Linke wählt Spitzenkandidaten für Landtagswahl in Hessen
Für die Partei „Die Linke“ geht es bei der hessischen Landtagswahl im Oktober um alles. Bei gerade mal drei Prozent sah die jüngste Umfrage die Partei, die zuletzt wenig mit Inhalten und viel mit innerparteilichem Streit aufgefallen ist. Am Wochenende haben die hessischen Linken ihr Spitzenduo für die Landtagswahl nominiert.
Sie sollen es richten: Die beiden Fraktionschefs im Landtag führen die Linke in den kommenden Wahlkampf. Auf Platz eins der Landesliste wählen die Delegierten in Flörsheim Elisabeth Kula. Sie macht in ihrer Bewerbungsrede klar: Wer einen Politikwechsel will, muss die Linke wählen.
Elisabeth Kula (Die Linke), Spitzenkandidatin Hessen
„Wer am 8. Oktober die SPD und Nancy Faeser wählt, kann mit einer CDU-Regierung aufwachen. Und für Hessen wird ja jetzt auch die Ampel als fortschrittliche Alternative für Schwarz-Grün gehandelt. Was soll an einer Regierung fortschrittlich sein, die 100 Milliarden für Rüstung aus dem Hut zaubert, aber die Kindergrundsicherung unter Finanzierungsvorbehalt stellt?“
Elisabeth Kula wird mit 86,4 Prozent Ja-Stimmen gewählt. Glaubt man den Umfragen, könnte die Partei im Oktober deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.
Elisabeth Kula (Die Linke), Spitzenkandidatin Hessen
„Aktuell ist es eben leider so, dass die Menschen nicht genau wissen, was sie von der Linken erwarten können. Aber in Hessen sind wir – zum Glück, sag ich mal – gut aufgestellt, wir haben eine hervorragende kommunale Verankerung. Die Menschen vor Ort, wir halten hier zusammen, das hat ja auch noch mal das Ergebnis von Jan und mir, die beiden Ergebnisse, gezeigt. Wir gehen hier gemeinsam in den Wahlkampf, geschlossen.“
Dass die Partei diese Geschlossenheit auf Bundesebene zur Zeit vermissen lässt, wird auch für die Hessen zum Problem. Seit 15 Jahren sitzt die Linke im Landtag – ein Scheitern des Vorzeigelandesverbandes wäre ein fatales Signal für die ganze Partei. Wohl auch deshalb schaltet sich die Bundesvorsitzende in Flörsheim spontan in die Diskussion ein.
Janine Wissler (Die Linke), Bundesvorsitzende
„Die Linke ist da, sie kämpft und zwar alle gemeinsam, weil wir alle gekommen sind, um zu bleiben. Wir wollen dieses Land verändern, liebe Genossinnen und Genossen.“
Auf Platz zwei der Liste wird mit 85,2 Prozent Jan Schalauske gewählt – ebenfalls Fraktionschef im Landtag. Er schwört die Partei auf einen harten Wahlkampf ein.
Jan Schalauske (Die Linke), Fraktionsvorsitzender Hessen
„Dass wir in den kommenden Wochen und Monaten gemeinsam dafür kämpfen mit aller Kraft, dass die Linke wieder in den Landtag einzieht. Und dass niemand sagen kann: ‚Die haben sich schon aufgegeben‘.- Entweder, liebe Genossinnen und Genossen, gehen wir mit wehenden Fahnen unter oder aber wir ziehen am 8. Oktober wieder gemeinsam in den Landtag ein, damit es eine starke linke Stimme gibt, die die Lebensbedingungen der Menschen in diesem Land verbessern will.
Als Geschenk für die Spitzenkandidaten gibt es einen Rucksack. Es ist schweres Gepäck, was die Linken im Wahlkampf tragen müssen.
Sie sollen es richten: Die beiden Fraktionschefs im Landtag führen die Linke in den kommenden Wahlkampf. Auf Platz eins der Landesliste wählen die Delegierten in Flörsheim Elisabeth Kula. Sie macht in ihrer Bewerbungsrede klar: Wer einen Politikwechsel will, muss die Linke wählen.
Elisabeth Kula (Die Linke), Spitzenkandidatin Hessen
„Wer am 8. Oktober die SPD und Nancy Faeser wählt, kann mit einer CDU-Regierung aufwachen. Und für Hessen wird ja jetzt auch die Ampel als fortschrittliche Alternative für Schwarz-Grün gehandelt. Was soll an einer Regierung fortschrittlich sein, die 100 Milliarden für Rüstung aus dem Hut zaubert, aber die Kindergrundsicherung unter Finanzierungsvorbehalt stellt?“
Elisabeth Kula wird mit 86,4 Prozent Ja-Stimmen gewählt. Glaubt man den Umfragen, könnte die Partei im Oktober deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.
Elisabeth Kula (Die Linke), Spitzenkandidatin Hessen
„Aktuell ist es eben leider so, dass die Menschen nicht genau wissen, was sie von der Linken erwarten können. Aber in Hessen sind wir – zum Glück, sag ich mal – gut aufgestellt, wir haben eine hervorragende kommunale Verankerung. Die Menschen vor Ort, wir halten hier zusammen, das hat ja auch noch mal das Ergebnis von Jan und mir, die beiden Ergebnisse, gezeigt. Wir gehen hier gemeinsam in den Wahlkampf, geschlossen.“
Dass die Partei diese Geschlossenheit auf Bundesebene zur Zeit vermissen lässt, wird auch für die Hessen zum Problem. Seit 15 Jahren sitzt die Linke im Landtag – ein Scheitern des Vorzeigelandesverbandes wäre ein fatales Signal für die ganze Partei. Wohl auch deshalb schaltet sich die Bundesvorsitzende in Flörsheim spontan in die Diskussion ein.
Janine Wissler (Die Linke), Bundesvorsitzende
„Die Linke ist da, sie kämpft und zwar alle gemeinsam, weil wir alle gekommen sind, um zu bleiben. Wir wollen dieses Land verändern, liebe Genossinnen und Genossen.“
Auf Platz zwei der Liste wird mit 85,2 Prozent Jan Schalauske gewählt – ebenfalls Fraktionschef im Landtag. Er schwört die Partei auf einen harten Wahlkampf ein.
Jan Schalauske (Die Linke), Fraktionsvorsitzender Hessen
„Dass wir in den kommenden Wochen und Monaten gemeinsam dafür kämpfen mit aller Kraft, dass die Linke wieder in den Landtag einzieht. Und dass niemand sagen kann: ‚Die haben sich schon aufgegeben‘.- Entweder, liebe Genossinnen und Genossen, gehen wir mit wehenden Fahnen unter oder aber wir ziehen am 8. Oktober wieder gemeinsam in den Landtag ein, damit es eine starke linke Stimme gibt, die die Lebensbedingungen der Menschen in diesem Land verbessern will.
Als Geschenk für die Spitzenkandidaten gibt es einen Rucksack. Es ist schweres Gepäck, was die Linken im Wahlkampf tragen müssen.









