Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

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1. FC Kaiserslautern vor dem Saisonstart

Juli 27, 2023

Wir steigen wieder auf – und kommen nun zu einem Verein, der sich vergangene Saison als Aufsteiger in der zweiten Fußball-Bundesliga wacker geschlagen hat: Der 1. FC Kaiserslautern. In Liga zwei ist am Wochenende schon wieder Saisonstart. Wir schauen mal, wie fit die Roten Teufel sind? Unser 17:30 Teamcheck.
Großer Fanandrang rund um den Betzenberg. Die Vorfreude auf die kommende Saison ist riesig, das erste Heimspiel nahezu ausverkauft. Die euphorischen Bilder vom Aufstieg vor einem Jahr sind noch in bester Erinnerung, nach Platz 9 in der vergangenen Spielzeit will sich Kaiserslautern nun weiter in Liga 2 etablieren.
Mannschaft
Fünf Neuzugänge hat sich der FCK diesen Sommer bislang geleistet, der bekannteste hört auf den Namen Ragnar Ache. 1 Million Euro hat Lautern für den Stürmer von Eintracht Frankfurt hingeblättert, der erste Millionentransfer der Pfälzer seit fast zehn Jahren. Der bullige Deutsch-Ghanaer soll auf dem Betzenberg das Offensivspiel voranbringen, vergangene Saison trotz des Aufschwungs eine Schwachstelle.
Ragnar Ache, Neuzugang 1. FC Kaiserslautern
„Was mich so beeindruckt hat, waren die Fans, das Stadion. Auch, wie die den Fußball hier spielen. Und ich denke, dass ich da doch was zu beitragen kann.“
Der FCK hat sich in allen Mannschaftsteilen verstärkt und verjüngt. Etwa mit dem 24-jährigen polnischen Nationalspieler und Innenverteidiger Tymoteusz Puchacz. Oder dem ebenfalls 24 Jahre alten Mittelstürmer Richmond Tachie von Ligakonkurrent Paderborn, der in seiner Jugend bei Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg ausgebildet wurde.
Trainer
Auf dem Trainerposten setzen die roten Teufel weiter auf ihren Aufstiegshelden Dirk Schuster. Der 55-Jährige steht wie kein Zweiter für den Aufschwung. Neben körperlicher Fitness setzt er vor allem auf Teamgeist, beim Saisonziel hält sich Dirk Schuster aber deutlich zurück.
Dirk Schuster, Trainer 1. FC Kaiserslautern
„So schnell wie möglich 40 Punkte holen. Mannschaft, Spieler, Verein weiterentwickeln. Sich in der 2. Liga weiter etablieren und in unseren Augen einen Mittelfeldplatz erreichen.“
In der vergangenen Saison gab der FCK als Saisonziel den Klassenerhalt aus und landete dann respektabel im oberen Mittelfeld. Gut möglich also, dass der Blick diesmal doch weiter nach oben geht.
Prognose
Carsten Praeg, Reporter
„Die Konkurrenz für den FCK ist groß: Das schon oft bemühte Klischee von der stärksten 2. Bundesliga aller Zeiten war selten treffender als diesmal. Dennoch: Sollten die Neuzugänge besonders in der Offensive einschlagen, dann könnte für das Team von Dirk Schuster mehr drin sein als ein Platz im Mittelfeld.“
Los geht’s am Samstag mit dem Heimkracher gegen St. Pauli vor über 40.000 Zuschauern, danach geht’s weiter zu Schalke 04. Mehr Ansporn zu Saisonbeginn geht eigentlich nicht.