Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
Der hessische Grünen-Politiker Philipp Nimmermann soll neuer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium werden. Der 57-jährige ist seit 2019 Staatssekretär im hessischen Wirtschaftsministerium. In Berlin wird er Nachfolger von Patrick Graichen, der in der vergangenen Woche nach Vorwürfen der Vetternwirtschaft seinen Posten räumen musste. Und damit zu weiteren Nachrichten von heute.
Staatsanwaltschaft fordert lebenslang
Im Prozess um den gewaltsamen Tod zweier Kinder in Hanau hat die Staatsanwaltschaft heute für den angeklagten Vater eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes gefordert. Außerdem solle das Landgericht die besondere Schwere der Schuld feststellen. Der 48-jährige Inder habe mit dem Mord seine Frau bestrafen wollen, die sich von ihm getrennt hatte. Die Verteidigung stellte keinen konkreten Antrag. Das genaue Tatgeschehen sei nicht aufgeklärt worden. Im Mai vergangenen Jahres soll der Angeklagte seine siebenjährige Tochter getötet haben. Sein elfjähriger Sohn sprang daraufhin vom Balkon der Wohnung und verletzte sich tödlich.
Lange Suche nach Fachkräften
Die Betriebe in Rheinland-Pfalz brauchen immer mehr Zeit, bis sie freie Stellen besetzen können. Das hat eine Umfrage der Industrie- und Handelskammern unter 500 Betrieben im Land ergeben. Bei jedem zweiten Unternehmen dauere es drei bis sechs Monate, bis es neue Mitarbeiter gefunden habe. Etwa 15 Prozent der Betriebe bräuchten sogar noch länger. Engpässe gebe es vor allem im Gastgewerbe sowie in der IT- und Kommunikationsbranche.
Weniger Spargel geerntet
Wegen der kühlen Witterung haben die Spargelbauern in Hessen bislang geringere Mengen geerntet als im vergangenen Jahr. Nach Angaben ihres Verbandes sei das aber durchaus positiv. Es gebe kein Überangebot wie im Jahr zuvor. Dadurch könnten die Spargelbauern derzeit etwas höhere Preise erzielen. Die Spargelsaison endet traditionell am 24. Juni.









