Umbau der Lufthansa
Während der Corona-Krise ist die Lufthansa knapp an einer Pleite vorbeigeflogen. Der Staat hat sie mit Steuergeldern in Milliardenhöhe gerettet. Jetzt muss die größte deutsche Fluglinie mit gestiegenen Treibstoffkosten zurechtkommen. Und gleichzeitig einen grundlegenden Umbau schaffen.
Für die Lufthansa ist es eine Zeit des Umbruchs. Die Airline steht vor großen Veränderungen. Hinter verschlossenen Türen wird gerade intensiv an der Zukunft des Luftfahrtkonzerns gearbeitet.
Vorstandschef Carsten Spohr will nach der Swiss, der Austrian und Brussels Airlines auch die italienische Fluglinie ITA übernehmen, die früher Alitalia hieß. Außerdem soll er Interesse an der portugiesischen Fluglinie TAP haben.
Luftfahrtexperte Karl-Rudolf Rupprecht hält diesen Wachstumskurs für richtig. Denn nur die Großen hätten eine Chance:
Karl-Rudolf Rupprecht, Frankfurt University of Applied Sciences
„Wenn man mal in Europa guckt, dann haben wir sehr viele kleine und große Airlines, die im Grunde genommen suboptimal geführt sind. Sie wissen, dass die finanzschwach sind und damit auch nicht die Investitionen haben, um moderne Flotten zu investieren und damit auch attraktive Angebote für die Kunden anzubieten.“
Bedeutet: Die Zukunft gehört den großen Luftfahrtkonzernen. Die Lufthansa AG kann gegen Konkurrenten wie die Air France–KLM nur bestehen, wenn sie ihre Flotte und ihr Flugnetz vergrößert. Dafür braucht sie Geld, deshalb zieht sie sich aus anderen Geschäftsbereichen zurück.
Seit Anfang des Monats steht fest: Der Lufthansa-Caterer LSG Group bekommt einen neuen Besitzer. Damit verlassen 19.000 Mitarbeiter den Konzern. Zusätzlich will die Airline auch einen Teil ihrer Tochtergesellschaft Lufthansa Technik verkaufen.
Nach langem Hin und Her hat die Lufthansa außerdem nun doch eine neue Tochter-Airline angekündigt. Der Name: „City-Airline“ – sie soll die Zulieferflüge für die Drehkreuze Frankfurt und München übernehmen. Dadurch wachsen allerdings die Spannungen mit den rund 5.000 Stammpiloten, mit denen monatelang hinter verschlossenen Türen verhandelt wurde. Nachdem diese Gespräche gescheitert sind, drohen ab Juli neue Streiks. Gut möglich, dass die Kranich-Linie gerade von einer Turbulenz in die nächste fliegt.
Für die Lufthansa ist es eine Zeit des Umbruchs. Die Airline steht vor großen Veränderungen. Hinter verschlossenen Türen wird gerade intensiv an der Zukunft des Luftfahrtkonzerns gearbeitet.
Vorstandschef Carsten Spohr will nach der Swiss, der Austrian und Brussels Airlines auch die italienische Fluglinie ITA übernehmen, die früher Alitalia hieß. Außerdem soll er Interesse an der portugiesischen Fluglinie TAP haben.
Luftfahrtexperte Karl-Rudolf Rupprecht hält diesen Wachstumskurs für richtig. Denn nur die Großen hätten eine Chance:
Karl-Rudolf Rupprecht, Frankfurt University of Applied Sciences
„Wenn man mal in Europa guckt, dann haben wir sehr viele kleine und große Airlines, die im Grunde genommen suboptimal geführt sind. Sie wissen, dass die finanzschwach sind und damit auch nicht die Investitionen haben, um moderne Flotten zu investieren und damit auch attraktive Angebote für die Kunden anzubieten.“
Bedeutet: Die Zukunft gehört den großen Luftfahrtkonzernen. Die Lufthansa AG kann gegen Konkurrenten wie die Air France–KLM nur bestehen, wenn sie ihre Flotte und ihr Flugnetz vergrößert. Dafür braucht sie Geld, deshalb zieht sie sich aus anderen Geschäftsbereichen zurück.
Seit Anfang des Monats steht fest: Der Lufthansa-Caterer LSG Group bekommt einen neuen Besitzer. Damit verlassen 19.000 Mitarbeiter den Konzern. Zusätzlich will die Airline auch einen Teil ihrer Tochtergesellschaft Lufthansa Technik verkaufen.
Nach langem Hin und Her hat die Lufthansa außerdem nun doch eine neue Tochter-Airline angekündigt. Der Name: „City-Airline“ – sie soll die Zulieferflüge für die Drehkreuze Frankfurt und München übernehmen. Dadurch wachsen allerdings die Spannungen mit den rund 5.000 Stammpiloten, mit denen monatelang hinter verschlossenen Türen verhandelt wurde. Nachdem diese Gespräche gescheitert sind, drohen ab Juli neue Streiks. Gut möglich, dass die Kranich-Linie gerade von einer Turbulenz in die nächste fliegt.









