Außenministerin Baerbock besucht BASF
Es ist der größte Chemiekonzern der Welt – die BASF mit Hauptsitz in Ludwigshafen. Um weiter zu wachsen, setzt der Chemie-Riese auf den weltweit größten Wachstumsmarkt der Chemiebranche – China. An diesem Kurs gibt es Kritik. Eine der prominentesten Mahnerinnen ist Annalena Baerbock: Die Außenministerin hat heute das Stammwerk in Ludwigshafen besucht.
Freundliches Händeschütteln zwischen Außenministerin Annalena Baerbock und dem BASF-Vorstandsvorsitzenden Martin Brudermüller heute Morgen in Ludwigshafen.
Doch Baerbock und Brudermüller sind sich nicht in allen Punkten einig – etwa beim Thema China. Die Außenministerin mahnt:
Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesaußenministerin: „…dass man mit Blick auf zukünftige Risiken, gerade mit Blick auf Abhängigkeiten von autoritären Regimen, darauf schauen müssen, dass, wenn Märkte von heute auf morgen zusammenbrechen sollte, aus welchen Gründen auch immer, was das für ein Risiko für unsere gesamte Volkswirtschaft birgt.“
Vergangene Woche hat die Bundesregierung eine neue China-Strategie beschlossen. Die sieht vor allem eines vor: Abhängigkeiten und Risiken minimieren. Die BASF will bis 2030 rund 10 Milliarden im Reich der Mitte investieren. Baerbock macht klar.
Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesaußenministerin:
„Wir haben in der China-Strategie deutlich gemacht, dass der Staat für Investitionen, die risikobehaftet sind, nicht unendlich das Risiko tragen kann.“
Bedeutet: Die BASF könnte sich im Krisenfall vermutlich nicht darauf verlassen, mit Steuergeldern gerettet zu werden.
Ein Risiko, dass Brudermüller kennt. China biete aber viele Chancen – auch für teure Forschungsarbeit des Unternehmens und den Umbau zur klimaneutralen Wirtschaft.
Freundliches Händeschütteln zwischen Außenministerin Annalena Baerbock und dem BASF-Vorstandsvorsitzenden Martin Brudermüller heute Morgen in Ludwigshafen.
Doch Baerbock und Brudermüller sind sich nicht in allen Punkten einig – etwa beim Thema China. Die Außenministerin mahnt:
Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesaußenministerin: „…dass man mit Blick auf zukünftige Risiken, gerade mit Blick auf Abhängigkeiten von autoritären Regimen, darauf schauen müssen, dass, wenn Märkte von heute auf morgen zusammenbrechen sollte, aus welchen Gründen auch immer, was das für ein Risiko für unsere gesamte Volkswirtschaft birgt.“
Vergangene Woche hat die Bundesregierung eine neue China-Strategie beschlossen. Die sieht vor allem eines vor: Abhängigkeiten und Risiken minimieren. Die BASF will bis 2030 rund 10 Milliarden im Reich der Mitte investieren. Baerbock macht klar.
Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesaußenministerin:
„Wir haben in der China-Strategie deutlich gemacht, dass der Staat für Investitionen, die risikobehaftet sind, nicht unendlich das Risiko tragen kann.“
Bedeutet: Die BASF könnte sich im Krisenfall vermutlich nicht darauf verlassen, mit Steuergeldern gerettet zu werden.
Ein Risiko, dass Brudermüller kennt. China biete aber viele Chancen – auch für teure Forschungsarbeit des Unternehmens und den Umbau zur klimaneutralen Wirtschaft.
Martin Brudermüller, Vorstandsvorsitzender BASF
„Und lassen Sie mich auch sagen: Wenn man in China erfolgreich ist und dort Geld verdient, das hilft uns natürlich auch in einem Markt, der nicht wächst, in Europa, die Transformation zu schultern. Das kostet viel Geld, das sind Milliardeninvesitionen. Wir haben das Commitment zu wachsen, in China, aber eben auch die Transformation hinzukriegen.“
Ob sich dieser China-Kurs für die BAF auszahlt, oder das Unternehmen eines Tages dafür draufzahlt, wird sich zeigen.









