Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

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Jan. 5, 2023

Anklage im Mordfall Ayleen — Verletzte nach Explosion — Viele Schüler aus der Ukraine eingegliedert
Anklage im Mordfall Ayleen
Im Fall der getöteten 14-jährigen Ayleen hat die Staatsanwaltschaft Gießen Anklage gegen den 30-jährigen Tatverdächtigen erhoben. Sie wirft dem Mann aus dem mittelhessischen Waldsolms Mord und versuchte Vergewaltigung vor. Die Leiche von Ayleen wurde Ende Juli 2022 am Teufelsee bei Echzell gefunden. Der Verdächtige hat die Tat gestanden. Er kannte das Mädchen aus Chats in sozialen Netzwerken. Der 30jährige war bereits als Jugendlicher wegen einer Sexualstraftat verurteilt worden. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe mit Sicherungsverwahrung.
Verletzte nach Explosion
Im Wiesbadener Stadtteil Nordenstadt hat heute Morgen gegen 7.30 Uhr eine Verpuffung und ein anschließender Brand in einem Bungalow großen Schaden angerichtet. Eine 56jährige Frau erlitt schwere Verletzungen. Ein 66 Jahre alter Mann wurde leicht verletzt. Die beiden Hausbewohner wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr geht davon aus, dass ein Leck in einer Gasleitung außerhalb des Hauses die Verpuffung verursacht hat. Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 500.000 Euro.
Viele Schüler aus der Ukraine eingegliedert
In den hessischen Schulen werden derzeit rund 15.000 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine unterrichtet. Nach Angaben von Kultusminister Alexander Lorz hat der Krieg weiterhin erhebliche Auswirkungen auf das hessische Schulsystem. Trotz der hohen Zahl an Flüchtlingen bekomme aber jedes Kind aus der Ukraine in der Regel schnell einen Platz in einer Schule. Dort erhielten die Schüler Deutschunterricht in Intensivkursen. Bei Bedarf gebe es auch ein freiwilliges Ergänzungsangebot in ukrainischer Sprache. In Rheinland-Pfalz werden rund 9.000 Schüler aus der Ukraine unterrichtet.
Abmoderation:
In der Affäre um illegale Spenden an die rheinland-pfälzische CDU haben sich der Kreisverband Cochem-Zell und der frühere Schatzmeister des Landesverbandes, Peter Bleser, außergerichtlich geeinigt. Der Kreisverband teilte mit, Bleser habe zur Wiedergutmachung des Schadens einen wesentlichen Beitrag geleistet. Bleser sagte, er habe einer Einigung zugestimmt, um nach sechseinhalb Jahren endlich Ruhe zu haben. Er sei sich aber weiter keiner Schuld bewusst.
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