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Urteil nach Angriff mit Fleischerbeil — Baukosten der Schiersteiner Brücke stark gestiegen — Mehr Geld für Deutschkurse in Hessen — Einheitliches System für hessischen Online-Unterricht
Urteil nach Angriff mit Fleischerbeil
Das Landgericht Darmstadt hat einen 59-jährigen Syrer zu elf Jahren Haft wegen versuchten Mordes verurteilt. Der Mann habe im August 2021 im Bahnhof Obertshausen bei Offenbach seine Ehefrau mit einem Beil angegriffen, um sie zu entstellen. Bei seinen unkontrollierten Hieben habe er den Tod der Syrerin billigend in Kauf genommen. Der Angeklagte habe seine Ehre verletzt gesehen, weil die Frau ihn verlassen habe. Zugunsten des Angeklagten spreche, dass er die Tat gestanden habe und bereit sei, das Schmerzensgeld in Höhe von 60.000 Euro zu zahlen.
Baukosten stark gestiegen
Der Bau der neuen Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden wird viel teurer als geplant. Das hat die zuständige Autobahn GmbH heute mitgeteilt. Mittlerweile rechne sie mit Kosten von rund 250 Millionen Euro. Zum Baubeginn 2013 hätten die erwarteten Gesamtkosten noch bei rund 216 Millionen Euro gelegen. Wenn alles wie geplant laufe, werde der Verkehr ab den Sommerferien im kommenden Jahr über die neue Autobahnbrücke rollen.
Mehr Geld für Deutschkurse
Das Land Hessen gibt eine weitere Million Euro für Kurse aus, in denen Flüchtlinge Deutsch lernen können. Ein Grund dafür seien die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Wie das Sozialministerium heute mitteilte, stünden damit in diesem Jahr rund 4,7 Millionen Euro für die Sprachkurse zur Verfügung. Es sei wichtig, dass die Geflüchteten die deutsche Sprache schnell und gut lernen würden. Nur so könne ihre Integration gelingen.
Einheitliches System für Online-Unterricht
Die Schulen in Hessen werden nach den Sommerferien das lange geplante einheitliche Videokonferenz-System für den Fernunterricht bekommen. Das Kultusministerium betonte, das Tool „Big Blue Button“ sei leistungsfähig und datenschutzkonform. Die ersten Schulen sollen Ende September damit arbeiten können. Die Schulen, die noch keinen Zugang haben, dürfen zunächst weiter mit den Tools US-amerikanischer Anbieter arbeiten. Wegen des Lockdowns in der Corona-Pandemie war der Unterricht zeitweise nur online möglich.
Urteil nach Angriff mit Fleischerbeil
Das Landgericht Darmstadt hat einen 59-jährigen Syrer zu elf Jahren Haft wegen versuchten Mordes verurteilt. Der Mann habe im August 2021 im Bahnhof Obertshausen bei Offenbach seine Ehefrau mit einem Beil angegriffen, um sie zu entstellen. Bei seinen unkontrollierten Hieben habe er den Tod der Syrerin billigend in Kauf genommen. Der Angeklagte habe seine Ehre verletzt gesehen, weil die Frau ihn verlassen habe. Zugunsten des Angeklagten spreche, dass er die Tat gestanden habe und bereit sei, das Schmerzensgeld in Höhe von 60.000 Euro zu zahlen.
Baukosten stark gestiegen
Der Bau der neuen Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden wird viel teurer als geplant. Das hat die zuständige Autobahn GmbH heute mitgeteilt. Mittlerweile rechne sie mit Kosten von rund 250 Millionen Euro. Zum Baubeginn 2013 hätten die erwarteten Gesamtkosten noch bei rund 216 Millionen Euro gelegen. Wenn alles wie geplant laufe, werde der Verkehr ab den Sommerferien im kommenden Jahr über die neue Autobahnbrücke rollen.
Mehr Geld für Deutschkurse
Das Land Hessen gibt eine weitere Million Euro für Kurse aus, in denen Flüchtlinge Deutsch lernen können. Ein Grund dafür seien die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Wie das Sozialministerium heute mitteilte, stünden damit in diesem Jahr rund 4,7 Millionen Euro für die Sprachkurse zur Verfügung. Es sei wichtig, dass die Geflüchteten die deutsche Sprache schnell und gut lernen würden. Nur so könne ihre Integration gelingen.
Einheitliches System für Online-Unterricht
Die Schulen in Hessen werden nach den Sommerferien das lange geplante einheitliche Videokonferenz-System für den Fernunterricht bekommen. Das Kultusministerium betonte, das Tool „Big Blue Button“ sei leistungsfähig und datenschutzkonform. Die ersten Schulen sollen Ende September damit arbeiten können. Die Schulen, die noch keinen Zugang haben, dürfen zunächst weiter mit den Tools US-amerikanischer Anbieter arbeiten. Wegen des Lockdowns in der Corona-Pandemie war der Unterricht zeitweise nur online möglich.









