Start der Frankfurter Buchmesse
Die slowenischen Autoren sind wie Bienen, heißt es: Sie fliegen umher und sammeln Eindrücke aus ganz Europa, um daraus Honig zu machen. Kreiert wird eine Literatur, die von verschiedenen kulturellen Einflüssen geprägt ist.
Katja Stergar, Direktorin Slowenische Buchagentur
„Bienen sammeln und machen daraus Honig. Und Honig ist klebrig. Du bekommst den nicht ab. Er klebt an deinen Händen. Und genau so hoffe ich, bleibt auch die slowenische Literatur an dir hängen, wenn du davon probierst. Sie wird bei dir bleiben.“
Ob sie bei einem bleibt, das können Messebesucher auf den rund 2.000 Quadratmetern des Pavillons erkunden: Alles soll sich wie ein Streifzug durch die Landschaft Sloweniens anfühlen. Doch wer lieber in die Zukunft reist, ist auf der Frankfurter Buchmesse genauso richtig. Einen Themenschwerpunkt haben die Messemacher auf Künstliche Intelligenz gesetzt. Und welche Chancen und Risiken diese für den Literaturbetrieb bereithält.
Juergen Boos, Direktor Frankfurter Buchmesse
„Weil das einfach ein Thema ist, das uns beschäftigt in den Buchhandlungen, in den Verlagen. Was passiert mit unseren Inhalten? Wenn ein Autor etwas schreibt und es wird einfach von der KI nachempfunden. Wer weiß, ist das echt? Ist das falsch? Oder ist das jetzt einfach eine serialization? Jedes Buch ist gleich, weil die Maschine nicht denken kann.“
Ganz anders sieht das beim Menschen aus: Die Frankfurter Buchmesse versteht sich nicht nur als Handelsplatz für Autoren und Verlage, sondern auch als Plattform für Diskussionen. Besonders erinnert wird heute an die neue Gewalteskalation in Israel.
Karin Schmidt-Friderichs, Börsenverein des Deutschen Buchhandels
„Da suchen wir Antworten, Denkanstöße, Debatten und nichts anderes tun Bücher und nichts anderes tut die Buchmesse ganz extrem. Und es gibt Einordnungsmöglichkeiten durch den Austausch mit klugen Köpfen und deren Gedanken. Und das finde ich speziell an der Buchmesse so reich.“
Die weltweit größte Buchmesse ist bis Donnerstag für Verlage, Blogger und Autoren geöffnet. Ab Freitag sind dann alle willkommen, die Spaß am Wort und Spaß am Lesen haben.









