Der Sporttalk mit David Rischke
Unser Sportreporter David Rischke bringt Sie auf den aktuellen Stand zum anstehenden Bundesliga-Wochenende.
Eva Dieterle, Moderatorin: Am Wochenende rollt nach der Länderspielpause wieder der Ball in der Fußballbundesliga und deswegen ist jetzt bei mir David Rischke aus der Sportredaktion. David, eine Meldung, die hat heute für besondere Aufmerksamkeit gesorgt. Mainz 05 bekommt eine Frauenfußballmannschaft.
David Rischke, Sportreporter: Ganz genau so sieht es aus. Das wurde heute auf der Pressekonferenz überraschend verkündet. Und hier sehen wir auch die Bilder dazu. Der Plan ist folgendermaßen: Mainz 05 wird kooperieren ab nächster Saison mit dem ortsansässigen Verein TSV Schott Mainz und ab der übernächsten Saison werden die Spielerinnen dann sogar schon im Trikot von Mainz 05 auflaufen. Ja, und wir hören mal rein, was Vorstand Sport der 05er, Christian Heidel, dazu sagt:
Christian Heidel, Vorstand Sport 1. FSV Mainz 05
„Mainz 05 steigt jetzt in den Frauenfußball ein. Wir wurden des Öfteren dafür kritisiert, dass wir das noch nicht getan haben. Ich glaube, es gibt nicht so viele Bundesligavereine, die noch ohne eine Frauenmannschaft agieren. Aber das ist von langer Hand her vorbereitet gewesen und ich glaube auch, sehr gut vorbereitet und hat in den letzten Wochen an Dynamik gewonnen.“
Rischke: Und wer gedacht hätte, das sei vielleicht ein Aprilscherz, dem ist nicht so. Die Zeiten gehören ja auch der Vergangenheit an, dass man über den Frauenfußball Scherze macht. Dafür ist Frauenfußball mittlerweile auch zu wichtig und zu relevant. Meine persönliche Einschätzung dazu noch: Man kann diese Entscheidung von Mainz 05, jetzt eine Frauenfußballmannschaft zu installieren, durchaus als überfällig beschreiben.
Dieterle: Kommen wir zu den Männern von Mainz 05. Die können sich ja im anstehenden Saisonendspurt noch für den Europapokal qualifizieren. Aber vor den Mainzern liegt eine harte Woche. Drei Auswärtsspiele am Stück
Rischke: Ja, das ist ungewöhnlich. Am Sonntag geht es zu Borussia Mönchengladbach, am Mittwoch zum Nachholspiel nach Augsburg, Samstag nochmal nach Köln. Also drei Spiele in sechs Tagen auswärts. Das ist selten. Aber diese ganze Reiserei durch die halbe Republik, die beschäftigt den Trainer Bo Svenson schon gar nicht mehr so. Ihn beschäftigt die notorische Auswärtsschwäche seiner Mannschaft Denn seit acht Spielen warten die Mainzer schon auf einen Sieg in der Fremde.
Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05
„Es gab auch gute Auswärtsspiele dieses Jahr. Aber wenn man insgesamt zwölf hatte und dann nur drei, vier, wo man zufrieden war, reicht das eben nicht aus. Und das ist klar, das ist ungewöhnlich, diese drei Auswärtsspiele in sechs Tage, im Endeffekt spielen wir eine ordentliche Saison aber da haben wir noch einiges zu beweisen auswärts und das ist auch die Herausforderung an die Jungs.“
Dieterle: Ja noch einiges zu beweisen hat auch Liga-Konkurrent Eintracht Frankfurt. Auch die können sich noch für den Europacup nächste Saison qualifizieren. Morgen kommt Greuther Fürth. Wie ist denn die Lage aktuell bei den Adlerträgern?
Rischke: Die Laune ist wirklich gut. Man möchte die Lage als „fröhliche Anspannung“ beschreiben. Es herrscht so etwas wie Vorfreude, wohl aber eher schon Vorfreude auf die Duelle in der Europa League, die gegen den schillernden Weltclub FC Barcelona ja stattfinden. Nächste Woche Donnerstag kommt Barcelona schon nach Frankfurt. Und da muss der Trainer der Frankfurter, Oliver Glasner, aufpassen, dass er den Fokus wieder auf Greuther Fürth richtet. Denn den Tabellenletzten Fürth, den besiegt man auch nicht mal eben so im Vorbeigehen in der Bundesliga. Aber Oliver Glasner, wenn man ihn in der Pressekonferenz sieht, der sprüht vor Elan, was diese Aufgabe morgen angeht.
Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt
„Für mich kommt jetzt die schönste Zeit des Jahres, für uns. Jetzt geht’s darum, jetzt kannst du ernten, was du das ganze Jahr gesät hast, jetzt geht’s darum, zu finalisieren. Jetzt geht’s darum, dich zu belohnen für den Aufwand, den du betrieben hast und deswegen jetzt die schönste Phase.“
Dieterle: Und in der Zweiten Bundesliga hat auch Darmstadt 98 das große Ziel vor Augen: den Aufstieg ins Oberhaus. Und die Lilien können morgen noch mal richtig Punkte einfahren, oder?
Rischke: Genau, da geht es gegen Holstein Kiel. Und wenn die Darmstädter es schaffen, sich in der Tabelle der zweiten Liga noch einen Platz nach oben zu bewegen, dann steigen sie wieder auf in die Bundesliga und der Trainer Torsten Lieberknecht, der hat sich heute im Auto auf dem Weg zur Pressekonferenz ein bisschen Inspiration abgeholt. In der Stadt hängt nämlich ein Spruchband von Fans von Darmstadt. Da steht drauf: „Gemeinschaft ist das größte Geschenk“. Und das hat Lieberknecht wirklich inspiriert und er hat es auch aufgenommen und erwähnt und mit dieser Gemeinschaft wolle man jetzt also etwas Großes schaffen. Wie zuletzt 2015, als man mit einer guten Gemeinschaft in die Bundesliga aufgestiegen ist. Wir nehmen das als Schlusswort. David, vielen Dank für deinen Ausblick aufs Fußball Wochenende.
Rischke: Gerne.
Eva Dieterle, Moderatorin: Am Wochenende rollt nach der Länderspielpause wieder der Ball in der Fußballbundesliga und deswegen ist jetzt bei mir David Rischke aus der Sportredaktion. David, eine Meldung, die hat heute für besondere Aufmerksamkeit gesorgt. Mainz 05 bekommt eine Frauenfußballmannschaft.
David Rischke, Sportreporter: Ganz genau so sieht es aus. Das wurde heute auf der Pressekonferenz überraschend verkündet. Und hier sehen wir auch die Bilder dazu. Der Plan ist folgendermaßen: Mainz 05 wird kooperieren ab nächster Saison mit dem ortsansässigen Verein TSV Schott Mainz und ab der übernächsten Saison werden die Spielerinnen dann sogar schon im Trikot von Mainz 05 auflaufen. Ja, und wir hören mal rein, was Vorstand Sport der 05er, Christian Heidel, dazu sagt:
Christian Heidel, Vorstand Sport 1. FSV Mainz 05
„Mainz 05 steigt jetzt in den Frauenfußball ein. Wir wurden des Öfteren dafür kritisiert, dass wir das noch nicht getan haben. Ich glaube, es gibt nicht so viele Bundesligavereine, die noch ohne eine Frauenmannschaft agieren. Aber das ist von langer Hand her vorbereitet gewesen und ich glaube auch, sehr gut vorbereitet und hat in den letzten Wochen an Dynamik gewonnen.“
Rischke: Und wer gedacht hätte, das sei vielleicht ein Aprilscherz, dem ist nicht so. Die Zeiten gehören ja auch der Vergangenheit an, dass man über den Frauenfußball Scherze macht. Dafür ist Frauenfußball mittlerweile auch zu wichtig und zu relevant. Meine persönliche Einschätzung dazu noch: Man kann diese Entscheidung von Mainz 05, jetzt eine Frauenfußballmannschaft zu installieren, durchaus als überfällig beschreiben.
Dieterle: Kommen wir zu den Männern von Mainz 05. Die können sich ja im anstehenden Saisonendspurt noch für den Europapokal qualifizieren. Aber vor den Mainzern liegt eine harte Woche. Drei Auswärtsspiele am Stück
Rischke: Ja, das ist ungewöhnlich. Am Sonntag geht es zu Borussia Mönchengladbach, am Mittwoch zum Nachholspiel nach Augsburg, Samstag nochmal nach Köln. Also drei Spiele in sechs Tagen auswärts. Das ist selten. Aber diese ganze Reiserei durch die halbe Republik, die beschäftigt den Trainer Bo Svenson schon gar nicht mehr so. Ihn beschäftigt die notorische Auswärtsschwäche seiner Mannschaft Denn seit acht Spielen warten die Mainzer schon auf einen Sieg in der Fremde.
Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05
„Es gab auch gute Auswärtsspiele dieses Jahr. Aber wenn man insgesamt zwölf hatte und dann nur drei, vier, wo man zufrieden war, reicht das eben nicht aus. Und das ist klar, das ist ungewöhnlich, diese drei Auswärtsspiele in sechs Tage, im Endeffekt spielen wir eine ordentliche Saison aber da haben wir noch einiges zu beweisen auswärts und das ist auch die Herausforderung an die Jungs.“
Dieterle: Ja noch einiges zu beweisen hat auch Liga-Konkurrent Eintracht Frankfurt. Auch die können sich noch für den Europacup nächste Saison qualifizieren. Morgen kommt Greuther Fürth. Wie ist denn die Lage aktuell bei den Adlerträgern?
Rischke: Die Laune ist wirklich gut. Man möchte die Lage als „fröhliche Anspannung“ beschreiben. Es herrscht so etwas wie Vorfreude, wohl aber eher schon Vorfreude auf die Duelle in der Europa League, die gegen den schillernden Weltclub FC Barcelona ja stattfinden. Nächste Woche Donnerstag kommt Barcelona schon nach Frankfurt. Und da muss der Trainer der Frankfurter, Oliver Glasner, aufpassen, dass er den Fokus wieder auf Greuther Fürth richtet. Denn den Tabellenletzten Fürth, den besiegt man auch nicht mal eben so im Vorbeigehen in der Bundesliga. Aber Oliver Glasner, wenn man ihn in der Pressekonferenz sieht, der sprüht vor Elan, was diese Aufgabe morgen angeht.
Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt
„Für mich kommt jetzt die schönste Zeit des Jahres, für uns. Jetzt geht’s darum, jetzt kannst du ernten, was du das ganze Jahr gesät hast, jetzt geht’s darum, zu finalisieren. Jetzt geht’s darum, dich zu belohnen für den Aufwand, den du betrieben hast und deswegen jetzt die schönste Phase.“
Dieterle: Und in der Zweiten Bundesliga hat auch Darmstadt 98 das große Ziel vor Augen: den Aufstieg ins Oberhaus. Und die Lilien können morgen noch mal richtig Punkte einfahren, oder?
Rischke: Genau, da geht es gegen Holstein Kiel. Und wenn die Darmstädter es schaffen, sich in der Tabelle der zweiten Liga noch einen Platz nach oben zu bewegen, dann steigen sie wieder auf in die Bundesliga und der Trainer Torsten Lieberknecht, der hat sich heute im Auto auf dem Weg zur Pressekonferenz ein bisschen Inspiration abgeholt. In der Stadt hängt nämlich ein Spruchband von Fans von Darmstadt. Da steht drauf: „Gemeinschaft ist das größte Geschenk“. Und das hat Lieberknecht wirklich inspiriert und er hat es auch aufgenommen und erwähnt und mit dieser Gemeinschaft wolle man jetzt also etwas Großes schaffen. Wie zuletzt 2015, als man mit einer guten Gemeinschaft in die Bundesliga aufgestiegen ist. Wir nehmen das als Schlusswort. David, vielen Dank für deinen Ausblick aufs Fußball Wochenende.
Rischke: Gerne.









