Weiteres Teilstück der Eifelstrecke ist repariert
Die Flutkatastrophe im Juli vorletzten Jahres, sie hat in Rheinland-Pfalz viel Infrastruktur zerstört, darunter Teile des Schienennetzes. Nicht nur im Ahrtal, sondern auch entlang der Kyll in der Eifel. Die gute Nachricht: Am Montag startet hier nun wieder der Bahnverkehr zwischen Kyllburg und Gerolstein. Gestern ging es mit der Ministerpräsidentin schon mal auf eine Probefahrt.
Der Bahnhof in Kyllburg. An Gleis eins ist alles bereit für die Premierenfahrt mit einem Regio-Zug, der bei der Flutkatastrophe stark beschädigt wurde. Nun ist er als erster von sieben wieder instand gesetzt und in Betrieb, ebenso wie der 24 Kilometer lange Abschnitt der Eifelstrecke bis Gerolstein. Es herrscht Aufbruchsstimmung.
Hans Peter Böffgen (parteilos), Bürgermeister Verbandsgemeinde Gerolstein: Ja, es ist schon ein besonderer Tag für uns alle, auf den wir uns lange gefreut haben. Er hätte gerne schon etwas früher kommen können. Aber es ist wichtig für uns alle hier, dass die Züge zumindest von Trier nach Gerolstein jetzt wieder fahren.
Mussten Pendler bis dato auf Bus oder Auto umsteigen, heißt es nun wieder: Volle Kraft voraus für die Bahn. An Bord: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, zusammen mit weiteren Vertretern der Politik, Deutschen Bahn und Presse. Gleise, Stellwerke, Kabel sowie neun Brücken entlang der Strecke sind saniert. Im Sommer 2021 sieht es an der Kyll noch SO aus. Ganze Abschnitte der über 150 Jahre alten Eifelstrecke, geradezu weggeschwemmt. Symbolisch dieses Foto eines abgesoffenen Zugs in Kordel bei Trier, das um die Welt geht. Tonnenweise Schlamm und Schutt müssen in den rheinland-pfälzischen Flutgebieten beseitigt werden, bevor die Bahninfrastruktur erneuert werden kann. Der Lückenschluss bis Gerolstein – für das Land ein weiterer Meilenstein.
Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz : Die Eifelstrecke ist für die Menschen was ganz, ganz wichtiges. Und heute wird n Stück Normalität wieder hergestellt. […] Und das dann auch noch zukunftsgewandt. In dem Sinne, dass erstens mal klimaresistenter gebaut worden ist. Und zum anderen eben die Elektrifizierung, die ja jetzt auch schon angelegt ist. Auch die wird kommen, dann in den nächsten Jahren.
Und zwar voraussichtlich bis Ende 2026. Bis auch die Bahnübergänge vollständig modernisiert sind, müssen sie vielerorts provisorisch gesichert werden. Bald zwei Jahre Wiederaufbau begründet die Bahn mit den enormen Schäden und gestörten Lieferketten. Das Tempo – für viele zufriedenstellend. Für die Landrätin des Vulkaneifelkreises bleiben aber noch Wünsche offen.
Julia Gieseking (SPD), Landrätin Landkreis Vulkaneifel: Köln soll ja dann Ende des Jahres auch wieder erreichbar sein, von Gerolstein aus. Das ist erst mal unser Nahziel. Aber in Zukunft freuen wir uns natürlich auch, wenn die Taktverbindungen verbessert werden könnten. Und das werden sie durch die Elektrifizierung. Und wenn wir dann noch die Zweigleisigkeit bekämen, dann hätten wir richtig gute Verbindungen, auch von Luxemburg nach Köln, besseren Takt. Und das wäre einfach toll.
Die Mobilität in der Eifel nimmt also wieder an Fahrt auf. Ab Montag rollen die Züge hier ein Mal pro Stunde und Richtung. Die Baustellen entlang der Strecke werden die Reisenden aber wohl noch lange sehen.
Der Bahnhof in Kyllburg. An Gleis eins ist alles bereit für die Premierenfahrt mit einem Regio-Zug, der bei der Flutkatastrophe stark beschädigt wurde. Nun ist er als erster von sieben wieder instand gesetzt und in Betrieb, ebenso wie der 24 Kilometer lange Abschnitt der Eifelstrecke bis Gerolstein. Es herrscht Aufbruchsstimmung.
Hans Peter Böffgen (parteilos), Bürgermeister Verbandsgemeinde Gerolstein: Ja, es ist schon ein besonderer Tag für uns alle, auf den wir uns lange gefreut haben. Er hätte gerne schon etwas früher kommen können. Aber es ist wichtig für uns alle hier, dass die Züge zumindest von Trier nach Gerolstein jetzt wieder fahren.
Mussten Pendler bis dato auf Bus oder Auto umsteigen, heißt es nun wieder: Volle Kraft voraus für die Bahn. An Bord: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, zusammen mit weiteren Vertretern der Politik, Deutschen Bahn und Presse. Gleise, Stellwerke, Kabel sowie neun Brücken entlang der Strecke sind saniert. Im Sommer 2021 sieht es an der Kyll noch SO aus. Ganze Abschnitte der über 150 Jahre alten Eifelstrecke, geradezu weggeschwemmt. Symbolisch dieses Foto eines abgesoffenen Zugs in Kordel bei Trier, das um die Welt geht. Tonnenweise Schlamm und Schutt müssen in den rheinland-pfälzischen Flutgebieten beseitigt werden, bevor die Bahninfrastruktur erneuert werden kann. Der Lückenschluss bis Gerolstein – für das Land ein weiterer Meilenstein.
Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz : Die Eifelstrecke ist für die Menschen was ganz, ganz wichtiges. Und heute wird n Stück Normalität wieder hergestellt. […] Und das dann auch noch zukunftsgewandt. In dem Sinne, dass erstens mal klimaresistenter gebaut worden ist. Und zum anderen eben die Elektrifizierung, die ja jetzt auch schon angelegt ist. Auch die wird kommen, dann in den nächsten Jahren.
Und zwar voraussichtlich bis Ende 2026. Bis auch die Bahnübergänge vollständig modernisiert sind, müssen sie vielerorts provisorisch gesichert werden. Bald zwei Jahre Wiederaufbau begründet die Bahn mit den enormen Schäden und gestörten Lieferketten. Das Tempo – für viele zufriedenstellend. Für die Landrätin des Vulkaneifelkreises bleiben aber noch Wünsche offen.
Julia Gieseking (SPD), Landrätin Landkreis Vulkaneifel: Köln soll ja dann Ende des Jahres auch wieder erreichbar sein, von Gerolstein aus. Das ist erst mal unser Nahziel. Aber in Zukunft freuen wir uns natürlich auch, wenn die Taktverbindungen verbessert werden könnten. Und das werden sie durch die Elektrifizierung. Und wenn wir dann noch die Zweigleisigkeit bekämen, dann hätten wir richtig gute Verbindungen, auch von Luxemburg nach Köln, besseren Takt. Und das wäre einfach toll.
Die Mobilität in der Eifel nimmt also wieder an Fahrt auf. Ab Montag rollen die Züge hier ein Mal pro Stunde und Richtung. Die Baustellen entlang der Strecke werden die Reisenden aber wohl noch lange sehen.









