Weitere Nachrichten im Überblick
Wiederaufbau im Ahrtal wird deutlich teurer — Wasserstoffzüge wieder am Start — Opel verliert Marktanteile — Gedenken an Mainzer Bombardierung
Anmoderation:
Beate Kimmel, so heißt die neue Oberbürgermeisterin von Kaiserslautern. Die SPD-Politikerin hat bei der Stichwahl gestern über 62 Prozent der Stimmen erhalten, die Konkurrentin Anja Pfeiffer von der CDU knapp 38 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei nur knapp 28 Prozent – der bisherige Oberbürgermeister Klaus Weichel von der SPD bezeichnete das als „erschütternd“. Zum 1. September wird Beate Kimmel nun Weichel an der Stadtspitze ablösen. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten:
Wiederaufbau wird deutlich teurer
Rund 4,3 Milliarden Euro sind notwendig, um die kommunale Infrastruktur wieder aufzubauen, die durch die Flutkatastrophe im Ahrtal zerstört wurde. Wie das rheinland-pfälzische Innenministerium heute mitteilte, hätten das neue Berechnungen ergeben. Damit liege die Summe um fast 10 Prozent höher als noch im April 2022 angenommen. Ein Grund dafür sei, dass die notwendigen Arbeiten jetzt genauer bestimmt wurden. Außerdem seien die Preise im Bausektor gestiegen. Das Geld sei über das Sondervermögen von Bund und Ländern abgedeckt.
Wasserstoffzüge wieder am Start
Nach einer Serie von Pannen fahren seit heute Morgen wieder Züge mit Wasserstoffantrieb auf der Taunusstrecke zwischen Bad Homburg und Brandoberndorf. Der Hersteller Alstom hat fünf Fahrzeuge nachgerüstet, damit sie zuverlässiger fahren. Die Ersatzbusse werden aber zur Sicherheit weiter eingesetzt. Im Dezember sollte im Taunus die weltweit größte Flotte von Wasserstoffzügen den Betrieb aufnehmen. Allerdings hat Alstom statt der 27 bestellten Züge bisher nur 10 geliefert, die wegen technischer Probleme zunächst nicht einsatzfähig waren. Alstom will nun die Flotte zum Fahrplanwechsel im Juni komplett ausliefern.
Opel verliert Marktanteile
Im vergangenen Jahr wurden rund 430.000 Autos der Marke Opel neu zugelassen. Das waren 12 Prozent weniger als 2021. Nach Angaben des Rüsselsheimer Autobauers lag das unter anderem am Teilemangel. Viele Kunden würden noch auf ihr Auto warten. Der Mutterkonzern Stellantis sei inzwischen mit den deutschen Produktionsstandorten Rüsselsheim und Eisenach sehr zufrieden. Sie müssten aber ihre Wettbewerbsfähigkeit noch steigern. Die Standorte litten unter den sehr hohen Energiekosten.
Gedenken an Bombardierung
Der Mainzer Bürgermeister Günter Beck hat heute im Rahmen einer Gedenkstunde in der Kirchenruine St. Christoph an die Opfer des Zweiten Weltkriegs in der Stadt erinnert. Zum heutigen Jahrestag des Bombenangriffs auf Mainz vor 78 Jahren sagte Beck, es sei wichtiger denn je vor Kriegen zu warnen. Am 27. Februar 1945 hatten mehr als 400 Bomber der Royal Air Force einen verheerenden Angriff auf Mainz geflogen. Mehr als 1.200 Menschen starben, 80 Prozent der Innenstadt wurden zerstört.
Abmoderation:
Im Koblenzer Stadtteil Güls werden morgen zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Bis 9 Uhr müssen rund 900 Menschen, die in der Nähe des Fundortes wohnen, ihre Häuser verlassen. Für Fragen hat die Feuerwehr Koblenz eine Info-Hotline eingerichtet. Wie lange die Entschärfung dauern wird, ist noch nicht abzuschätzen.
Anmoderation:
Beate Kimmel, so heißt die neue Oberbürgermeisterin von Kaiserslautern. Die SPD-Politikerin hat bei der Stichwahl gestern über 62 Prozent der Stimmen erhalten, die Konkurrentin Anja Pfeiffer von der CDU knapp 38 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei nur knapp 28 Prozent – der bisherige Oberbürgermeister Klaus Weichel von der SPD bezeichnete das als „erschütternd“. Zum 1. September wird Beate Kimmel nun Weichel an der Stadtspitze ablösen. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten:
Wiederaufbau wird deutlich teurer
Rund 4,3 Milliarden Euro sind notwendig, um die kommunale Infrastruktur wieder aufzubauen, die durch die Flutkatastrophe im Ahrtal zerstört wurde. Wie das rheinland-pfälzische Innenministerium heute mitteilte, hätten das neue Berechnungen ergeben. Damit liege die Summe um fast 10 Prozent höher als noch im April 2022 angenommen. Ein Grund dafür sei, dass die notwendigen Arbeiten jetzt genauer bestimmt wurden. Außerdem seien die Preise im Bausektor gestiegen. Das Geld sei über das Sondervermögen von Bund und Ländern abgedeckt.
Wasserstoffzüge wieder am Start
Nach einer Serie von Pannen fahren seit heute Morgen wieder Züge mit Wasserstoffantrieb auf der Taunusstrecke zwischen Bad Homburg und Brandoberndorf. Der Hersteller Alstom hat fünf Fahrzeuge nachgerüstet, damit sie zuverlässiger fahren. Die Ersatzbusse werden aber zur Sicherheit weiter eingesetzt. Im Dezember sollte im Taunus die weltweit größte Flotte von Wasserstoffzügen den Betrieb aufnehmen. Allerdings hat Alstom statt der 27 bestellten Züge bisher nur 10 geliefert, die wegen technischer Probleme zunächst nicht einsatzfähig waren. Alstom will nun die Flotte zum Fahrplanwechsel im Juni komplett ausliefern.
Opel verliert Marktanteile
Im vergangenen Jahr wurden rund 430.000 Autos der Marke Opel neu zugelassen. Das waren 12 Prozent weniger als 2021. Nach Angaben des Rüsselsheimer Autobauers lag das unter anderem am Teilemangel. Viele Kunden würden noch auf ihr Auto warten. Der Mutterkonzern Stellantis sei inzwischen mit den deutschen Produktionsstandorten Rüsselsheim und Eisenach sehr zufrieden. Sie müssten aber ihre Wettbewerbsfähigkeit noch steigern. Die Standorte litten unter den sehr hohen Energiekosten.
Gedenken an Bombardierung
Der Mainzer Bürgermeister Günter Beck hat heute im Rahmen einer Gedenkstunde in der Kirchenruine St. Christoph an die Opfer des Zweiten Weltkriegs in der Stadt erinnert. Zum heutigen Jahrestag des Bombenangriffs auf Mainz vor 78 Jahren sagte Beck, es sei wichtiger denn je vor Kriegen zu warnen. Am 27. Februar 1945 hatten mehr als 400 Bomber der Royal Air Force einen verheerenden Angriff auf Mainz geflogen. Mehr als 1.200 Menschen starben, 80 Prozent der Innenstadt wurden zerstört.
Abmoderation:
Im Koblenzer Stadtteil Güls werden morgen zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Bis 9 Uhr müssen rund 900 Menschen, die in der Nähe des Fundortes wohnen, ihre Häuser verlassen. Für Fragen hat die Feuerwehr Koblenz eine Info-Hotline eingerichtet. Wie lange die Entschärfung dauern wird, ist noch nicht abzuschätzen.









