Plattform Biotechnologie Rheinland-Pfalz vorgestellt
Mit dem ersten Corona-Impfstoff sorgte das Mainzer Unternehmen BioNTech weltweit für Aufsehen – aber das ist nun schon über zwei Jahre her. Seitdem haben in der Biotechnologie-Forschung zunehmend andere Staaten die Nase vorn. Das Land Rheinland-Pfalz will diesem Trend nun entgegenwirken.
Ein großer Wurf mit dem Corona-Vakzin – dann wurde es ruhiger um BioNTech. Die Folge: Seit Anfang des Jahres ist die Aktie des Mainzer Pharma-Unternehmens um ein Drittel eingebrochen. Das große Zugpferd deutscher Biotechnologie scheint keins mehr zu sein, ein Nachfolger ist nicht in Sicht.
Jetzt will Rheinland-Pfalz Wissenschaft und Wirtschaft mit einer Plattform stärker verknüpfen. Die große Vision: das Bundesland zu einem Leuchtturm der Biotechnologie zu machen.
Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz
„Das ist für uns ein ganz wesentlicher Meilenstein, weil wir die Akteure wirklich auch in einem Netzwerk zusammenbringen. Dass wir daraus auch wirklich noch mal die wirtschaftliche Kraft entwickeln, das Interesse, dass Biotechnologie hier wirklich ein großes Thema ist.“
Hier am TechnologieZentrum Mainz sollen Forschung und Unternehmen in gemeinsamen Workshops vernetzt werden. Wie viele und welche Firmen bereits zugesagt haben, ist noch nicht bekannt.
Bemühungen gab es zuvor schon einige: In den vergangenen beiden Jahren hat das Land wissenschaftliche Projekte mit 10 Millionen Euro gefördert, in Mainz will das Forschungsinstitut TRON für 170 Millionen ein neues Riesenlabor bauen.
Durch das neue Netzwerk soll künftig noch mehr folgen.
Daniela Schmitt (FDP), Wirtschaftsministerin Rheinland-Pfalz
„Dass wir wirklich auch die ganze Wertschöpfungskette in den Blick nehmen, die stärkere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, und hier letztendlich für den Standort Rheinland-Pfalz einen Mehrwert anbieten.
Konkreter wird es bei der heutigen Präsentation allerdings nicht. Zudem mag ins Bild der Standortstärkung nicht ganz passen, dass BioNTech für 400 Millionen Euro ein britisches Forschungsunternehmen aufkaufen will. Die Ministerpräsidentin bringt das aber nicht aus der Ruhe.
Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz
„Unsere Unternehmen, genau wie die Wissenschaft, arbeiten international. Dass sie für sich, aus wirtschaftlichen und wissenschaftspolitischen Gründen, die Entscheidung getroffen haben, die Investition zu tätigen – das hat nichts damit zu tun, dass BioNTech nicht sehr verbunden ist hier mit diesem Standort.“
Den Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase freut es natürlich, dass in der Landeshauptstadt künftig mehr in Sachen Biotechnologie gehen soll. Er setzt voll und ganz auf das bisherige Zugpferd.
Nino Haase (parteilos), Oberbürgermeister Mainz
„Mainz hat durch die mRNA-Technologie, durch die Erfolge von BioNTech hier lokal ein kleines Wirtschaftswunder, ein großes Wirtschaftswunder erzeugt. Was aber auch andere Firmen mitbefruchtet hat.“
Und tatsächlich will – direkt hier neben der Mainzer Fußballarena – bereits die nächste Pharmafirma einen neuen Standort bauen. Ob die angekündigte Plattform aber tatsächlich Rheinland-Pfalz zu einem „Leuchtturm“ der Biotechnologie machen kann, wird das Zentrum erst beweisen müssen.
Ein großer Wurf mit dem Corona-Vakzin – dann wurde es ruhiger um BioNTech. Die Folge: Seit Anfang des Jahres ist die Aktie des Mainzer Pharma-Unternehmens um ein Drittel eingebrochen. Das große Zugpferd deutscher Biotechnologie scheint keins mehr zu sein, ein Nachfolger ist nicht in Sicht.
Jetzt will Rheinland-Pfalz Wissenschaft und Wirtschaft mit einer Plattform stärker verknüpfen. Die große Vision: das Bundesland zu einem Leuchtturm der Biotechnologie zu machen.
Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz
„Das ist für uns ein ganz wesentlicher Meilenstein, weil wir die Akteure wirklich auch in einem Netzwerk zusammenbringen. Dass wir daraus auch wirklich noch mal die wirtschaftliche Kraft entwickeln, das Interesse, dass Biotechnologie hier wirklich ein großes Thema ist.“
Hier am TechnologieZentrum Mainz sollen Forschung und Unternehmen in gemeinsamen Workshops vernetzt werden. Wie viele und welche Firmen bereits zugesagt haben, ist noch nicht bekannt.
Bemühungen gab es zuvor schon einige: In den vergangenen beiden Jahren hat das Land wissenschaftliche Projekte mit 10 Millionen Euro gefördert, in Mainz will das Forschungsinstitut TRON für 170 Millionen ein neues Riesenlabor bauen.
Durch das neue Netzwerk soll künftig noch mehr folgen.
Daniela Schmitt (FDP), Wirtschaftsministerin Rheinland-Pfalz
„Dass wir wirklich auch die ganze Wertschöpfungskette in den Blick nehmen, die stärkere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, und hier letztendlich für den Standort Rheinland-Pfalz einen Mehrwert anbieten.
Konkreter wird es bei der heutigen Präsentation allerdings nicht. Zudem mag ins Bild der Standortstärkung nicht ganz passen, dass BioNTech für 400 Millionen Euro ein britisches Forschungsunternehmen aufkaufen will. Die Ministerpräsidentin bringt das aber nicht aus der Ruhe.
Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz
„Unsere Unternehmen, genau wie die Wissenschaft, arbeiten international. Dass sie für sich, aus wirtschaftlichen und wissenschaftspolitischen Gründen, die Entscheidung getroffen haben, die Investition zu tätigen – das hat nichts damit zu tun, dass BioNTech nicht sehr verbunden ist hier mit diesem Standort.“
Den Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase freut es natürlich, dass in der Landeshauptstadt künftig mehr in Sachen Biotechnologie gehen soll. Er setzt voll und ganz auf das bisherige Zugpferd.
Nino Haase (parteilos), Oberbürgermeister Mainz
„Mainz hat durch die mRNA-Technologie, durch die Erfolge von BioNTech hier lokal ein kleines Wirtschaftswunder, ein großes Wirtschaftswunder erzeugt. Was aber auch andere Firmen mitbefruchtet hat.“
Und tatsächlich will – direkt hier neben der Mainzer Fußballarena – bereits die nächste Pharmafirma einen neuen Standort bauen. Ob die angekündigte Plattform aber tatsächlich Rheinland-Pfalz zu einem „Leuchtturm“ der Biotechnologie machen kann, wird das Zentrum erst beweisen müssen.









