Trierer TRIWO AG übernimmt Flughafen Hahn
Der Flughafen Hahn hat einen neuen Eigentümer. Das Trierer Unternehmen TRIWO AG übernimmt den insolventen Hunsrück Airport. Nach anderthalb Jahren Hängepartie kann der Hahn – vielleicht endlich – in eine bessere Zukunft starten.
Lange hingen die Mitarbeiter am Hahn in der Luft. Ihre Zukunft: ungewiss. Jetzt aber ist ein Käufer gefunden – die TRIWO AG aus Trier. Ihr Chef: Peter Adrian. Der Hahn ist nicht sein erster Flughafen. Peter Adrians TRIWO AG besitzt bereits vier Regionalflughäfen in Deutschland.
Der Hunsrück-Airport, an dem auch das Land Hessen Anteile besitzt, wird von einem Trierer Unternehmen übernommen. Das könnte für die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz ein Glücksfall sein.
Daniela Schmitt (FDP), Wirtschaftsministerin Rheinland-Pfalz
„Ich bin ganz dankbar, aber auch stolz, dass ein rheinland-pfälzisches Unternehmen zukünftig am Hahn das Sagen hat. Die TRIWO hat ganz, ganz viel Erfahrung und sie hat ein gutes Gespür für die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer, auch die Belange des Wirtschafts- und Industriestandortes Rheinland-Pfalz.“
Der Hahn hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Jahrelang schreibt der Flughafen rote Zahlen. Im Jahr 2017 verkauft die rheinland-pfälzische Landesregierung den Hahn im zweiten Anlauf, an die chinesische HNA. Doch der Erfolg bleibt aus.
Im Oktober 2021 der Schock: Der Hahn ist insolvent. Corona hat ihm den Rest gegeben.
Jetzt also der neue Eigentümer TRIWO AG. Allerdings: Mit dem reinen Verkauf des Flughafens ist es vermutlich nicht getan. Denn die rheinland-pfälzische Landesregierung besitzt weiterhin große Flächen am Hahn. Über 200 Hektar.
Joachim Streit (Freie Wähler), Fraktionsvorsitzender Rheinland-Pfalz
„Und ich würde erwarten, dass die Landeregierung gemeinsam mit Peter Adrian, mit der TRIWO, einen Masterplan entwickelt. Und dann kann man selbst Einfluss nehmen. Das ist wichtig, dass Regierung gestaltet und diesen Gestaltungswillen habe ich bisher vermisst.“
Unabhängig davon: Heute wurde bekannt, der Flugbetrieb am Hahn soll weiterlaufen. Alle rund 400 Mitarbeiter am Flughafen behalten ihren Job. Eine gute Nachricht für die Menschen in der Region. Das Ende einer jahrelangen Zitterpartie.
Lange hingen die Mitarbeiter am Hahn in der Luft. Ihre Zukunft: ungewiss. Jetzt aber ist ein Käufer gefunden – die TRIWO AG aus Trier. Ihr Chef: Peter Adrian. Der Hahn ist nicht sein erster Flughafen. Peter Adrians TRIWO AG besitzt bereits vier Regionalflughäfen in Deutschland.
Der Hunsrück-Airport, an dem auch das Land Hessen Anteile besitzt, wird von einem Trierer Unternehmen übernommen. Das könnte für die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz ein Glücksfall sein.
Daniela Schmitt (FDP), Wirtschaftsministerin Rheinland-Pfalz
„Ich bin ganz dankbar, aber auch stolz, dass ein rheinland-pfälzisches Unternehmen zukünftig am Hahn das Sagen hat. Die TRIWO hat ganz, ganz viel Erfahrung und sie hat ein gutes Gespür für die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer, auch die Belange des Wirtschafts- und Industriestandortes Rheinland-Pfalz.“
Der Hahn hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Jahrelang schreibt der Flughafen rote Zahlen. Im Jahr 2017 verkauft die rheinland-pfälzische Landesregierung den Hahn im zweiten Anlauf, an die chinesische HNA. Doch der Erfolg bleibt aus.
Im Oktober 2021 der Schock: Der Hahn ist insolvent. Corona hat ihm den Rest gegeben.
Jetzt also der neue Eigentümer TRIWO AG. Allerdings: Mit dem reinen Verkauf des Flughafens ist es vermutlich nicht getan. Denn die rheinland-pfälzische Landesregierung besitzt weiterhin große Flächen am Hahn. Über 200 Hektar.
Joachim Streit (Freie Wähler), Fraktionsvorsitzender Rheinland-Pfalz
„Und ich würde erwarten, dass die Landeregierung gemeinsam mit Peter Adrian, mit der TRIWO, einen Masterplan entwickelt. Und dann kann man selbst Einfluss nehmen. Das ist wichtig, dass Regierung gestaltet und diesen Gestaltungswillen habe ich bisher vermisst.“
Unabhängig davon: Heute wurde bekannt, der Flugbetrieb am Hahn soll weiterlaufen. Alle rund 400 Mitarbeiter am Flughafen behalten ihren Job. Eine gute Nachricht für die Menschen in der Region. Das Ende einer jahrelangen Zitterpartie.









