Krematorium spart Gas durch Dauerbetrieb
Die Gaspreise steigen ungebremst. Für Privathaushalte ist das genauso Thema wie für Unternehmen. Wir sind heute beim größten Krematorium Deutschlands im rheinland-pfälzischen Dachsenhausen. Um die Gaskosten zu senken hat der Betreiber jetzt begonnen, die Verstorbenen auch nachts und sonntags zu verbrennen.
Im Rhein-Taunus-Krematorium sind die acht Einäscherungsanlagen seit einigen Wochen im Dauerbetrieb. Denn wenn das Unternehmen rund um die Uhr einäschert, sinkt unter dem Strich der Energieverbrauch.
Karl-Heinz Könsgen, Geschäftsführer Rhein-Taunus Krematorium
„Je länger Sie einäschern, desto heißer bleiben die Öfen und sie verbrauchen weniger Gas oder kein Gas. Bei den zwei großen Öfen verbrauchen wir kein Gas mehr.
Denn wenn sich dort die 88 Tonnen Stein erst einmal auf etwa 900 Grad Celsius erhitzt haben, speichern diese die Temperatur. Solange die Öfen weiter ununterbrochen genutzt werden, brauchen sie keine weitere Gaszufuhr.
Karl-Heinz Könsgen, Geschäftsführer Rhein-Taunus Krematorium
„Und allein durch die Hitze. Das ist die zündende Energie, damit der Sarg und die Sargbeigaben, also Kleidung und Folien die da drin sind, anfangen zu brennen. Dann gibt der Körper seine 72 Prozent Körperflüssigkeit ab, wandelt Körperfett in Körperöl um und das ist im Prinzip der Brennstoff nachher.“
Weil die beiden großen Öfen derzeit kein Gas mehr brauchen, sinken für das Rhein-Taunus-Krematorium die Kosten. Und das ist auch nötig, denn für das Unternehmen werden die Gaspreise um mindestens das Sechsfache steigen. Momentan bringen die Bestatter fast stündlich Verstorbene nach Dachsenhausen. Die Kühlhäuser sind gut gefüllt. Doch weil die Zahl der Verstorbenen insgesamt nicht steigt, werden die Kühlhäuser irgendwann leerer werden.
Karl-Heinz Könsgen, Geschäftsführer Rhein-Taunus Krematorium
„Das kann passieren. Dann werden bestimmte Anlagen stillgelegt. Aber dann werden natürlich die Anlagen stillgelegt – wir haben auch unterschiedliche Klassen –, die die meiste Zuführung von Gas brauchen. Die legen wir als erstes still.“
Wenn ein Ofen erst einmal kalt ist, kann er nur mit sehr hohen Kosten wieder auf die nötige Temperatur gebracht werden. Einige der 60 Mitarbeiter des Rhein-Taunus-Krematoriums müssen jetzt Schichtbetrieb rund um die Uhr arbeiten. Eine Umstellung, die für viele kleinere Krematorien aber kaum umzusetzen ist. .Wenn das Gas zu teuer wird, müssen sie ihren Betrieb einstellen.
Im Rhein-Taunus-Krematorium sind die acht Einäscherungsanlagen seit einigen Wochen im Dauerbetrieb. Denn wenn das Unternehmen rund um die Uhr einäschert, sinkt unter dem Strich der Energieverbrauch.
Karl-Heinz Könsgen, Geschäftsführer Rhein-Taunus Krematorium
„Je länger Sie einäschern, desto heißer bleiben die Öfen und sie verbrauchen weniger Gas oder kein Gas. Bei den zwei großen Öfen verbrauchen wir kein Gas mehr.
Denn wenn sich dort die 88 Tonnen Stein erst einmal auf etwa 900 Grad Celsius erhitzt haben, speichern diese die Temperatur. Solange die Öfen weiter ununterbrochen genutzt werden, brauchen sie keine weitere Gaszufuhr.
Karl-Heinz Könsgen, Geschäftsführer Rhein-Taunus Krematorium
„Und allein durch die Hitze. Das ist die zündende Energie, damit der Sarg und die Sargbeigaben, also Kleidung und Folien die da drin sind, anfangen zu brennen. Dann gibt der Körper seine 72 Prozent Körperflüssigkeit ab, wandelt Körperfett in Körperöl um und das ist im Prinzip der Brennstoff nachher.“
Weil die beiden großen Öfen derzeit kein Gas mehr brauchen, sinken für das Rhein-Taunus-Krematorium die Kosten. Und das ist auch nötig, denn für das Unternehmen werden die Gaspreise um mindestens das Sechsfache steigen. Momentan bringen die Bestatter fast stündlich Verstorbene nach Dachsenhausen. Die Kühlhäuser sind gut gefüllt. Doch weil die Zahl der Verstorbenen insgesamt nicht steigt, werden die Kühlhäuser irgendwann leerer werden.
Karl-Heinz Könsgen, Geschäftsführer Rhein-Taunus Krematorium
„Das kann passieren. Dann werden bestimmte Anlagen stillgelegt. Aber dann werden natürlich die Anlagen stillgelegt – wir haben auch unterschiedliche Klassen –, die die meiste Zuführung von Gas brauchen. Die legen wir als erstes still.“
Wenn ein Ofen erst einmal kalt ist, kann er nur mit sehr hohen Kosten wieder auf die nötige Temperatur gebracht werden. Einige der 60 Mitarbeiter des Rhein-Taunus-Krematoriums müssen jetzt Schichtbetrieb rund um die Uhr arbeiten. Eine Umstellung, die für viele kleinere Krematorien aber kaum umzusetzen ist. .Wenn das Gas zu teuer wird, müssen sie ihren Betrieb einstellen.









