SPD-Chef Klingbeil beim politischen Aschermittwoch
Hering im Glas, deftige Worte auf der Bühne – der heutige Aschermittwoch ist traditionell auch der Tag des politischen Schlagabtauschs. Auch die Frankfurter Oberbürgermeisterkandidaten nutzen ihn, so wie Uwe Becker von der CDU, die Grüne Manuela Rottmann und auch Sozialdemokrat Mike Josef. Der bekam heute tatkräftige Unterstützung vom Parteivorsitzenden der SPD, von Lars Klingbeil.
Der SPD-Chef und der Frankfurter OB-Kandidat bestens gelaunt. Lars Klingbeil auf Wahlkampftour für Mike Josef. Dessen Anliegen, sollte der Frankfurter Planungsdezernent in knapp zwei Wochen neuer Oberbürgermeister werden, standen natürlich erstmal im Vordergrund.
Mike Josef, SPD, Oberbürgermeisterkandidat Frankfurt
„Dass wir eben bezahlbare Mieten schaffen. Dass wir die Schulen hinbekommen, sie saniert bekommen. Dass wir unsere Wirtschaft unterstützen. Dass wir das Bahnhofsviertel in den Griff kriegen. Dass wir die Stadt sauber halten. Und dass die Kultur und die Sportvereine bei uns eine Zukunft haben. Gerade in Zeiten der Energiekosten, die steigen.“
Mike Josef möchte den Mietenstopp verlängern, einen Energiefonds für Geringverdiener schaffen und handwerkliche Betriebe unterstützen. Angesichts der aktuellen Krisen halten sich beide Redner heute betont zurück mit Angriffen auf die politische Konkurrenz. So ganz ohne geht es an einem Aschermittwoch aber natürlich nicht.
Lars Klingbeil, SPD, Bundesvorsitzender
„Markus Söder erlebt, warum Bayern das tollste und beste Bundesland ist – ich habe mich dann gefragt, warum wollte der dann vor zwei Jahren dort unbedingt weg? Das schafft auch nicht jeder, an Armin Laschet zu scheitern. Das ist schon eine besondere Leistung, wenn du nicht mal gegen Armin Laschet Kanzlerkandidat wirst.“
Trotz bester Laune zu Matjeshering stellt sich aber auch die Frage, ob beim anstehenden Urnengang auf Mike Josef nicht der Schatten des ehemaligen SPD-Oberbürgermeisters Peter Feldmann lastet. Der hatte mit seiner Abwahl, der AWO-Affäre und seinem Gerichtsprozess dem Ansehen des Amtes deutlich geschadet. Aber:
Judith Vater, Studentin
„Ich fände es unfair, das jetzt einem neuen Kandidaten vorzuwerfen, der dafür ja nichts kann. Wobei ich natürlich völlig verstehe, dass die Leute nach dem Verhalten, was er an den Tag gelegt hat – unabhängig auch von irgendwelchen Geldaffären, seine Frau –, dass das nachwirkt.“
Manuel Cuadrado, Versicherungsberater
„Was Peter Feldmann gemacht hat, das war Peter Feldmann. Und das ist jetzt der Mike Josef, das ist eine ganz andere Person. Das jetzt die Partei dafür hinhalten muss, hat ja nichts mit dem zu tun.“
Zumindest ein Erfolg an diesem Aschermittwoch: Mike Josef kann ein neues Mitglied in der Frankfurter SPD begrüßen. Bis zur Wahl am 5. März wird er aber auch noch einige Wählerstimmen hinzugewinnen müssen.
Der SPD-Chef und der Frankfurter OB-Kandidat bestens gelaunt. Lars Klingbeil auf Wahlkampftour für Mike Josef. Dessen Anliegen, sollte der Frankfurter Planungsdezernent in knapp zwei Wochen neuer Oberbürgermeister werden, standen natürlich erstmal im Vordergrund.
Mike Josef, SPD, Oberbürgermeisterkandidat Frankfurt
„Dass wir eben bezahlbare Mieten schaffen. Dass wir die Schulen hinbekommen, sie saniert bekommen. Dass wir unsere Wirtschaft unterstützen. Dass wir das Bahnhofsviertel in den Griff kriegen. Dass wir die Stadt sauber halten. Und dass die Kultur und die Sportvereine bei uns eine Zukunft haben. Gerade in Zeiten der Energiekosten, die steigen.“
Mike Josef möchte den Mietenstopp verlängern, einen Energiefonds für Geringverdiener schaffen und handwerkliche Betriebe unterstützen. Angesichts der aktuellen Krisen halten sich beide Redner heute betont zurück mit Angriffen auf die politische Konkurrenz. So ganz ohne geht es an einem Aschermittwoch aber natürlich nicht.
Lars Klingbeil, SPD, Bundesvorsitzender
„Markus Söder erlebt, warum Bayern das tollste und beste Bundesland ist – ich habe mich dann gefragt, warum wollte der dann vor zwei Jahren dort unbedingt weg? Das schafft auch nicht jeder, an Armin Laschet zu scheitern. Das ist schon eine besondere Leistung, wenn du nicht mal gegen Armin Laschet Kanzlerkandidat wirst.“
Trotz bester Laune zu Matjeshering stellt sich aber auch die Frage, ob beim anstehenden Urnengang auf Mike Josef nicht der Schatten des ehemaligen SPD-Oberbürgermeisters Peter Feldmann lastet. Der hatte mit seiner Abwahl, der AWO-Affäre und seinem Gerichtsprozess dem Ansehen des Amtes deutlich geschadet. Aber:
Judith Vater, Studentin
„Ich fände es unfair, das jetzt einem neuen Kandidaten vorzuwerfen, der dafür ja nichts kann. Wobei ich natürlich völlig verstehe, dass die Leute nach dem Verhalten, was er an den Tag gelegt hat – unabhängig auch von irgendwelchen Geldaffären, seine Frau –, dass das nachwirkt.“
Manuel Cuadrado, Versicherungsberater
„Was Peter Feldmann gemacht hat, das war Peter Feldmann. Und das ist jetzt der Mike Josef, das ist eine ganz andere Person. Das jetzt die Partei dafür hinhalten muss, hat ja nichts mit dem zu tun.“
Zumindest ein Erfolg an diesem Aschermittwoch: Mike Josef kann ein neues Mitglied in der Frankfurter SPD begrüßen. Bis zur Wahl am 5. März wird er aber auch noch einige Wählerstimmen hinzugewinnen müssen.









