Klimafreundliche Wirtschaft
Ja, Fachkräfte sind ein großes Wirtschaftsthema, ein anderes die Energie. Die Industrie muss nun – so gut es geht – Energie sparen. Die Elektronikfirma Meco im mittelhessischen Aßlar hat schon vor einiger Zeit in klimafreundlichere Maschinen investiert. Die sparen Energie und trotzdem sind die Sorgen rund um die steigenden Energiekosten groß. Im schlimmsten Fall sehen die Chefs sogar die Firmenexistenz in Gefahr.
Elektrotechnik Made in Hessen. Die Firma Meco produziert Leiterplatten, die zum Beispiel in Hörgeräten oder Beatmungsapparaten verbaut sind. Während der Produktion müssen die Materialien gründlich gespült werden, dafür braucht es große Mengen an Chemikalien und Wasser. Dank einer neu gekauften Anlage ist der Verbrauch um mehr als die Hälfte gesunken, dazu kommt eine Einsparung von 192 Tonnen CO2 pro Jahr.
Thomas Schädler, Kaufmännischer Leiter Meco Elektronik GmbH: „Die kommt zustande einmal durch die Wassereinsparung. Einmal durch die enorme Energieeinsparung, weil wir überall mit Sensoren arbeiten, das heißt die Anlage schaltet punktuell nur noch das Modul ein, wo grad eine Leiterplatte durchläuft.“
Hinzu kommen eine neue Pumpentechnik und effizientere Trockner. Für die Anlage hat das mittelständische Unternehmen mit 34 Mitarbeitern knapp 800.000 Euro bezahlt, etwa ein Viertel hat das Land übernommen. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hat sich heute vor Ort angeschaut, wohin das Geld geflossen ist. Der Minister ist begeistert vom Fortschritt, spricht aber, ob gewollt oder nicht, auch ein momentan eher schwieriges Thema an.
Tarek Al-Wazir (Bündnis 90 / Die Grünen), Wirtschaftsminister Hessen: „Das ist ein Beitrag zur Transformation unserer Wirtschaft hin zu Ressourceneffizienz und Klimaneutralität. Und dass so ne kleine Firma sich auch auf dem Weltmarkt halten kann, dafür muss sie natürlich in Zukunft ihre Kosten im Griff behalten und das war ein Beitrag dazu.“
Die Kosten. Neben all der Freude über die neue Technik trüben die steigenden Energiepreise die Aussichten bei Meco. Bis zu 20.000 Euro bezahlt die Firma jeden Monat für Strom und sie befürchtet eine Erhöhung um das Drei- bis Vierfache. Eine Sorge, die das Unternehmen heute auch dem Wirtschaftsminister vorträgt. Doch viel Handlungsspielraum hat er nicht.
Tarek Al-Wazir (Bündnis 90 / Die Grünen), Wirtschaftsminister Hessen: „Natürlich sind wir auch bereit, im Zweifel Bürgschaften zu geben, damit man zwischenfinanzieren kann. Was der Staat nicht kann, er kann nicht die kompletten Energiekosten übernehmen. Das geht nicht. Also am Ende sind wir darauf angewiesen, dass sich der Energiemarkt wieder normalisiert, halbwegs normalisiert, und wir zweitens immer weniger verbrauchen und den Unternehmen dabei helfen.“
Thomas Schädler, Kaufmännischer Leiter Meco Elektronik GmbH: „Hätten wir uns jetzt auch gerne erhofft, dass irgendne klare Aussage kommt. Wie sich’s auswirkt, wirklich schwer zu sagen. Sollte es wirklich bei den hohen Preisen bleiben, könnten wir nicht produzieren.“
So bleibt dem Unternehmen, wie vielen anderen auch, nur: Hoffen, dass die Preiserhöhung moderat ausfällt – und sie ihre neue Anlage in einigen Monaten nicht stilllegen muss.
Elektrotechnik Made in Hessen. Die Firma Meco produziert Leiterplatten, die zum Beispiel in Hörgeräten oder Beatmungsapparaten verbaut sind. Während der Produktion müssen die Materialien gründlich gespült werden, dafür braucht es große Mengen an Chemikalien und Wasser. Dank einer neu gekauften Anlage ist der Verbrauch um mehr als die Hälfte gesunken, dazu kommt eine Einsparung von 192 Tonnen CO2 pro Jahr.
Thomas Schädler, Kaufmännischer Leiter Meco Elektronik GmbH: „Die kommt zustande einmal durch die Wassereinsparung. Einmal durch die enorme Energieeinsparung, weil wir überall mit Sensoren arbeiten, das heißt die Anlage schaltet punktuell nur noch das Modul ein, wo grad eine Leiterplatte durchläuft.“
Hinzu kommen eine neue Pumpentechnik und effizientere Trockner. Für die Anlage hat das mittelständische Unternehmen mit 34 Mitarbeitern knapp 800.000 Euro bezahlt, etwa ein Viertel hat das Land übernommen. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hat sich heute vor Ort angeschaut, wohin das Geld geflossen ist. Der Minister ist begeistert vom Fortschritt, spricht aber, ob gewollt oder nicht, auch ein momentan eher schwieriges Thema an.
Tarek Al-Wazir (Bündnis 90 / Die Grünen), Wirtschaftsminister Hessen: „Das ist ein Beitrag zur Transformation unserer Wirtschaft hin zu Ressourceneffizienz und Klimaneutralität. Und dass so ne kleine Firma sich auch auf dem Weltmarkt halten kann, dafür muss sie natürlich in Zukunft ihre Kosten im Griff behalten und das war ein Beitrag dazu.“
Die Kosten. Neben all der Freude über die neue Technik trüben die steigenden Energiepreise die Aussichten bei Meco. Bis zu 20.000 Euro bezahlt die Firma jeden Monat für Strom und sie befürchtet eine Erhöhung um das Drei- bis Vierfache. Eine Sorge, die das Unternehmen heute auch dem Wirtschaftsminister vorträgt. Doch viel Handlungsspielraum hat er nicht.
Tarek Al-Wazir (Bündnis 90 / Die Grünen), Wirtschaftsminister Hessen: „Natürlich sind wir auch bereit, im Zweifel Bürgschaften zu geben, damit man zwischenfinanzieren kann. Was der Staat nicht kann, er kann nicht die kompletten Energiekosten übernehmen. Das geht nicht. Also am Ende sind wir darauf angewiesen, dass sich der Energiemarkt wieder normalisiert, halbwegs normalisiert, und wir zweitens immer weniger verbrauchen und den Unternehmen dabei helfen.“
Thomas Schädler, Kaufmännischer Leiter Meco Elektronik GmbH: „Hätten wir uns jetzt auch gerne erhofft, dass irgendne klare Aussage kommt. Wie sich’s auswirkt, wirklich schwer zu sagen. Sollte es wirklich bei den hohen Preisen bleiben, könnten wir nicht produzieren.“
So bleibt dem Unternehmen, wie vielen anderen auch, nur: Hoffen, dass die Preiserhöhung moderat ausfällt – und sie ihre neue Anlage in einigen Monaten nicht stilllegen muss.









