Weitere Nachrichten im Überblick
Anklage nach Mord an Polizisten
Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern hat Anklage wegen Mordes gegen den 38-jährigen Andreas S. erhoben. Ihm wird vorgeworfen, am 31. Januar dieses Jahres bei Kusel eine 24 Jahre alte Polizeianwärterin und einen 29 Jahre alten Polizeibeamten ermordet zu haben. Für die tödlichen Schüsse aus Jagdgewehr und Schrotflinte soll er alleine verantwortlich gewesen sein. Aus der Anklageschrift geht hervor, dass er neben den bisher bekannten zwei Schüssen aus der Schrotflinte, noch einen dritten tödlichen Schuss auf die Polizistin abgegeben haben soll. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Andreas S. die Taten begangen hat, um Jagdwilderei zu verdecken.
Fraport macht durch Russland Millionen-Verluste
Der Frankfurter Flughafen-Betreiber Fraport hat im Zusammenhang mit seiner Beteiligung am Flughafen Pulkovo in St. Petersburg 48 Millionen Euro abgeschrieben. Damit ist die Fraport im ersten Quartal trotz steigender Passagierzahlen im Minus geblieben. Bei einem um 40 Prozent gestiegenen Umsatz von knapp 540 Millionen Euro machte Fraport im ersten Quartal ein Verlust von 108 Millionen Euro. Damit schnitt man schlechter ab, als von Analysten erwartet. Die mehrheitlich im Besitz von Hessen und der Stadt Frankfurt stehende Fraport sieht derzeit keinen Weg, sich von der Beteiligung zu trennen, hat aber ihre Tätigkeiten in Russland eingestellt.
Fresenius bleibt in Russland tätig
Der Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius hält trotz des Angriffs auf die Ukraine an seinem Russland-Geschäft fest. Das bekräftigte der Vorstandschef auf der Hauptversammlung. Das Unternehmen betreibe in Russland unter anderem Dialysezentren für Nierenkranke und versorge Krankenhäuser mit Arzneien und klinischer Ernährung. Man könne die Patienten dort nicht einfach im Stich lassen. Es gehe dabei nicht um wirtschaftliche Gründe. Fresenius verdient laut eigenen Angaben derzeit in Russland kein Geld.
Ex-AWO Geschäftsführer vor Gericht
Das Amtsgericht Frankfurt hat heute den früheren Geschäftsführer der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt, Jürgen Richter, wegen eines zu Unrecht geführten Doktortitels zu 8.000 Euro Strafe verurteilt. Der 65-Jährige soll den akademischen Grad unter anderem in seinem Ausweis und in seinem Reisepass verwendet haben. Richters Anwalt kündigte heute bereits an, in Berufung zu gehen. Laut Medienberichten ist jetzt außerdem bekannt geworden, dass bei der AWO Frankfurt nicht nur Mitarbeiter mit Scheinjobs versorgt worden sein sollen, sondern auch zahlreiche Familienmitglieder. Alleine in der Familie Richter sollen in den vergangenen Jahren acht Angehörige Minijobs bei der AWO gehabt haben. Insgesamt sollen die Ermittler auf rund 130 Minijobs gestoßen sein.









