Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
Am Frankfurter Flughafen hat die Bundespolizei heute einen mutmaßlichen früheren IS-Kämpfer festgenommen. Der deutsche Staatsbürger soll 2016 mit seiner Frau nach Syrien gereist sein, um sich der Terror-Organisation Islamischer Staat anzuschließen. Nach einer militärischen Ausbildung soll er Mitglied einer Kampf-Einheit gewesen sein. Inzwischen sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten:
Feldmann will Freispruch
Im Korruptionsprozess gegen den abgewählten Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann hat dieser heute in seinem letzten Wort als Angeklagter die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft nochmals zurückgewiesen. Vor dem Landgericht Frankfurt sagte Feldmann, er habe in keine Kasse gegriffen und sei nicht korrupt. Er hoffe auf einen Freispruch. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Vorteilsannahme vor. Dabei geht es unter anderem um eine zu hoch bezahlte Stelle von Feldmann späterer Frau als Leiterin einer Kita der Arbeiterwohlfahrt. Laut Staatsanwaltschaft habe sich der SPD-Politiker deshalb gegenüber der AWO wohlwollend verhalten. Sie fordert eine Geldstrafe von 31.500 Euro. Das Urteil soll am Freitag fallen.
Uniklinik verschiebt Behandlungen
Wegen krankheitsbedingter Personalengpässe werden in der Mainzer Uniklinik zahlreiche nicht akut notwendige Behandlungen von Patienten tagesaktuell abgesagt und verschoben. Wie die Klinikleitung mitteilte, seien unter anderem das zentrale OP-Management und der ärztliche Bereich von den Personalausfällen betroffen. Die Versorgung von Notfällen und in verringertem Umfang auch von geplanten Eingriffen sei aber weiterhin möglich.
Bus- und Bahnfahren wird teurer
Zahlreiche Verkehrsverbünde in Hessen und Rheinland-Pfalz haben für das neue Jahr höhere Fahrpreise im Nahverkehr angekündigt. So steigen die Preise unter anderem im Verkehrsverbund Rhein-Neckar im Süden der beiden Bundesländer durchschnittlich um 8,8 Prozent. Die Preise im Rhein-Main-Verkehrsverbund erhöhen sich im Schnitt um 1,5 Prozent. Er deckt ebenfalls Teile von Hessen und Rheinland-Pfalz ab. Gründe für die Preisanhebungen sind nach Angaben des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen vor allem die gestiegenen Kosten für Strom, Diesel und Personal.
ADAC erwartet Reisewelle
Wegen der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage rechnet der ADAC mit einem erheblichen Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen in Hessen und Rheinland-Pfalz. Vor allem morgen und am Freitag könne es zu vielen Staus kommen, weil dann alle Bundesländer Weihnachtsferien hätten. An den beiden Tagen treffe der Reiseverkehr zudem auf den Pendler- und Berufsverkehr. In Hessen sei vor allem die A3 Richtung Nürnberg und die A5 Richtung Karlsruhe betroffen. In Rheinland-Pfalz werde es auf der A61 zwischen Koblenz und Ludwigshafen voll werden.









