Dreyer trifft türkische und syrische Verbände
Neun Tage nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien sind immer noch Rettungskräfte aus Hessen und Rheinland-Pfalz vor Ort im Einsatz. Nachdem die Suche nach Überlebenden abgeschlossen ist, geht es jetzt vor allem darum, für Nahrung und Unterbringung zu sorgen. Gleichzeitig ist die Spendenbereitschaft hierzulande ungebrochen. Täglich starten Transporte mit Hilfsgütern in das Erdbebengebiet. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich heute Nachmittag mit Vertretern türkischer und syrischer Verbände getroffen, um sich darüber zu informieren, was jetzt am dringendsten gebraucht wird.
Nachdem heute die geschätzte Zahl der Todesopfer auf über 40.000 angestiegen ist, gilt es, jede Hilfe zu mobilisieren. Auch türkische und syrische Verbände in Rheinland-Pfalz sammeln Spenden, organisieren Hilfsgütertransporte und informieren Menschen über das Schicksal ihrer Verwandten im Erdbebengebiet. Angesichts des unermesslichen Leids sind die Herausforderungen auch hier in Deutschland riesengroß, deshalb kam es heute zu einem Krisentreffen in der Rheinland-Pfälzischen Staatskanzlei.
Ziya Yüksel, Türkische Gemeinde Rheinland-Pfalz
„Eine Katastrophe das Beben in der Türkei, das auch ein Beben hier in Rheinland-Pfalz verursacht hat. Es leben eine Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, von denen ganz viele Türkischstämmig und Syrischstämmige. Und wir sind alle sehr betroffen.“
Kamil Ivecen, Pazarcik Kulturzentrum e.V. Mainz
„Es ist eine sehr, sehr große Tragödie, wenn man selbst betroffen ist und es muss jetzt für die Menschen mittel- bis langfristige Hilfe geleistet werden.“
Appelle, die sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute genau anhört. Türken stellen landesweit den größten Anteil bei den Ausländern, gefolgt von Menschen mit syrischem Pass. Dementsprechend eng sind die Verbindungen und dementsprechend groß ist die Solidarität. Konkret will die Landesregierung sich dafür einsetzen, die Visaverfahren für Menschen aus den betroffenen Gebieten zu beschleunigen.
Malu Dreyer, SPD, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz
„Wir sind im Moment ganz eng im Austausch mit dem Generalkonsul, eine große Halle oder Liegenschaft zur Verfügung zu stellen, damit Hilfsgüter da besser gesammelt werden können, kurz vor dem Transport. Es sind heute aber auch viele neue Gedanken formuliert worden, vor allem mit Blick auf die Kinder, die teilweise Waisen sind, die so schrecklich betroffen sind von dieser schweren Tragödie, dass wir auch andere Möglichkeiten entwickeln werden, wie Patenschaften oder Ähnliches, um ganz konkret dann eben von Mensch zu Mensch dann auch in den Regionen zu helfen.“
Bei den Hilfen sei jetzt vor allem Geschwindigkeit gefragt.
Nach der Veranstaltung besuchten die Teilnehmer gemeinsam eine Andacht in der Sankt Christoph Kirch um den Opfern der Katastrophe zu gedenken.
Nachdem heute die geschätzte Zahl der Todesopfer auf über 40.000 angestiegen ist, gilt es, jede Hilfe zu mobilisieren. Auch türkische und syrische Verbände in Rheinland-Pfalz sammeln Spenden, organisieren Hilfsgütertransporte und informieren Menschen über das Schicksal ihrer Verwandten im Erdbebengebiet. Angesichts des unermesslichen Leids sind die Herausforderungen auch hier in Deutschland riesengroß, deshalb kam es heute zu einem Krisentreffen in der Rheinland-Pfälzischen Staatskanzlei.
Ziya Yüksel, Türkische Gemeinde Rheinland-Pfalz
„Eine Katastrophe das Beben in der Türkei, das auch ein Beben hier in Rheinland-Pfalz verursacht hat. Es leben eine Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, von denen ganz viele Türkischstämmig und Syrischstämmige. Und wir sind alle sehr betroffen.“
Kamil Ivecen, Pazarcik Kulturzentrum e.V. Mainz
„Es ist eine sehr, sehr große Tragödie, wenn man selbst betroffen ist und es muss jetzt für die Menschen mittel- bis langfristige Hilfe geleistet werden.“
Appelle, die sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute genau anhört. Türken stellen landesweit den größten Anteil bei den Ausländern, gefolgt von Menschen mit syrischem Pass. Dementsprechend eng sind die Verbindungen und dementsprechend groß ist die Solidarität. Konkret will die Landesregierung sich dafür einsetzen, die Visaverfahren für Menschen aus den betroffenen Gebieten zu beschleunigen.
Malu Dreyer, SPD, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz
„Wir sind im Moment ganz eng im Austausch mit dem Generalkonsul, eine große Halle oder Liegenschaft zur Verfügung zu stellen, damit Hilfsgüter da besser gesammelt werden können, kurz vor dem Transport. Es sind heute aber auch viele neue Gedanken formuliert worden, vor allem mit Blick auf die Kinder, die teilweise Waisen sind, die so schrecklich betroffen sind von dieser schweren Tragödie, dass wir auch andere Möglichkeiten entwickeln werden, wie Patenschaften oder Ähnliches, um ganz konkret dann eben von Mensch zu Mensch dann auch in den Regionen zu helfen.“
Bei den Hilfen sei jetzt vor allem Geschwindigkeit gefragt.
Nach der Veranstaltung besuchten die Teilnehmer gemeinsam eine Andacht in der Sankt Christoph Kirch um den Opfern der Katastrophe zu gedenken.









