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Weitere Nachrichten im Überblick

Okt. 31, 2023

BASF rutscht in die roten Zahlen — Deutlich weniger Postbank-Filialen geplant — On-Demand-Shuttles des RMV fahren weiter
Anmoderation:
Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat sich heute in Mainz mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände getroffen. Anschließend forderten sie gemeinsam den Bund auf, sich stärker an den Kosten für die Unterbringung und Integration von Füchtlingen zu beteiligen. Am nächsten Montag wollen die Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzler Olaf Scholz über die Flüchtlingskosten sprechen.
Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten.
BASF rutscht in die roten Zahlen
Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF hat im dritten Quartal dieses Jahres einen Verlust von rund 250 Millionen Euro erlitten. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres stand unter dem Strich noch ein Gewinn von rund 910 Millionen Euro. Wie der Konzern heute mitteilte, seien die Absatzmengen in allen Bereichen mit Ausnahme der Automobilbranche gesunken. Außerdem hätten die hohen Verluste bei der Öl- und Gastochter Wintershall das Ergebnis belastet. Die BASF wird ihr Sparprogramm verschärfen und weniger investieren. Am Standort Ludwigshafen sollen rund 2.500 Stellen wegfallen.
Deutlich weniger Filialen geplant
Die Deutsche Bank will das Filialnetz ihrer Tochter Postbank in den kommenden Jahren um fast die Hälfte verringern. Wie das Geldhaus in Frankfurt mitteilte, sollen bis Mitte 2026 250 der aktuell noch 550 Postbank-Zweigstellen geschlossen werden. Die persönliche Beratung vor Ort verliere für die Kunden zunehmend an Bedeutung. Durch die Schließungen würden in großem Umfang Kosten eingespart. Wie viele Arbeitsplätze wegfallen und welche Standorte betroffen sein werden, teilte die Deutsche Bank nicht mit. Das werde in Gesprächen mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern festgelegt.
On-Demand-Shuttles fahren weiter
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat einen neuen Betreiber für seine On-Demand-Shuttles gefunden. Wie er heute mitteilte, wird das Unternehmen Via ab dem 1. November den Betrieb von sechs Angeboten übernehmen. Es handelt sich dabei unter anderem um den „Hopper“ im Kreis Offenbach, „EMIL“ in Taunussstein und den „DadiLiner“ im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Die Preise werden sich nicht ändern, die Benutzer müssen aber eine neue App zur Buchung der Fahrzeuge herunterladen. Der bisherige Anbieter hatte Insolvenz angemeldet.