Panther Challenge – Praktikum bei der Bundespolizei
Ein Bundesligaderby steht an, die Fanlager der beiden Vereine sind befeindet. Um Ausschreitungen zu vermeiden und brenzlige Situationen zu klären, ist die Bundesbereitschaftspolizei im Einsatz. Risikospiele sind nur eines von vielen Feldern, bei denen die Bundespolizei gefragt ist. Und dafür braucht es viel Personal. Um junge Menschen für den Beruf zu begeistern, hat sich die Abteilung im rheinland-pfälzischen Bad Bergzabern eine ganz besondere Aktion ausgedacht.
Ein Zugabteil voller gewaltbereiter Hooligans. Die Polizei soll die Situation klären. Trotz Provokationen gilt es Ruhe zu bewahren. Es kommt zu Festnahmen. Für diese Polizisten ist es das erste Training dieser Art, denn unter den Schutzuniformen stecken Praktikanten. 95 Schüler durchlaufen drei Tage lang verschiedene Stationen, um den Beruf kennenzulernen. Eine von ihnen ist die sechszehnjährige Laura Steuer.
Laura Steuer, Polizeipraktikantin: „Ich kenne einen, der ist hier auch Anwärter und der hat mir halt davon berichtet. Und weil das mein Kindheitstraum war und alles, habe ich mir dann gedacht, warum nicht das mal anschauen. Und deswegen bin ich jetzt hier.“
Neben einem Sporttest lernen die Praktikanten, wie sie sich in Notlagen selbst verteidigen, sei es gegen bewaffnete Gegner oder am Boden liegend. Und wie man so eine Uniform anzieht – denn auch das will gelernt sein.
Laura Steuer, besucht die 10. Klasse: „Ich habe sie mir sogar schwerer vorgestellt tatsächlich. Also man gewöhnt sich dran. Jetzt im Schatten geht’s hier noch, aber ich bin gespannt, wie’s gleich in der Sonne ist, wenn wir auch gehen und laufen und keine Ahnung, was wir sonst noch machen. Aber ich bin gespannt.“
Was genau auf dem Programm steht, erfahren die Teilnehmer erst, wenn es soweit ist. Für jede Aufgabe gibt es eine kurze Einweisung – hier im Umgang mit Wasserwerfern. Und dann ist Action angesagt. Weit kommt der Zug aber nicht; Demonstranten blockieren die Kreuzung.
Laura Steuer, 16 Jahre alt: „Das war auch unerwartet, man wusste zuerst nicht, was man machen soll. Also ich wusste nicht, ob ich mich jetzt aufstellen soll, ob ich nach vorne laufen soll, das ist halt ein bisschen komisch. Aber dann hat alles super geklappt und wir wurden auch nass und das war perfekt bei der Hitze.“
Wasserwerfer, Rauchbomben, ein ausrangierter Zugwaggon. Um den Praktikanten in Bad Bergzabern möglichst realistische Einblicke in die Polizeiarbeit zu bieten, betreibt die Bundespolizei großen Aufwand.
Michael Sziele, Abteilungsführer Bundespolizei Bad Bergzabern: „Die sollen sich ein Bild machen können über die Polizei, über die tollen Seiten, aber auch über die Kehrseiten der Medaille, die es überall gibt. Klar, der Nachwuchsmarkt ist auch hart umkämpft, ich glaube, man muss da auch ein bisschen liefern, damit wir den Nachwuchs gewinnen können.“
Gegen Abend wird es dann nochmal ernst. Nachdem die Polizeipraktikanten mithilfe der Wasserwerfer eine Sitzblockade aufgelöst haben, bewerfen die Demonstranten die Einsatzkräfte mit verschiedenen Gegenständen und errichten eine brennende Blockade. Nach längerer Auseinandersetzung können die Polizisten die Unruhestifter aber in die Flucht schlagen. Ein Einsatz, der auch bei Praktikantin Laura Eindruck hinterlassen hat.
Laura Steuer, Polizeipraktikantin „Ich weiß nicht, ob das was jeden Tag für mich wäre. Also für so zwei-drei Tage ist das schön so als Abwechslung und um den Beruf auch kennenzulernen, aber ich weiß noch nicht so zu hundert Prozent, ob das was für mein ganzes Leben sein wird.“
Egal wie sie sich entscheiden wird, sie und ihre Mitstreiter haben heute viel gelernt. Die Chancen stehen gut, dass hier der ein oder andere Bundespolizist von morgen dabei ist – und in ein paar Jahren dann auch echten Hooligans gegenübersteht.
Ein Zugabteil voller gewaltbereiter Hooligans. Die Polizei soll die Situation klären. Trotz Provokationen gilt es Ruhe zu bewahren. Es kommt zu Festnahmen. Für diese Polizisten ist es das erste Training dieser Art, denn unter den Schutzuniformen stecken Praktikanten. 95 Schüler durchlaufen drei Tage lang verschiedene Stationen, um den Beruf kennenzulernen. Eine von ihnen ist die sechszehnjährige Laura Steuer.
Laura Steuer, Polizeipraktikantin: „Ich kenne einen, der ist hier auch Anwärter und der hat mir halt davon berichtet. Und weil das mein Kindheitstraum war und alles, habe ich mir dann gedacht, warum nicht das mal anschauen. Und deswegen bin ich jetzt hier.“
Neben einem Sporttest lernen die Praktikanten, wie sie sich in Notlagen selbst verteidigen, sei es gegen bewaffnete Gegner oder am Boden liegend. Und wie man so eine Uniform anzieht – denn auch das will gelernt sein.
Laura Steuer, besucht die 10. Klasse: „Ich habe sie mir sogar schwerer vorgestellt tatsächlich. Also man gewöhnt sich dran. Jetzt im Schatten geht’s hier noch, aber ich bin gespannt, wie’s gleich in der Sonne ist, wenn wir auch gehen und laufen und keine Ahnung, was wir sonst noch machen. Aber ich bin gespannt.“
Was genau auf dem Programm steht, erfahren die Teilnehmer erst, wenn es soweit ist. Für jede Aufgabe gibt es eine kurze Einweisung – hier im Umgang mit Wasserwerfern. Und dann ist Action angesagt. Weit kommt der Zug aber nicht; Demonstranten blockieren die Kreuzung.
Laura Steuer, 16 Jahre alt: „Das war auch unerwartet, man wusste zuerst nicht, was man machen soll. Also ich wusste nicht, ob ich mich jetzt aufstellen soll, ob ich nach vorne laufen soll, das ist halt ein bisschen komisch. Aber dann hat alles super geklappt und wir wurden auch nass und das war perfekt bei der Hitze.“
Wasserwerfer, Rauchbomben, ein ausrangierter Zugwaggon. Um den Praktikanten in Bad Bergzabern möglichst realistische Einblicke in die Polizeiarbeit zu bieten, betreibt die Bundespolizei großen Aufwand.
Michael Sziele, Abteilungsführer Bundespolizei Bad Bergzabern: „Die sollen sich ein Bild machen können über die Polizei, über die tollen Seiten, aber auch über die Kehrseiten der Medaille, die es überall gibt. Klar, der Nachwuchsmarkt ist auch hart umkämpft, ich glaube, man muss da auch ein bisschen liefern, damit wir den Nachwuchs gewinnen können.“
Gegen Abend wird es dann nochmal ernst. Nachdem die Polizeipraktikanten mithilfe der Wasserwerfer eine Sitzblockade aufgelöst haben, bewerfen die Demonstranten die Einsatzkräfte mit verschiedenen Gegenständen und errichten eine brennende Blockade. Nach längerer Auseinandersetzung können die Polizisten die Unruhestifter aber in die Flucht schlagen. Ein Einsatz, der auch bei Praktikantin Laura Eindruck hinterlassen hat.
Laura Steuer, Polizeipraktikantin „Ich weiß nicht, ob das was jeden Tag für mich wäre. Also für so zwei-drei Tage ist das schön so als Abwechslung und um den Beruf auch kennenzulernen, aber ich weiß noch nicht so zu hundert Prozent, ob das was für mein ganzes Leben sein wird.“
Egal wie sie sich entscheiden wird, sie und ihre Mitstreiter haben heute viel gelernt. Die Chancen stehen gut, dass hier der ein oder andere Bundespolizist von morgen dabei ist – und in ein paar Jahren dann auch echten Hooligans gegenübersteht.









