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Dez. 1, 2022

Revision im Polizistenmord-Prozess — Entschädigung für jüdische Reisende — Städel fordert Schadensersatz
Revision im Polizistenmord-Prozess
Die Verteidigung des Hauptangeklagten Andreas S. hat Revision gegen das Urteil des Landgerichts Kaiserslautern eingelegt. Das hat das Gericht heute mitgeteilt. Es hatte den 39-Jährigen gestern wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Zudem stellte es die besondere Schwere der Schuld fest. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Andreas S. Ende Januar bei Kusel eine Polizeianwärterin und einen Polizeikommissar mit Kopfschüssen getötet hatte, um seine gewerbsmäßige Wilderei zu verdecken.
Entschädigung für jüdische Reisende
Die Lufthansa hat 128 orthodoxe Juden aus New York finanziell entschädigt. Mitarbeiter der Fluggesellschaft hatten sie im Mai dieses Jahres beim Umsteigen am Frankfurter Flughafen von einem Weiterflug ausgeschlossen. Zuvor hatten einige von ihnen die Maskenpflicht an Bord nicht beachtet. Die Betroffenen warfen der Lufthansa Antisemitismus vor. Alle als orthodoxe Juden erkennbaren Passagiere seien ausgeschlossen worden. Die Lufthansa hatte sich entschuldigt. Laut Medienberichten zahlt sie jedem der betroffenen Passagiere 21.000 Dollar als Wiedergutmachung.
Städel fordert Schadensersatz
Das Städel Museum in Frankfurt fordert 7.000 Euro von zwei Mitgliedern der Klima-Initiative Letzte Generation. Das seien die Kosten für die Beseitigung der Schäden, die sie bei ihrer Aktion angerichtet hätten. Die beiden hatten sich am 24. August an dem vergoldeten historischen Rahmen eines Gemäldes festgeklebt. Er musste restauriert werden. Das Bild selbst wurde nicht beschädigt.