Landtag feiert 175 Jahre Paulskirchenparlament
Die, die im Geschichtsunterricht aufgepasst haben, wissen es: Im Jahr 1848 traf sich das erste nationale Parlament der deutschen Geschichte – genau, in der Frankfurter Paulskirche. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Demokratie. Bereits vor ein paar Wochen gab es zu diesem Anlass in Frankfurt ein großes Fest und heute dann die Feierstunde im hessischen Landtag.
So könnte es ausgesehen haben 1848 in Frankfurt. Schwarz-Rot-Gold geschmückt. In der Paulskirche traf sich die erste gewählte Nationalversammlung.
Beim heutigen Festakt in Wiesbaden hält Norbert Lammert, der ehemalige Bundestagspräsident, die Festrede.
Norbert Lammert (CDU), Bundestagspräsident a.D.
„Der Versuch vor 175 Jahren, Demokratie und Nationalstaat gleichzeitig zu realisieren, die Nation gewissermaßen zu einen und zu befreien, war offenkundig zu ehrgeizig. Er scheiterte, weil die damals in der Paulskirche versammelten, keine gemeinsame Vorstellung davon hatten, wie ein deutscher Nationalstaat aussehen, und wer dazugehören sollte.“
Wer damals in der Paulskirche nicht dazugehören sollte war klar: Frauen. Sie waren 1848 von der aktiven Teilhabe ausgeschlossen. Es dauerte bis 1919. Seitdem sind Frauen dem Wahlrecht nach gleichberechtigt.
Astrid Wallmann (CDU), Landtagspräsidentin Hessen
„Es ist tatsächlich ein langer Weg. Und aus der Historie wissen wir ja auch, dass die Frauen viel für ihre Rechte tun mussten – und ehrlichweise finde ich: immer noch tun müssen. Aber daran arbeiten wir und das ist auch gut so, weil Frauen natürlich in die Mitte unserer Gesellschaft gehören und dafür bin ich auch eine der Mitstreiterinnen.“
Eine Demokratie sei schließlich nie am Ende ihrer Entwicklung.
Norbert Lammert mahnt in seiner Rede: Demokratien seien immer am meisten gefährdet, wenn Menschen beginnen, sie für selbstverständlich zu halten.
So könnte es ausgesehen haben 1848 in Frankfurt. Schwarz-Rot-Gold geschmückt. In der Paulskirche traf sich die erste gewählte Nationalversammlung.
Beim heutigen Festakt in Wiesbaden hält Norbert Lammert, der ehemalige Bundestagspräsident, die Festrede.
Norbert Lammert (CDU), Bundestagspräsident a.D.
„Der Versuch vor 175 Jahren, Demokratie und Nationalstaat gleichzeitig zu realisieren, die Nation gewissermaßen zu einen und zu befreien, war offenkundig zu ehrgeizig. Er scheiterte, weil die damals in der Paulskirche versammelten, keine gemeinsame Vorstellung davon hatten, wie ein deutscher Nationalstaat aussehen, und wer dazugehören sollte.“
Wer damals in der Paulskirche nicht dazugehören sollte war klar: Frauen. Sie waren 1848 von der aktiven Teilhabe ausgeschlossen. Es dauerte bis 1919. Seitdem sind Frauen dem Wahlrecht nach gleichberechtigt.
Astrid Wallmann (CDU), Landtagspräsidentin Hessen
„Es ist tatsächlich ein langer Weg. Und aus der Historie wissen wir ja auch, dass die Frauen viel für ihre Rechte tun mussten – und ehrlichweise finde ich: immer noch tun müssen. Aber daran arbeiten wir und das ist auch gut so, weil Frauen natürlich in die Mitte unserer Gesellschaft gehören und dafür bin ich auch eine der Mitstreiterinnen.“
Eine Demokratie sei schließlich nie am Ende ihrer Entwicklung.
Norbert Lammert mahnt in seiner Rede: Demokratien seien immer am meisten gefährdet, wenn Menschen beginnen, sie für selbstverständlich zu halten.









