Endspurt im Mainzer OB-Wahlkampf
Frankfurt, Mainz, Kassel, Darmstadt, Kaiserslautern – in vielen großen Städten der Region wählen die Bürger in den kommenden Wochen ein neues Stadtoberhaupt. Den Auftakt machen am Sonntag Kaiserslautern und die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz. Dahin werfen wir jetzt unseren Blick. Zehn Jahre lang war Michael Ebling von der SPD hier Oberbürgermeister, bis er vor wenigen Monaten ins Amt des Innenministers gewechselt ist. Sieben Kandidaten kämpfen um seine Nachfolge – einen klaren Favoriten gibt es nicht.
Es ist nicht zu übersehen: Der Wahlkampf in Mainz neigt sich dem Ende zu. Noch ein paar letzte Flyer verteilen und Wähler überzeugen, denn schon übermorgen wird’s ernst. Wer das Rennen um das Oberbürgermeisteramt machen wird, ist völlig offen. Es zeichnet sich ab, dass gleich vier der Kandidaten gute Chancen haben in die Stichwahl einzuziehen.
Seit 74 Jahren stellt die SPD das Mainzer Stadtoberhaupt. Und das soll auch so bleiben, geht es nach Mareike von Jungenfeld. Die zweifache Mutter sitzt seit 2017 im Mainzer Stadtrat und möchte nun auf den Chefsessel wechseln.
Mareike von Jungenfeld, SPD, Oberbürgermeisterkandidatin Mainz
„Es ist auf jeden Fall so spannend, wie noch nie, das erleben wir, glaube ich, alle momentan. Aber ich bin sehr, sehr zuversichtlich, einfach weil die Reaktionen so positiv sind.“
Die erste Frau an der Mainzer Stadtspitze möchte auch die CDU-Politikerin Manuela Matz werden. Sie ist die Kandidatin mit der meisten politischen Erfahrung und seit fünf Jahren Wirtschaftsdezernentin der Stadt Mainz. In den letzten Tagen vor der Wahl setzt sie vor allem auf Haustürwahlkampf.
Manuela Matz, CDU, Oberbürgermeisterkandidatin Mainz
„Ich glaube, es ist immer gut, wenn die Menschen einen mal kennengelernt haben, wenigstens mal gesehen haben in Natur. Und mir ist es halt wichtig, dass ich ansprechbar bin für die Menschen hier in Mainz.“
Die größte Fraktion im Stadtrat stellen die Grünen. Sie schicken Christian Viering ins Rennen. Ähnlich wie die anderen Kandidaten ist auch er optimistisch, dass die Wähler sich am Sonntag für ihn entscheiden.
Christian Viering, Bündnis 90 / Die Grünen, Oberbürgermeisterkandidat Mainz
„Überall, wo ich unterwegs bin, sehe ich, es kommt an. Auch die Verbindung gerade von Bekämpfung der Klimakrise und sozialem Zusammenhalt. Das ist das, was die Menschen wollen. Und dafür stehe ich und ich glaube, das ist bei den Leuten angekommen.“
Der vierte aussichtsreiche Bewerber ist Nino Haase. 2019 hat er die Stichwahl gegen Michael Ebling verloren. Damals wurde er von der CDU unterstützt. In diesem Jahr tritt er ohne Unterstützung einer Partei an und wirbt vor allem mit seiner Unabhängigkeit.
Nino Haase, parteilos, Oberbürgermeisterkandidat Mainz
„Ich glaube, dass ich dafür werbe, dass Mainz mit einer unabhängigen, mit einer überparteilichen Stadtspitze viel mehr wieder das Zusammen hinbekommt zwischen dem Stadtrat und der Bevölkerung und dass wir an der Stadtspitze und an der Verwaltungsspitze jemanden brauchen, der auch einen gewissen wirtschaftlichen Hintergrund hat.“
Es wird ein knappes Ding – da sind sich alle Kandidaten einig. Dass einer am Sonntag mehr als fünfzig Prozent der Stimmen holt, ist unwahrscheinlich. Es wird also aller Voraussicht nach eine Stichwahl geben. Viele Bürger haben sich aber auch schon entschieden. Mit 28,6 Prozent liegt der Anteil der Briefwähler deutlich höher als bei der letzten Oberbürgermeisterwahl vor vier Jahren. Alle anderen gilt es jetzt noch zu überzeugen.
Es ist nicht zu übersehen: Der Wahlkampf in Mainz neigt sich dem Ende zu. Noch ein paar letzte Flyer verteilen und Wähler überzeugen, denn schon übermorgen wird’s ernst. Wer das Rennen um das Oberbürgermeisteramt machen wird, ist völlig offen. Es zeichnet sich ab, dass gleich vier der Kandidaten gute Chancen haben in die Stichwahl einzuziehen.
Seit 74 Jahren stellt die SPD das Mainzer Stadtoberhaupt. Und das soll auch so bleiben, geht es nach Mareike von Jungenfeld. Die zweifache Mutter sitzt seit 2017 im Mainzer Stadtrat und möchte nun auf den Chefsessel wechseln.
Mareike von Jungenfeld, SPD, Oberbürgermeisterkandidatin Mainz
„Es ist auf jeden Fall so spannend, wie noch nie, das erleben wir, glaube ich, alle momentan. Aber ich bin sehr, sehr zuversichtlich, einfach weil die Reaktionen so positiv sind.“
Die erste Frau an der Mainzer Stadtspitze möchte auch die CDU-Politikerin Manuela Matz werden. Sie ist die Kandidatin mit der meisten politischen Erfahrung und seit fünf Jahren Wirtschaftsdezernentin der Stadt Mainz. In den letzten Tagen vor der Wahl setzt sie vor allem auf Haustürwahlkampf.
Manuela Matz, CDU, Oberbürgermeisterkandidatin Mainz
„Ich glaube, es ist immer gut, wenn die Menschen einen mal kennengelernt haben, wenigstens mal gesehen haben in Natur. Und mir ist es halt wichtig, dass ich ansprechbar bin für die Menschen hier in Mainz.“
Die größte Fraktion im Stadtrat stellen die Grünen. Sie schicken Christian Viering ins Rennen. Ähnlich wie die anderen Kandidaten ist auch er optimistisch, dass die Wähler sich am Sonntag für ihn entscheiden.
Christian Viering, Bündnis 90 / Die Grünen, Oberbürgermeisterkandidat Mainz
„Überall, wo ich unterwegs bin, sehe ich, es kommt an. Auch die Verbindung gerade von Bekämpfung der Klimakrise und sozialem Zusammenhalt. Das ist das, was die Menschen wollen. Und dafür stehe ich und ich glaube, das ist bei den Leuten angekommen.“
Der vierte aussichtsreiche Bewerber ist Nino Haase. 2019 hat er die Stichwahl gegen Michael Ebling verloren. Damals wurde er von der CDU unterstützt. In diesem Jahr tritt er ohne Unterstützung einer Partei an und wirbt vor allem mit seiner Unabhängigkeit.
Nino Haase, parteilos, Oberbürgermeisterkandidat Mainz
„Ich glaube, dass ich dafür werbe, dass Mainz mit einer unabhängigen, mit einer überparteilichen Stadtspitze viel mehr wieder das Zusammen hinbekommt zwischen dem Stadtrat und der Bevölkerung und dass wir an der Stadtspitze und an der Verwaltungsspitze jemanden brauchen, der auch einen gewissen wirtschaftlichen Hintergrund hat.“
Es wird ein knappes Ding – da sind sich alle Kandidaten einig. Dass einer am Sonntag mehr als fünfzig Prozent der Stimmen holt, ist unwahrscheinlich. Es wird also aller Voraussicht nach eine Stichwahl geben. Viele Bürger haben sich aber auch schon entschieden. Mit 28,6 Prozent liegt der Anteil der Briefwähler deutlich höher als bei der letzten Oberbürgermeisterwahl vor vier Jahren. Alle anderen gilt es jetzt noch zu überzeugen.









