Weitere Nachrichten im Überblick
Tarifeinigung erzielt: Die rund 580.000 Beschäftigten in der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie bekommen deutlich mehr Geld. Darauf haben sich heute die Gewerkschaft IG BCE und die Arbeitgeber in Wiesbaden geeinigt. Demnach erhalten die Beschäftigten in zwei Stufen jeweils 3,5 Prozent mehr Lohn. Dazu kommen Einmalzahlungen von insgesamt 3.000 Euro. Sie sind steuer- und abgabenfrei und werden ebenfalls in zwei Schritten ausgezahlt.
Lufthansa erwartet Milliardengewinn: Nach einem überraschend starken Sommerquartal hat die Lufthansa jetzt ihre Gewinnprognose für dieses Jahr verdoppelt. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Frankfurt hält es nun für möglich, dass sie ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von mehr als einer Milliarde Euro erreichen kann. Die Nachfrage nach Flugreisen für die kommenden Monate sei hoch. Zudem rechne die Lufthansa mit einem weiteren Rekordergebnis bei ihrer Cargo-Tochter.
Pfeiffer Vaccum vor Rekordjahr: Der Spezialpumpenhersteller Pfeiffer Vaccum hat in den ersten neun Monaten seinen Umsatz nach vorläufigen Zahlen auf rund 670 Millionen Euro gesteigert. Wie das Unternehmen in Aßlar mitteilte, waren das rund 16 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und das höchste Neunmonatsergebnis in der Unternehmensgeschichte. Auch beim Auftragseingang erreichte das Unternehmen ein Rekordniveau. Er legte um rund 25 Prozent zu.
Erste Kandidaten für Oberbürgermeisterwahl: Die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz wird bei der Oberbürgermeisterwahl in der Landeshauptstadt für die CDU kandidieren. Sie soll bei einem Kreisparteitag am 4. November offiziell nominiert werden. Ein weiterer Kandidat ist der parteilose Unternehmer Nino Haase. Er tritt erneut an, diesmal als unabhängiger Bewerber. Bei der letzten Wahl 2019 hatte Haase als CDU-Kandidat die Stichwahl gegen Michael Ebling verloren. Ebling ist nach dem Rücktritt von Roger Lewentz seit vergangener Woche rheinland-pfälzischer Innenminister.
Kein technischer Fehler: Nach dem tödlichen Sturz aus einer Achterbahn im Freizeitpark Klotten hat der Kreis Cochem-Zell jetzt das Ergebnis des TÜV-Gutachtens veröffentlicht. Demnach entsprach das System zur Sicherung der Fahrgäste zum Zeitpunkt des Unfalls den erforderlichen Auflagen. Der TÜV empfiehlt aber eine Nachrüstung auf den heutigen Stand der Technik. Im August war eine 57jährige Frau aus dem Saarland während der Fahrt aus acht Metern Höhe aus der Achterbahn gestürzt. Sie wurde tödlich verletzt.









