Neue Loreley-Statue enthüllt
„Zu Bacharach am Rheine wohnt eine Zauberin, Sie war so schön und feine und riss viel Herzen hin.“ Diese Zeilen des Dichters Clemens Brentano schufen vor über 200 Jahren den Mythos der Loreley. Längst ist nicht nur der gleichnamige Felsen im Mittelrheintal beliebter Touristenmagnet, sondern auch die Geschichte um die Schönheit mit güldenem Haar. Neben dem imposanten Blick auf den Rhein erwartet Besucher auf der Aussichtsplattform deshalb seit dem Wochenende auch eine nagelneue Loreley-Statue.
Es dauert kurz bis alle Hüllen fallen, doch dann ist der Blick frei auf die 2 Meter 20 hohe Loreley-Figur, die nun hoch oben auf dem Plateau ihrerseits freie Sicht ins Tal hat.
Die neue Loreley-Statue zeigt sich eher klassisch. Dabei scheinen Frauenkörper und Fels ineinander überzugehen, zu verschmelzen. Hinzu kommen weitere sagenhafte Details.
Valerie Otte, Künstlerin
„Legenden-Elemente wie der Rhein, das Wasser, das Verderben, der Schiffbruch, Rheingold, das ist alles in der reliefartigen Gestaltung des Felsens, vor allem an der Rückseite der Plastik dargestellt. Einfach verschiedene Ebenen, die man nicht unbedingt gleich beim ersten Besuch entdeckt.“
Eine Herausforderung war die vielen Vorstellungen und Wünsche zusammenzubringen. In einer Bürgerbefragung hatten schließlich über 80 Prozent für den finalen Loreley-Entwurf gestimmt.
Mike Weiland (SPD), Bürgermeister Verbandsgemeinde Loreley
„Es wird kaum etwas emotionaler in den sozialen Medien oder in der Bevölkerung diskutiert, wie so eine Statue. Man glaubt es kaum. Manches Großprojekt wird mehr hingenommen als die Frage, wie soll die individuelle Vorstellung eines jeden Bürgers sein. Und deswegen war es mir auch wichtig die Menschen zu fragen.“
Fragen kamen auch immer wieder von Besuchern, die oben auf der Plattform vergeblich nach einer Loreley zum Anfassen gesucht haben. Der Grund, dass in St.Goarshausen neben der älteren Loreley-Skulptur am Fuße des Felsens, nun eine Zweite steht.
Mike Weiland (SPD), Bürgermeister Verbandsgemeinde Loreley
„Wenn man hier oben unterwegs ist, wird man gefragt, ja wo ist denn die Statue? Und diese Antwort, das Mythos fertig erzählen, das können wir jetzt wieder tun.“
Den Mythos der männerbetörenden Loreley, die Schiffer in den Tod lockt, soll die Statue dabei aber nicht unbedingt erzählen.
Valerie Otte, Künstlerin
„Diese Frau kommt vielleicht … sie kann nicht schlafen, kommt abends her, sitzt hier vielleicht noch im Abendlicht oder auch an so einem unangenehmen Tag und möchte alleine sein und man ist sozusagen stiller Beobachter ihres persönlichen Schmerzes.“
Rheinromantik, die ihren Preis hat. Das Land trägt den Großteil der mehr als 100.000 Euro für die neue Statue und sichert auch zukünftig Unterstützung für die weitere Neugestaltung des Loreley-Plateaus zu.
Es dauert kurz bis alle Hüllen fallen, doch dann ist der Blick frei auf die 2 Meter 20 hohe Loreley-Figur, die nun hoch oben auf dem Plateau ihrerseits freie Sicht ins Tal hat.
Die neue Loreley-Statue zeigt sich eher klassisch. Dabei scheinen Frauenkörper und Fels ineinander überzugehen, zu verschmelzen. Hinzu kommen weitere sagenhafte Details.
Valerie Otte, Künstlerin
„Legenden-Elemente wie der Rhein, das Wasser, das Verderben, der Schiffbruch, Rheingold, das ist alles in der reliefartigen Gestaltung des Felsens, vor allem an der Rückseite der Plastik dargestellt. Einfach verschiedene Ebenen, die man nicht unbedingt gleich beim ersten Besuch entdeckt.“
Eine Herausforderung war die vielen Vorstellungen und Wünsche zusammenzubringen. In einer Bürgerbefragung hatten schließlich über 80 Prozent für den finalen Loreley-Entwurf gestimmt.
Mike Weiland (SPD), Bürgermeister Verbandsgemeinde Loreley
„Es wird kaum etwas emotionaler in den sozialen Medien oder in der Bevölkerung diskutiert, wie so eine Statue. Man glaubt es kaum. Manches Großprojekt wird mehr hingenommen als die Frage, wie soll die individuelle Vorstellung eines jeden Bürgers sein. Und deswegen war es mir auch wichtig die Menschen zu fragen.“
Fragen kamen auch immer wieder von Besuchern, die oben auf der Plattform vergeblich nach einer Loreley zum Anfassen gesucht haben. Der Grund, dass in St.Goarshausen neben der älteren Loreley-Skulptur am Fuße des Felsens, nun eine Zweite steht.
Mike Weiland (SPD), Bürgermeister Verbandsgemeinde Loreley
„Wenn man hier oben unterwegs ist, wird man gefragt, ja wo ist denn die Statue? Und diese Antwort, das Mythos fertig erzählen, das können wir jetzt wieder tun.“
Den Mythos der männerbetörenden Loreley, die Schiffer in den Tod lockt, soll die Statue dabei aber nicht unbedingt erzählen.
Valerie Otte, Künstlerin
„Diese Frau kommt vielleicht … sie kann nicht schlafen, kommt abends her, sitzt hier vielleicht noch im Abendlicht oder auch an so einem unangenehmen Tag und möchte alleine sein und man ist sozusagen stiller Beobachter ihres persönlichen Schmerzes.“
Rheinromantik, die ihren Preis hat. Das Land trägt den Großteil der mehr als 100.000 Euro für die neue Statue und sichert auch zukünftig Unterstützung für die weitere Neugestaltung des Loreley-Plateaus zu.









