Verkaufsstart für das 49-Euro-Ticket
Na, haben sie es sich schon zugelegt? Das 49-Euro-Ticket geht heute in den Vorverkauf. Damit können Sie dann ab dem 1. Mai Busse und Bahnen in ganz Deutschland nutzen – ausgenommen ICE und Fernverkehre natürlich. Der Vorgänger, das 9-Euro-Ticket, wurde im letzten Jahr mehr als 50 Millionen Mal verkauft. Und ob das Deutschland-Ticket auch so ein Verkaufsschlager wird? Das haben wir bei Ihnen nachgefagt.
An den Bahnhöfen in Koblenz und Frankfurt sind viele Menschen begeistert. Das Deutschland-Ticket ist da – einmal für 49 Euro quer durch die Republik reisen, oder einfach zur Arbeit pendeln. Das soll ab dem 1. Mai möglich sein.
Stefan Dresen, Unternehmensberater
„Ich finde es viel praktischer. Ich bin geschäftlich viel unterwegs und dann durch die verschiedenen Ticketzonen, was die verschiedenen Tickets alles kosten, da steigt ja keiner durch.“
Ralf Denkel
„Ich finde es eine sehr gute Idee, da man halt deutschlandweit mobil sein kann, wenn man jetzt kein Auto hat und gerne mal in andere Städte reist oder andere Städte besucht.“
Luis Scholtholt, Auszubildender
„Und diese 49 Euro sind für mich einfach ideal und von daher ist das Ticket für mich als Pendler perfekt und passt in meine Schiene.
Das 49-Euro-Ticket wird vermutlich vielen in die Schiene passen. Denn für viele Pendler kann das Ticket eine Ersparnis bringen. So zahlt man bislang für eine Monatskarte auf der Strecke Mainz-Wiesbaden rund 90 Euro. Eine Monatskarte für die Strecke Wiesbaden Frankfurt ganze 200 Euro.
Beim Rhein-Main-Verkehrverbund haben bis heute Mittag bereits mehr als 10.000 Menschen das Ticket gekauft. Die Fahrgäste können sich das Deutschlandticket per App auf ihr Handy holen. Alternativ können sie auch eine Chipkarte am Schalter beantragen. Diese Chipkarten waren in Koblenz stark nachgefragt – überall sind sie aber nicht erhältlich.
Lars Hörnig, Geschäftsführer koveb
„Wir merken, dass die Leute Interesse am Deutschlandticket haben und wir merken vor allem, dass nicht nur die Online-Variante zieht, sondern 2/3 unserer Verkäufe sind bisher die Chipkarte, die wir als einziges Unternehmen vor Ort noch anbieten. Wir haben uns dafür entschieden, die Chipkarte mit anzubieten, weil es ist wichtig aus unserer Sicht als Unternehmen der Daseinsvorsorge, dass alle teilhaben können, auch die mit Online nicht zurechtkommen.“
Das Deutschlandticket muss aber nicht überall das günstigste Angebot sein. So plant das Land Hessen ein Ticket Sozialhilfe-Empfänger – ab dem 1. August soll es für sie den Hessenpass mobil für 31 Euro geben.
Auch die 49 Euro sind nicht in Stein gemeißelt: Bislang können die Verkehrsverbünde diesen Preis nur anbieten, weil Bund und Länder zusammen drei Milliarden Euro im Jahr dazugeben. In Zukunft könnte das Deutschlandticket teurer werden.
Knut Ringat, Geschäftsführer Rhein-Main-Verkehrverbund
„Weil unsere Preise steigen ja auch. Löhne und Gehälter steigen Energie steigt. Dann müssen wir sehen, ob diese 49 Euro ausreichend sind oder ob Bund und Länder mehr drauflegen.
Außerdem stellen die Verkehrsverbünde klar, dass sich mit den günstigen Tickets keine zusätzliche Infrastruktur finanzieren lasse. Dazu sei mehr Geld nötig. Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir hofft dabei auf die Bundesregierung.
Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen), Verkehrsminister Hessen
„Der Koalitionsausschuss auf Bundesebene hat beschlossen, dass die LkW-Maut ab ersten Januar deutlich angehoben und ausgeweitet wird, und dass dieses Geld in die Infrastruktur und in die Schiene geht. Damit heißt es in Zukunft: Einnahmen aus der Straße finanzieren die Schiene.“
Nach derzeitiger Planung sollen jährlich fünf Milliarden zusätzlich in die Infrastruktur fließen. Für bessere Schienen – und Züge, die nicht nur günstig, sondern auch häufiger fahren.
An den Bahnhöfen in Koblenz und Frankfurt sind viele Menschen begeistert. Das Deutschland-Ticket ist da – einmal für 49 Euro quer durch die Republik reisen, oder einfach zur Arbeit pendeln. Das soll ab dem 1. Mai möglich sein.
Stefan Dresen, Unternehmensberater
„Ich finde es viel praktischer. Ich bin geschäftlich viel unterwegs und dann durch die verschiedenen Ticketzonen, was die verschiedenen Tickets alles kosten, da steigt ja keiner durch.“
Ralf Denkel
„Ich finde es eine sehr gute Idee, da man halt deutschlandweit mobil sein kann, wenn man jetzt kein Auto hat und gerne mal in andere Städte reist oder andere Städte besucht.“
Luis Scholtholt, Auszubildender
„Und diese 49 Euro sind für mich einfach ideal und von daher ist das Ticket für mich als Pendler perfekt und passt in meine Schiene.
Das 49-Euro-Ticket wird vermutlich vielen in die Schiene passen. Denn für viele Pendler kann das Ticket eine Ersparnis bringen. So zahlt man bislang für eine Monatskarte auf der Strecke Mainz-Wiesbaden rund 90 Euro. Eine Monatskarte für die Strecke Wiesbaden Frankfurt ganze 200 Euro.
Beim Rhein-Main-Verkehrverbund haben bis heute Mittag bereits mehr als 10.000 Menschen das Ticket gekauft. Die Fahrgäste können sich das Deutschlandticket per App auf ihr Handy holen. Alternativ können sie auch eine Chipkarte am Schalter beantragen. Diese Chipkarten waren in Koblenz stark nachgefragt – überall sind sie aber nicht erhältlich.
Lars Hörnig, Geschäftsführer koveb
„Wir merken, dass die Leute Interesse am Deutschlandticket haben und wir merken vor allem, dass nicht nur die Online-Variante zieht, sondern 2/3 unserer Verkäufe sind bisher die Chipkarte, die wir als einziges Unternehmen vor Ort noch anbieten. Wir haben uns dafür entschieden, die Chipkarte mit anzubieten, weil es ist wichtig aus unserer Sicht als Unternehmen der Daseinsvorsorge, dass alle teilhaben können, auch die mit Online nicht zurechtkommen.“
Das Deutschlandticket muss aber nicht überall das günstigste Angebot sein. So plant das Land Hessen ein Ticket Sozialhilfe-Empfänger – ab dem 1. August soll es für sie den Hessenpass mobil für 31 Euro geben.
Auch die 49 Euro sind nicht in Stein gemeißelt: Bislang können die Verkehrsverbünde diesen Preis nur anbieten, weil Bund und Länder zusammen drei Milliarden Euro im Jahr dazugeben. In Zukunft könnte das Deutschlandticket teurer werden.
Knut Ringat, Geschäftsführer Rhein-Main-Verkehrverbund
„Weil unsere Preise steigen ja auch. Löhne und Gehälter steigen Energie steigt. Dann müssen wir sehen, ob diese 49 Euro ausreichend sind oder ob Bund und Länder mehr drauflegen.
Außerdem stellen die Verkehrsverbünde klar, dass sich mit den günstigen Tickets keine zusätzliche Infrastruktur finanzieren lasse. Dazu sei mehr Geld nötig. Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir hofft dabei auf die Bundesregierung.
Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen), Verkehrsminister Hessen
„Der Koalitionsausschuss auf Bundesebene hat beschlossen, dass die LkW-Maut ab ersten Januar deutlich angehoben und ausgeweitet wird, und dass dieses Geld in die Infrastruktur und in die Schiene geht. Damit heißt es in Zukunft: Einnahmen aus der Straße finanzieren die Schiene.“
Nach derzeitiger Planung sollen jährlich fünf Milliarden zusätzlich in die Infrastruktur fließen. Für bessere Schienen – und Züge, die nicht nur günstig, sondern auch häufiger fahren.









