Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage gegen sechs Männer erhoben, weil sie mindestens 67 Impfpässe gefälscht haben sollen. Die Fälscher-Bande habe ungeimpften Personen Impfausweise verkauft, die eine Corona-Schutzimpfung vortäuschten. Der Preis für solche Ausweise habe zuerst bei 150 und später bei 250 Euro gelegen. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten:
Rekordzahl an OB-Kandidaten
Zur Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt am 5. März treten 20 Kandidaten an. Das hat der Gemeindewahlausschuss heute festgestellt. Neun Bewerber gehören Parteien oder Gruppierungen an, die im Stadtparlament vertreten sind. Darunter sind Manuela Rottmann von den Grünen, Uwe Becker von der CDU und Mike Josef von der SPD. Als einer der unabhängigen Bewerber kandidiert auch der Straßenbahnfahrer Peter Wirth, besser bekannt als „Bahn-Babo“. Die Wahl wird vorgezogen, nachdem der ehemalige Oberbürgermeister Peter Feldmann im November abgewählt wurde.
Mehr Gewerbeflächen gefordert
Die Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz sehen eine wachsende Gefahr, dass Unternehmen wegen mangelnder Flächenangebote ihre Produktion ins Ausland verlegen. Es gebe bereits erste Absetzbewegungen. Für Betriebe, die expandieren wollten, gebe es im Land kaum Angebote oder nur mit einem erheblichen zeitlichen Vorlauf. In der Landesregierung fühle sich niemand für das drängende Problem zuständig. Eine richtige Flächenpolitik müsse den Unternehmen direkt und in kurzer Zeit Standorte zur Verfügung stellen.
Kommunale Sicherheitsinitiative ausgeweitet
Im vergangenen Jahr haben sich weitere 26 Städte und Gemeinden der hessischen Sicherheitsinitiative „Kompass“ angeschlossen. Wie Innenminister Peter Beuth heute mitteilte, profitierten mittlerweile mehr als drei Millionen Bürger in 135 Kommunen von den Maßnahmen gegen Kriminalität in ihrer Stadt oder Gemeinde. Die Initiative soll das Sicherheitsgefühl der Menschen an ihrem Wohnort verbessern. Das geschieht durch den gezielten Einsatz von Videoüberwachung, den Schutzmann vor Ort oder den freiwilligen Polizeidienst.
Abmoderation:
Das Mainzer Pharma-Unternehmen BioNTech wird in Großbritannien ein neues Forschungs- und Entwicklungs-Zentrum für Krebs-Therapien aufbauen. Das hat heute der Vorstands-Vorsitzende Ugur Sahin mitgeteilt. BioNTech habe das Ziel, bis 2030 im Rahmen klinischer Studien bis zu 10.000 Patienten mit individuell abgestimmten Krebs-Therapien zu behandeln. Dabei werde die M-RNA-Technologie zum Einsatz kommen, die sich auch schon bei den Corona-Impfstoffen bewährt habe.









