Rheinland-Pfalz stärkt Klimaschutz in den Kommunen
Spätestens 2040 will das Land Rheinland-Pfalz klimaneutral sein. So steht es zumindest im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung in Mainz. Klimaschutz – das weiß das Land auch – geschieht aber vor allem in den Städten und Kommunen. Und daher möchte das Land vor allem vor Ort Projekte fördern.
Dommershausen im Rhein-Hunsrück-Kreis. Energiesparen liegt dieser Ortsgemeinde am Herzen. Im Ortsteil Sabershausen wurde letztes Jahr das Gemeindehaus erweitert und das neue Dach lückenlos mit Solarzellen versehen.
Auch einen Batteriespeicher hat sich die Gemeinde geleistet. Denn mit dem Strom, der tagsüber erzeugt wird, lässt sie nachts die Straßenlaternen in ganz Sabershausen leuchten. Diese werden aktuell zudem auf energiesparende LED-Leuchten umgestellt.
Dietmar Emmerich, CDU, Ortsbürgermeister Dommershausen: „Wir sind natürlich froh dass wir die Maßnahme durchgeführt haben. Wir möchten damit den Stromverbrauch mindern und die Stromkosten senken. Das wird uns gelingen, wir werden ab 2023 vermutlich einen mittleren vierstelligen Betrag Stromkosten einsparen.“
120.000 Euro hat die Gemeinde insgesamt in die Hand genommen. Für den Batteriespeicher gab es einen Zuschuss vom Land. Der größte Batzen wird aber auf die Dommershausener umgelegt.
Doch die Gemeinde unterstützt die Bürger ihrerseits mit einer Energiesparrichtline. Wer zum Beispiel seine Fenster energetisch saniert, bekommt dafür Geld von der Gemeinde.
Dietmar Emmerich, CDU, Ortsbürgermeister Dommershausen
„Das wird sehr viel von unseren Bürgerinnen und Bürgern angenommen. Also ich denke, das ist ein absoluter Erfolg, diese Energiesparrichtlinie, und wir würden sie auch noch gerne die nächsten Jahre fortführen.“
Was in Dommershausen schon gelebt wird, soll in ganz Rheinland-Pfalz Schule machen. Deshalb hat die Landesregierung ein neues Investitionsprogramm beschlossen.
Malu Dreyer, SPD, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz
„Ich bin davon überzeugt, Klimaschutz kann nur funktionieren, wenn es auch vor Ort tatsächlich umgesetzt wird. Viele Kommunen tun auch schon viel, aber ein Investitionsprogramm für den Klimaschutz in einer Größenordnung von 250 Millionen Euro für die Kommunen ist schon etwas sehr, sehr besonderes.“
250 Millionen Euro für kommunale Klimaschutzprojekte. Verteilt wird das Geld entsprechend der Einwohnerstärke der Städte und Kreise. Pro Bürger bekommt jede Kommune 44€.
Geld, das sie zum Beispiel in die energetische Sanierung von kommunalen Gebäuden, Photovoltaikanlagen oder in den Ausbau von Elektro- und Wasserstoffmobilität investieren kann.
Der Landkreistag lobt, dass die kommunale Ebene schon bei der Entwicklung des Programms beteiligt worden ist und es keine komplizierten Antragsverfahren gibt.
Achim Schwickert, CDU, Vorsitzender Landkreistag Rheinland-Pfalz
„Ich sage immer, je höher die Ebene ist, von der das Förderprogramm kommt, desto größer ist der Förderantrag und desto ist die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung. Das hat an dieser Stelle hervorragend geklappt, dafür sind wir sehr dankbar.“
Denn die Kommunen müssen das Geld nicht beantragen, sondern es wird automatisch ausgeschüttet. Wer nicht in Klimaschutz investiert, muss das Geld zurückzahlen. Umweltministerin Katrin Eder kann sich heute aber nicht vorstellen, dass das passiert.
Katrin Eder, Bündnis 90 / Die Grünen, Umweltministerin Rheinland-Pfalz
„Weil die Situation in den Kommunen ist ja eher so, dass manchmal Probleme sind, den Eigenanteil zu stemmen und es gibt wahnsinnig viele Ideen. Und das scheitert dann oft an ganz kleinen Mitteln.“
Auch Innenminister Michael Ebling verspricht sich von dem Programm einen Motivationsschub in den Kommunen vor Ort.
Michael Ebling, SPD, Innenminister Rheinland-Pfalz
„Wir dürfen auch nicht den Eindruck erwecken, das Ziel ist nicht erreichbar und deshalb ist es gut, wenn auch die Gemeinden, die Kommunen, die Menschen vor Ort selbst so beteiligt werden und da hilft dieses Programm jetzt wirklich was umzusetzen.“
Im März soll der Landtag über das neue Investitionsprogramm beraten. Malu Dreyer lädt die Kommunen ein, sich in der Zwischenzeit schon mal Klimaschutzprojekte auszusuchen.
In Dommershausen ist das schon geschehen. Hier soll unter anderem die Kita modernisiert und mit einer Photovoltaikanlage versehen werden.
Dommershausen im Rhein-Hunsrück-Kreis. Energiesparen liegt dieser Ortsgemeinde am Herzen. Im Ortsteil Sabershausen wurde letztes Jahr das Gemeindehaus erweitert und das neue Dach lückenlos mit Solarzellen versehen.
Auch einen Batteriespeicher hat sich die Gemeinde geleistet. Denn mit dem Strom, der tagsüber erzeugt wird, lässt sie nachts die Straßenlaternen in ganz Sabershausen leuchten. Diese werden aktuell zudem auf energiesparende LED-Leuchten umgestellt.
Dietmar Emmerich, CDU, Ortsbürgermeister Dommershausen: „Wir sind natürlich froh dass wir die Maßnahme durchgeführt haben. Wir möchten damit den Stromverbrauch mindern und die Stromkosten senken. Das wird uns gelingen, wir werden ab 2023 vermutlich einen mittleren vierstelligen Betrag Stromkosten einsparen.“
120.000 Euro hat die Gemeinde insgesamt in die Hand genommen. Für den Batteriespeicher gab es einen Zuschuss vom Land. Der größte Batzen wird aber auf die Dommershausener umgelegt.
Doch die Gemeinde unterstützt die Bürger ihrerseits mit einer Energiesparrichtline. Wer zum Beispiel seine Fenster energetisch saniert, bekommt dafür Geld von der Gemeinde.
Dietmar Emmerich, CDU, Ortsbürgermeister Dommershausen
„Das wird sehr viel von unseren Bürgerinnen und Bürgern angenommen. Also ich denke, das ist ein absoluter Erfolg, diese Energiesparrichtlinie, und wir würden sie auch noch gerne die nächsten Jahre fortführen.“
Was in Dommershausen schon gelebt wird, soll in ganz Rheinland-Pfalz Schule machen. Deshalb hat die Landesregierung ein neues Investitionsprogramm beschlossen.
Malu Dreyer, SPD, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz
„Ich bin davon überzeugt, Klimaschutz kann nur funktionieren, wenn es auch vor Ort tatsächlich umgesetzt wird. Viele Kommunen tun auch schon viel, aber ein Investitionsprogramm für den Klimaschutz in einer Größenordnung von 250 Millionen Euro für die Kommunen ist schon etwas sehr, sehr besonderes.“
250 Millionen Euro für kommunale Klimaschutzprojekte. Verteilt wird das Geld entsprechend der Einwohnerstärke der Städte und Kreise. Pro Bürger bekommt jede Kommune 44€.
Geld, das sie zum Beispiel in die energetische Sanierung von kommunalen Gebäuden, Photovoltaikanlagen oder in den Ausbau von Elektro- und Wasserstoffmobilität investieren kann.
Der Landkreistag lobt, dass die kommunale Ebene schon bei der Entwicklung des Programms beteiligt worden ist und es keine komplizierten Antragsverfahren gibt.
Achim Schwickert, CDU, Vorsitzender Landkreistag Rheinland-Pfalz
„Ich sage immer, je höher die Ebene ist, von der das Förderprogramm kommt, desto größer ist der Förderantrag und desto ist die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung. Das hat an dieser Stelle hervorragend geklappt, dafür sind wir sehr dankbar.“
Denn die Kommunen müssen das Geld nicht beantragen, sondern es wird automatisch ausgeschüttet. Wer nicht in Klimaschutz investiert, muss das Geld zurückzahlen. Umweltministerin Katrin Eder kann sich heute aber nicht vorstellen, dass das passiert.
Katrin Eder, Bündnis 90 / Die Grünen, Umweltministerin Rheinland-Pfalz
„Weil die Situation in den Kommunen ist ja eher so, dass manchmal Probleme sind, den Eigenanteil zu stemmen und es gibt wahnsinnig viele Ideen. Und das scheitert dann oft an ganz kleinen Mitteln.“
Auch Innenminister Michael Ebling verspricht sich von dem Programm einen Motivationsschub in den Kommunen vor Ort.
Michael Ebling, SPD, Innenminister Rheinland-Pfalz
„Wir dürfen auch nicht den Eindruck erwecken, das Ziel ist nicht erreichbar und deshalb ist es gut, wenn auch die Gemeinden, die Kommunen, die Menschen vor Ort selbst so beteiligt werden und da hilft dieses Programm jetzt wirklich was umzusetzen.“
Im März soll der Landtag über das neue Investitionsprogramm beraten. Malu Dreyer lädt die Kommunen ein, sich in der Zwischenzeit schon mal Klimaschutzprojekte auszusuchen.
In Dommershausen ist das schon geschehen. Hier soll unter anderem die Kita modernisiert und mit einer Photovoltaikanlage versehen werden.









