60 Jahre Malteser in Speyer
Feierlaune in Speyer: Der Malteser Hilfsdienst wird hier 60 Jahre alt. Zwischen Krankenwagen und Wunden-Schminken feiern die Malteser ihr Jubiläum. Auch Kirche und Politik treffen hier aufeinander, denn der Verein leiste einen wichtigen Teil zur Gesellschaft bei, so der Leiter der Malteser in Speyer, Christopher Wolf:
Christopher Wolf, Diözesanleiter Malteser Speyer
„Ohne die Malteser würde was fehlen. Wir haben in der Corona-Zeit bewiesen, dass wir helfen können, dass wir testen können, dass wir impfen können. Wir haben im Ahrtal gezeigt, dass wir anpacken können, dass wir unterstützen können, dass wir ein Teil der Rettungskette sind, die unser Land sicherer macht und die hilft, wenn Not geboten ist.“
Ob Hausnotruf, Pflege oder Flüchtlingshilfe: Ehrenamtliche übernehmen das, was Hauptamtliche nicht mehr stemmen können. Für die Politik ist die freiwillige Arbeit – wie die der Malteser – unverzichtbar. Deshalb besucht der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling die Jubiläumsfeier.
Michael Ebling (SPD), Innenminister Rheinland-Pfalz
„Die Zusammenarbeit mit den Maltesern ist für die Landesregierung wichtig, wertvoll, aber sie ist auch sehr stabil und verlässlich. Wir haben mit der schrecklichen Hochwasserkatastrophe an der Ahr auf alle Fälle gelernt, dass wir den Katastrophenschutz neu aufstellen müssen und da sind die Malteser für uns ein sehr wichtiger Partner. Auch im Katastrophenschutz, auch mit ihren Ideen, die jung und frisch daherkommen – kein bisschen angestaubt, obwohl die Malteser eine große und lange Tradition haben.“
1963 fangen die Malteser in Speyer klein an: Der erste Bus, die ersten Katastrophenschutzübungen, die ersten Erste-Hilfe-Kurse. Heute – sechs Jahrzehnte später – engagieren sich rund 2.000 Helfer. Knapp 18.000 Förderer unterstützen im Bistum Speyer die Arbeit des katholischen Vereins. Für die Kirche ist der Malteser Hilfsdienst eine wichtige Form der Nächstenliebe.
Karl-Heinz Wiesemann, Bischof Bistum Speyer
„Unser Staat lebt von solchen Initiativen. Das müssen wir uns immer wieder klar machen. Deswegen ist es für mich auch wichtig, dass ein gutes Verhältnis zwischen Staat, Kirche und Kirchenverbänden – dazu gehört auch die Malteser, die Malteserjugend vor allen Dingen – weiter fortgeschrieben werden kann.“
Damit das auch in Zukunft gut gelingt, vergeben Innenminister Michael Ebling und die Malteser einen Innovationspreis. Gewinner: Die Malteser in Weilerbach Sie haben eine Drohnen-Staffel entwickelt. Die Drohnen sollen bei zukünftigen Naturkatastrophen bei der Rettung von Menschen helfen.









