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49-Euro-Ticket kommt — Mehr Depressionen und Essstörungen — Widerstand gegen BASF-Sparprogramm — Hessen braucht mehr Lehrer
49-Euro-Ticket kommt
Die Verkehrsminister von Bund und Ländern haben sich heute auf einen Nachfolger für das 9-Euro-Ticket geeinigt. Das digitale Ticket für 49 Euro pro Monat soll bundesweit im Nahverkehr gelten und schnellstmöglich eingeführt werden. Allerdings wies Bundesverkehrsminister Volker Wissing darauf hin, dass es bei der Finanzierung noch keine Einigung gebe. Der Bund stelle ab 2023 jährlich 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Länder sollten die gleiche Summe beisteuern. Die Länder sind dazu bereit, wenn der Bund die Regionalisierungsmittel für den Nahverkehr erhöht.
Mehr Depressionen und Essstörungen
Die Corona-Pandemie hat für die Kinder und Jugendlichen in Hessen und Rheinland-Pfalz beträchtliche gesundheitliche Folgen. Das geht aus dem Kinder- und Jugendreport der Krankenkasse DAK hervor. Vor allem Mädchen seien betroffen. Im Vergleich zu der Zeit vor der Corona-Krise seien Essstörungen wie Magersucht und Bulimie bei den 15- bis 17jährigen in Hessen im vergangenen Jahr um fast 60 Prozent gestiegen, in Rheinland-Pfalz um rund 30 Prozent. Jüngere Mädchen von 10 bis 14 Jahren litten auch häufiger an psychischen Erkrankungen als früher.
Widerstand gegen BASF-Sparprogramm
Die Chemie-Gewerkschaft IG BCE will die geplanten Kosteneinsparungen beim Ludwigshafener Chemiekonzern BASF nicht hinnehmen. Politik und Sozialpartner würden gerade massive Anstrengungen unternehmen, um die Folgen der Gas-Krise auf die energieintensive Industrie zu mindern. Es sei respektlos, wenn die BASF tiefe Einschnitte ankündige. Jetzt seien Sicherheit für die Beschäftigten und Perspektiven für die Standorte nötig. Die BASF hatte gestern einen Gewinneinbruch gemeldet. Sie will in den kommenden beiden Jahren die Kosten außerhalb der Produktion um jährlich 500 Millionen Euro senken. Vor allem der Standort Ludwigshafen ist betroffen. Stellenstreichungen schließt der Konzern nicht aus.
Hessen braucht mehr Lehrer
In Hessen sind nach Angaben des Verbandes Bildung und Erziehung derzeit rund 2.000 Lehrerstellen nicht besetzt. Nach Angaben des Kultusministeriums würden an den Gymnasien vor allem Lehrkräfte für die Fächer Physik, Informatik und Kunst gesucht. An den Haupt- und Realschulen darüber hinaus auch für Chemie. Der Lehrermangel betreffe nur einzelne Regionen und bestimmte Schulfächer. Um ihn zu beheben, setze das Kultusministerium auch auf Quereinsteiger mit entsprechenden Fachkenntnissen.
49-Euro-Ticket kommt
Die Verkehrsminister von Bund und Ländern haben sich heute auf einen Nachfolger für das 9-Euro-Ticket geeinigt. Das digitale Ticket für 49 Euro pro Monat soll bundesweit im Nahverkehr gelten und schnellstmöglich eingeführt werden. Allerdings wies Bundesverkehrsminister Volker Wissing darauf hin, dass es bei der Finanzierung noch keine Einigung gebe. Der Bund stelle ab 2023 jährlich 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Länder sollten die gleiche Summe beisteuern. Die Länder sind dazu bereit, wenn der Bund die Regionalisierungsmittel für den Nahverkehr erhöht.
Mehr Depressionen und Essstörungen
Die Corona-Pandemie hat für die Kinder und Jugendlichen in Hessen und Rheinland-Pfalz beträchtliche gesundheitliche Folgen. Das geht aus dem Kinder- und Jugendreport der Krankenkasse DAK hervor. Vor allem Mädchen seien betroffen. Im Vergleich zu der Zeit vor der Corona-Krise seien Essstörungen wie Magersucht und Bulimie bei den 15- bis 17jährigen in Hessen im vergangenen Jahr um fast 60 Prozent gestiegen, in Rheinland-Pfalz um rund 30 Prozent. Jüngere Mädchen von 10 bis 14 Jahren litten auch häufiger an psychischen Erkrankungen als früher.
Widerstand gegen BASF-Sparprogramm
Die Chemie-Gewerkschaft IG BCE will die geplanten Kosteneinsparungen beim Ludwigshafener Chemiekonzern BASF nicht hinnehmen. Politik und Sozialpartner würden gerade massive Anstrengungen unternehmen, um die Folgen der Gas-Krise auf die energieintensive Industrie zu mindern. Es sei respektlos, wenn die BASF tiefe Einschnitte ankündige. Jetzt seien Sicherheit für die Beschäftigten und Perspektiven für die Standorte nötig. Die BASF hatte gestern einen Gewinneinbruch gemeldet. Sie will in den kommenden beiden Jahren die Kosten außerhalb der Produktion um jährlich 500 Millionen Euro senken. Vor allem der Standort Ludwigshafen ist betroffen. Stellenstreichungen schließt der Konzern nicht aus.
Hessen braucht mehr Lehrer
In Hessen sind nach Angaben des Verbandes Bildung und Erziehung derzeit rund 2.000 Lehrerstellen nicht besetzt. Nach Angaben des Kultusministeriums würden an den Gymnasien vor allem Lehrkräfte für die Fächer Physik, Informatik und Kunst gesucht. An den Haupt- und Realschulen darüber hinaus auch für Chemie. Der Lehrermangel betreffe nur einzelne Regionen und bestimmte Schulfächer. Um ihn zu beheben, setze das Kultusministerium auch auf Quereinsteiger mit entsprechenden Fachkenntnissen.









