Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
Auch heute kam es in ganz Deutschland wieder zu Kundgebungen wegen des Tarifstreits zwischen der Deutschen Post AG und der Gewerkschaft ver.di. Allein in Frankfurt haben sich heute knapp 1.500 Postmitarbeiter zu einer Kundgebung versammelt. Seit gestern streiken Angestellte aus allen Arbeitsbereichen erneut für eine bessere Bezahlung. Sie fordern eine Lohnerhöhung von 15 Prozent. Es ist bereits die dritte Verhandlungsrunde zwischen Ver.di und der Deutschen Post. Die Verhandlungen werden morgen fortgesetzt. Die Post lehnt die Forderungen von verdi als zu hoch ab, hat aber angekündigt, bei der kommenden Verhandlungsrunde ein Angebot vorzulegen. Und auch bei unser ersten Meldung im Nachrichtenüberblick geht es um eine Gewerkschaft, die mehr Lohn fordert:
Bahn-Gewerkschaft fordert Lohnerhöhung
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG geht mit einer Forderung von mindestens 650 Euro mehr Lohn in die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn und weiteren Eisenbahnunternehmen. Die Tarifkommission der Gewerkschaft hat heute in Fulda den Mindestbetrag beschlossen, um die unteren Gehälter überproportional anzuheben. Bei den höheren Gehaltsstufen will die Gewerkschaft ein Plus von 12 Prozent durchsetzen. Sie verwies auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten und kündigte harte Tarifverhandlungen an. Die Gespräche beginnen Ende Februar.
Prozess nach Todesfahrt
Weil er im Juni vergangenen Jahres am Berliner Ku‘damm mit seinem Auto in eine Schülergruppe aus Hessen gefahren sein soll, muss sich ab heute der mutmaßliche Fahrer vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 29-jährigen Deutsch-Armenier unter anderem Mord und versuchten Mord vor. Er soll sein Auto absichtlich in die Gruppe aus Bad Arolsen gesteuert haben. Eine Lehrerin starb, ein Kollege und elf Schüler wurden teils lebensgefährlich verletzt. Laut einem vorläufigen psychiatrischen Gutachten ist der Angeklagte schuldunfähig. Die Staatsanwaltschaft will erreichen, dass er dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht wird. Der Mann schwieg heute vor Gericht.
Wirtschaftslage besser als erwartet
Die Unternehmen in Rheinland-Pfalz blicken wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammern im Land hervor. Der Konjunkturklima-Index, der sich aus der aktuellen Geschäftslage und den Erwartungen der Unternehmen ergibt, sei auf um 25 Punkte auf derzeit 97 Punkte gestiegen. Damit habe sich die Lage erstmals seit Beginn des Ukraine-Kriegs wieder stabilisiert. Dennoch gebe es keine Entwarnung. Das größte Geschäftsrisiko für die Unternehmen aller Branchen seien weiterhin die Energiepreise, noch vor dem Fachkräftemangel.









