Weitere Nachrichten im Überblick
Lucia Puttrich tritt nicht mehr an — Immer mehr Geldautomatensprengungen — Mainz nimmt noch mehr Geld ein — Trier: Neuer Name für Bischof-Stein-Platz geplant
Anmoderation:
Im Kreis Marburg-Biedenkopf haben Polizisten und Zollfahnder bei einem 45-jährigen Mann große Mengen illegale Feuerwerkskörper, gefährliche Chemikalien und ein Gewehr sichergestellt. Er soll gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz verstoßen haben. Die Staatsanwaltschaft Marburg hat bisher aber keine Hinweise auf einen extremistischen Hintergrund. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten:
Weiterer Rückzug angekündigt
Die hessische Europaministerin Lucia Puttrich will bei der Wahl im nächsten Jahr nicht mehr für den Landtag kandidieren. Das hat der CDU-Kreisverband Wetterau heute mitgeteilt. Puttrich sagte, sie wolle neuen Kräften Gelegenheit geben, politisch zu starten. Zuvor hatten bereits Innenminister Peter Beuth von der CDU sowie Umweltministerin Priska Hinz und Sozialminister Kai Klose von den Grünen erklärt, nicht mehr für ein Abgeordnetenmandat zu kandidieren.
Immer mehr Sprengungen
In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Geldautomatensprengungen in diesem Jahr stark gestiegen. Das Landeskriminalamt hat bislang 49 Fälle verzeichnet. Das ist die höchste Zahl, seit die Sprengungen erfasst werden. Der Sachschaden liegt bei mehr als 5 Millionen Euro. Über die Höhe der Beute macht das LKA keine Angaben. In Hessen ist dagegen ist die Zahl der Geldautomatensprengungen gegenüber dem Vorjahr um rund 25 Prozent auf 38 Fälle zurückgegangen. Wie das zuständige Landeskriminalamt in Wiesbaden mitteilte, sei Diebstahlsumme auf 1,6 Millionen Euro gesunken, der Gesamtschaden allerdings auf 6,5 Millionen Euro gestiegen.
Mainz nimmt noch mehr Geld ein
Dank des Erfolgs des Mainzer Impfstoffherstellers BioNTech sind die Einnahmen der Stadt durch die Gewerbesteuer immens gestiegen. Ursprünglich sollten sie im vergangenen Jahr bei rund einer Milliarde Euro liegen. Nach Angaben von Finanzdezernent Günter Beck ist die Summe wegen Nachzahlungen um mehr als 250 Millionen Euro gestiegen. Sie liegt jetzt bei rund 1,35 Milliarden Euro. Das zusätzliche Geld soll für weitere Investitionen in die Rücklagen der Stadt fließen.
Neuer Name für Platz geplant
Der Trier Stadtvorstand hat sich dafür ausgesprochen, den Bischof-Stein-Platz in der Nähe des Doms umzubenennen. Grund dafür ist der Bericht einer unabhängigen Kommission zu sexuellem Missbrauch von Kindern durch Kleriker im Bistum Trier während der Amtszeit des Bischofs. Laut der Studie hat Stein, der 1993 verstorben ist, die Missbrauchstäter gedeckt und geschützt. Die endgültige Entscheidung zur Umbenennung des Platzes soll der Stadtrat am 1. Februar fällen. Außerdem will die Stadt dem ehemaligen Bischof die Ehrenbürgerwürde posthum aberkennen.
Anmoderation:
Im Kreis Marburg-Biedenkopf haben Polizisten und Zollfahnder bei einem 45-jährigen Mann große Mengen illegale Feuerwerkskörper, gefährliche Chemikalien und ein Gewehr sichergestellt. Er soll gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz verstoßen haben. Die Staatsanwaltschaft Marburg hat bisher aber keine Hinweise auf einen extremistischen Hintergrund. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten:
Weiterer Rückzug angekündigt
Die hessische Europaministerin Lucia Puttrich will bei der Wahl im nächsten Jahr nicht mehr für den Landtag kandidieren. Das hat der CDU-Kreisverband Wetterau heute mitgeteilt. Puttrich sagte, sie wolle neuen Kräften Gelegenheit geben, politisch zu starten. Zuvor hatten bereits Innenminister Peter Beuth von der CDU sowie Umweltministerin Priska Hinz und Sozialminister Kai Klose von den Grünen erklärt, nicht mehr für ein Abgeordnetenmandat zu kandidieren.
Immer mehr Sprengungen
In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Geldautomatensprengungen in diesem Jahr stark gestiegen. Das Landeskriminalamt hat bislang 49 Fälle verzeichnet. Das ist die höchste Zahl, seit die Sprengungen erfasst werden. Der Sachschaden liegt bei mehr als 5 Millionen Euro. Über die Höhe der Beute macht das LKA keine Angaben. In Hessen ist dagegen ist die Zahl der Geldautomatensprengungen gegenüber dem Vorjahr um rund 25 Prozent auf 38 Fälle zurückgegangen. Wie das zuständige Landeskriminalamt in Wiesbaden mitteilte, sei Diebstahlsumme auf 1,6 Millionen Euro gesunken, der Gesamtschaden allerdings auf 6,5 Millionen Euro gestiegen.
Mainz nimmt noch mehr Geld ein
Dank des Erfolgs des Mainzer Impfstoffherstellers BioNTech sind die Einnahmen der Stadt durch die Gewerbesteuer immens gestiegen. Ursprünglich sollten sie im vergangenen Jahr bei rund einer Milliarde Euro liegen. Nach Angaben von Finanzdezernent Günter Beck ist die Summe wegen Nachzahlungen um mehr als 250 Millionen Euro gestiegen. Sie liegt jetzt bei rund 1,35 Milliarden Euro. Das zusätzliche Geld soll für weitere Investitionen in die Rücklagen der Stadt fließen.
Neuer Name für Platz geplant
Der Trier Stadtvorstand hat sich dafür ausgesprochen, den Bischof-Stein-Platz in der Nähe des Doms umzubenennen. Grund dafür ist der Bericht einer unabhängigen Kommission zu sexuellem Missbrauch von Kindern durch Kleriker im Bistum Trier während der Amtszeit des Bischofs. Laut der Studie hat Stein, der 1993 verstorben ist, die Missbrauchstäter gedeckt und geschützt. Die endgültige Entscheidung zur Umbenennung des Platzes soll der Stadtrat am 1. Februar fällen. Außerdem will die Stadt dem ehemaligen Bischof die Ehrenbürgerwürde posthum aberkennen.
Abmoderation:
Gestern haben wir schon zwei Vertragsverlängerungen beim SV Darmstadt 98 vermeldet – Tobias Kempe und Klaus Gjasula – heute geht’s direkt weiter. Der Kapitän bleibt nun auch weiter an Bord. Fabian Holland verlängerte seinen Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr. Mindestens bis 2025 bleibt der Führungsspieler den Lilien treu.









