanau sie zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil aber wieder auf.
Handgranate enthielt Sprengstoff: Die Handgranate, die gestern in der Frankfurter S- und U-Bahnstation Hauptwache gefunden wurde, war funktionsfähig. Sie war aber noch gesichert. Das hat die Polizei heute mitgeteilt. Sie fahndet mit Aufnahmen aus Überwachungskameras nach dem mutmaßlichen Täter. Derzeit prüft sie erste Hinweise auf den Mann. Er soll die Granate gestern Morgen um 4.36 Uhr auf der B-Ebene der Hauptwache abgelegt haben. Experten des LKAs machten sie unschädlich. Die gesamte Station war weiträumig abgeriegelt und wurde erst am Vormittag wieder freigegeben. Das Motiv für die Tat ist noch unklar.
Trier will Weltkulturerbe besser sichern: Die Stadt Trier will das Gebiet rund um die römischen Bauwerke zu einer Pufferzone erklären. Künftig soll bei jeder Baumaßnahme nach festen Kriterien geprüft werden, ob sie im Einklang mit dem historischen Erbe der Stadt steht. Dabei geht es auch um Sichtachsen auf die Denkmäler und das Stadtbild. Die Pufferzone soll zudem archäologische Funde schützen, die noch nicht ausgegraben sind. Geplant ist, die entsprechende Rechtsverordnung Anfang 2024 zu erlassen. Trier wurde im Jahr 17 vor Christus von den Römern gegründet.









