CDU bei Sonntagsfrage vorn
Daumen hoch oder Daumen runter? Wie zufrieden sind die Rheinland-Pfälzer mit der Arbeit ihrer Landesregierung? Immer weniger Menschen machen bei dieser Frage den Daumen hoch. Die Zufriedenheit mit der Arbeit von Ministerpräsidentin Malu Dreyer ist auf den niedrigsten Stand seit ihrem Amtsantritt gesunken. Die Zahlen einer aktuellen Umfrage bekommen Sie jetzt serviert.
Der Blick auf die nackten Zahlen, er dürfte auf der Regierungsbank schon mal für bessere Stimmung gesorgt haben.
Denn wenn am nächsten Sonntag in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt würde, könnte zwar die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP weiterregieren, allerdings wäre nicht mehr die SPD, sondern die CDU stärkste Kraft im Land. Diese konnte im Vergleich zur letzten Umfrage im September zwei Prozentpunkte zulegen und käme auf 29 Prozent der Stimmen. Die SPD würde 28 Prozent der Stimmen erhalten. Die Grünen würden sich auf 15 Prozent steigern, die AfD auf 11 Prozent absinken. Auch die FDP verliert an Zustimmung und käme nur noch auf 5 Prozent. Für die Freien Wähler würden sich aktuell ebenfalls fünf Prozent der Wähler entscheiden.
Den deutlichsten Verlust muss die FDP hinnehmen und nach jetzigem Stand sogar um den Wiedereinzug in den Landtag bangen.
Philipp Fernis, FDP, Fraktionsvorsitzender Landtag Rheinland-Pfalz
„Das ist für uns ein Signal, nochmal stärker herauszustellen, wo wir freie Demokraten auch hier in der Ampelkoalition unsere Handschrift hinterlassen und die Haushaltsdebatte nächste Woche wird viel Gelegenheit dafür bieten.“
Auch wenn SPD und Grüne ihre Werte minimal steigern konnten, insgesamt ist das Vertrauen in die Landesregierung gesunken. Nur noch 42 Prozent der Rheinland-Pfälzer sind zufrieden oder sehr zufrieden mit der Ampelkoalition. Bei der letzten Umfrage waren es noch 49 Prozent, davor 64 Prozent.
Aus Sicht der SPD liegt das an der allgemeinen Krisenstimmung. Die Regierungsfraktionen in Rheinland-Pfalz hätten aber bereits die Weichen für die Stimmungswende gestellt.
Sabine Bätzing-Lichtenthäler, SPD, Fraktionsvorsitzende Landtag Rheinland-Pfalz
„Aber natürlich sind die Entlastungen de facto bei den Menschen noch nicht spürbar. Ob es das Wohngeld ist, was erweitert wird, ob es dann das Deutschlandticket ist, das kommen wird. Ich bin schon sehr zuversichtlich, dass in dem Moment, in dem die Menschen diese Entlastungen spüren, die wir jetzt beschlossen haben, dass es auch dann wieder dazu führt, dass das Vertrauen bestätigt wird und die Menschen sagen: Ja, hier geht es in die richtige Richtung.“
Das sieht die Opposition anders. Die AfD wirft der Landesregierung unter anderem Versäumnisse bei der Aufarbeitung der Flutkatastrophe vor. Und:
Michael Frisch, AfD, Fraktionsvorsitzender Landtag Rheinland-Pfalz
„Und die Bürger haben eben nicht den Eindruck, dass sie in der Lage ist, den Krisen, die zunehmend ja auch unsere Bürger bedrängen, ich erinnere nur an die Inflation, an die Zuwanderung, an die Energieknappheit, dass die Landesregierung diesen Krisen irgendwie begegnen kann. Die Menschen glauben und erleben es, dass die Lage nicht besser, sondern eher schlechter wird.“
Die CDU kritisiert, dass die Landesregierung Rheinland-Pfalz nicht voranbringe.
Christian Baldauf, CDU, Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz
„Auch insgesamt, im schulischen Bereich, der Unterstützung des Mittelstandes, bei der Frage ‚gesundheitliche Versorgung‘, die sehr schlecht ist im ländlichen Raum. Und wir werden genau diese Themen aufgreifen und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Rheinland-Pfalz eine Alternative bieten, wie dieses Land besser regiert werden kann.“
Erst 2026 wird in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt. Und trotzdem – gerade in Krisenzeiten sehen Parteien die Umfragen als wichtigen Barometer für die Stimmung im Land.
Der Blick auf die nackten Zahlen, er dürfte auf der Regierungsbank schon mal für bessere Stimmung gesorgt haben.
Denn wenn am nächsten Sonntag in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt würde, könnte zwar die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP weiterregieren, allerdings wäre nicht mehr die SPD, sondern die CDU stärkste Kraft im Land. Diese konnte im Vergleich zur letzten Umfrage im September zwei Prozentpunkte zulegen und käme auf 29 Prozent der Stimmen. Die SPD würde 28 Prozent der Stimmen erhalten. Die Grünen würden sich auf 15 Prozent steigern, die AfD auf 11 Prozent absinken. Auch die FDP verliert an Zustimmung und käme nur noch auf 5 Prozent. Für die Freien Wähler würden sich aktuell ebenfalls fünf Prozent der Wähler entscheiden.
Den deutlichsten Verlust muss die FDP hinnehmen und nach jetzigem Stand sogar um den Wiedereinzug in den Landtag bangen.
Philipp Fernis, FDP, Fraktionsvorsitzender Landtag Rheinland-Pfalz
„Das ist für uns ein Signal, nochmal stärker herauszustellen, wo wir freie Demokraten auch hier in der Ampelkoalition unsere Handschrift hinterlassen und die Haushaltsdebatte nächste Woche wird viel Gelegenheit dafür bieten.“
Auch wenn SPD und Grüne ihre Werte minimal steigern konnten, insgesamt ist das Vertrauen in die Landesregierung gesunken. Nur noch 42 Prozent der Rheinland-Pfälzer sind zufrieden oder sehr zufrieden mit der Ampelkoalition. Bei der letzten Umfrage waren es noch 49 Prozent, davor 64 Prozent.
Aus Sicht der SPD liegt das an der allgemeinen Krisenstimmung. Die Regierungsfraktionen in Rheinland-Pfalz hätten aber bereits die Weichen für die Stimmungswende gestellt.
Sabine Bätzing-Lichtenthäler, SPD, Fraktionsvorsitzende Landtag Rheinland-Pfalz
„Aber natürlich sind die Entlastungen de facto bei den Menschen noch nicht spürbar. Ob es das Wohngeld ist, was erweitert wird, ob es dann das Deutschlandticket ist, das kommen wird. Ich bin schon sehr zuversichtlich, dass in dem Moment, in dem die Menschen diese Entlastungen spüren, die wir jetzt beschlossen haben, dass es auch dann wieder dazu führt, dass das Vertrauen bestätigt wird und die Menschen sagen: Ja, hier geht es in die richtige Richtung.“
Das sieht die Opposition anders. Die AfD wirft der Landesregierung unter anderem Versäumnisse bei der Aufarbeitung der Flutkatastrophe vor. Und:
Michael Frisch, AfD, Fraktionsvorsitzender Landtag Rheinland-Pfalz
„Und die Bürger haben eben nicht den Eindruck, dass sie in der Lage ist, den Krisen, die zunehmend ja auch unsere Bürger bedrängen, ich erinnere nur an die Inflation, an die Zuwanderung, an die Energieknappheit, dass die Landesregierung diesen Krisen irgendwie begegnen kann. Die Menschen glauben und erleben es, dass die Lage nicht besser, sondern eher schlechter wird.“
Die CDU kritisiert, dass die Landesregierung Rheinland-Pfalz nicht voranbringe.
Christian Baldauf, CDU, Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz
„Auch insgesamt, im schulischen Bereich, der Unterstützung des Mittelstandes, bei der Frage ‚gesundheitliche Versorgung‘, die sehr schlecht ist im ländlichen Raum. Und wir werden genau diese Themen aufgreifen und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Rheinland-Pfalz eine Alternative bieten, wie dieses Land besser regiert werden kann.“
Erst 2026 wird in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt. Und trotzdem – gerade in Krisenzeiten sehen Parteien die Umfragen als wichtigen Barometer für die Stimmung im Land.









