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Weitere Nachrichten im Überblick

Aug. 2, 2023

Mehr Wasserstoff-Züge im Taunus +++ Fresenius erholt sich weiter +++ Digitalisierung in der Justiz schreitet voran
Anmoderation:
Ein Mann aus Amöneburg in Mittelhessen ist vor 37 Jahren spurlos verschwunden. Jetzt endlich scheint sein Schicksal geklärt zu sein. In der Schweiz, auf dem Theodul-Gletscher nahe Zermatt, sind Bergsteiger auf sterbliche Überreste und Ausrüstungs-Gegenstände gestoßen. Nach Medienberichten hat ein DNA-Abgleich nun ergeben: sie gehören zu dem vermissten Amöneburger, der 1986 von einer Urlaubs-Bergtour in dieser Region nicht zurückkehrte.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten des Tages.
Mehr Wasserstoff-Züge
Nach einer Serie von Pannen beim Start der neuen Wasserstoff-Zugflotte im Taunus soll das Fahrangebot jetzt verbessert werden. Nach Angaben des Rhein-Main-Verkehrsbundes sind nun 18 der 27 geplanten Züge geliefert und einsatzbereit. Zudem seien die Fahrzeuge jetzt zuverlässiger. Im vergangenen Dezember sollte im Taunus die weltweit größte Flotte von Wasserstoffzügen den Betrieb aufnehmen. Der Hersteller konnte aber nur einen Teil der Züge liefern, die zudem wegen technischer Schwierigkeiten zunächst nicht eingesetzt werden konnten.
Fresenius erholt sich weiter
Der Bad Homburger Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius hat seinen Umsatz im zweiten Quartal dieses Jahres auf rund 10 Milliarden Euro gesteigert. Das waren drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Geschäfte im Klinikbereich und mit Medikamenten wuchsen stärker als erwartet. Außerdem entwickelte sich die Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care nach jahrelangen Verlusten zuletzt wieder positiv. Wegen der gestiegenen Kosten sank der Gewinn um 17 Prozent auf rund 380 Millionen Euro.
Digitalisierung der Justiz kommt voran
Nach Ansicht des hessischen Justizministers Roman Poseck ist das Land bei der Einführung der E-Akte auf einem guten Weg. Vor rund einem Jahr habe es erste Pilotversuche an drei Gerichten gegeben. Mittlerweile würden rund 30 der 74 hessischen Gerichte mit elektronischen Akten arbeiten. Laut einem Bundesgesetz soll die E-Akte ab 2026 in der gesamten Justiz eingeführt sein. Poseck zeigte sich zuversichtlich, dass Hessen den Zeitplan einhalten wird. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen in Hessen bei rund 260 Millionen Euro.