Mächtig viel Wind – zum Glück nur wenig Schaden
Nach dem Sturm ist vor dem Sturm. Das Orkantief hat schon für mächtig Chaos gesorgt und es wird noch weitergehen. Schauen wir aber zunächst zurück auf eine stürmische Nacht mit Windgeschwindigkeiten von über 130 Stundenkilometer. Nicht nur Bäume sind umgestürzt, sondern sogar Lastwagen.
Auf der A5 kurz vor dem Bad Homburger Kreuz erwischt es heute früh diesen LKW. Eine Windböe erfasst den Laster, der daraufhin umkippt und alle Fahrspuren in Richtung Frankfurt blockiert. Der Fahrer wird leicht verletzt, bis zum Mittag staut sich der Verkehr auf fast 10 Kilometer.
Im Eifeldorf Bergweiler beschädigt eine Böe ein Hausdach, das zwischenzeitlich senkrecht in der Luft stand.
O-Ton Peter Glas, Anwohner
„Da hat das auf einmal geknallt, da bin ich aufgestanden, draußen geguckt,nix gesehen. Da hab ich mal hoch geguckt, da hat das Dach schon zurückgelegen, auf der Stromleitung gelegen.“
Umgestürzte Bäume sind das häufigste Bild – ob in Waldgebieten wie hier in der Region Trier oder mitten in der Stadt wie in Kassel. Feuerwehren allerorts im Dauereinsatz.
Auch den Luftverkehr wirbelt der Sturm durcheinander. Am Frankfurter Flughafen werden mehrere Flüge gestrichen.
An den hessischen Schulen hat das Kultusministerium die Präsenzpflicht für heute und morgen ausgesetzt. Im Kreis Groß-Gerau beispielsweise bleiben alle Schulen für den Rest der Woche geschlossen. Eine Notbetreuung wurde eingerichtet. In Rheinland-Pfalz können die Erziehungsberechtigten entscheiden, ob sie ihren Kindern den Schulweg zumuten, erklärt das Bildungsministerium.
Laut dem Deutschen Wetterdienst nähert sich am Freitag von Westen her ein weiteres Orkantief Deutschland. Mit Ruhe nach dem Sturm ist also zunächst noch nicht zu rechnen.
O-Ton Andreas Friedrich, Meteorologe Deutscher Wetterdienst Offenbach
„Wir müssen damit rechnen dass die Windgeschwindigkeiten wieder bis in den Orkanbereich gehen, sogar 120 Stundenkilometer sind im Norden Hessens möglich, auf den Bergen sogar bis 140, das wird sehr gefährlich. Im Süden von Hessen, in Rheinland-Pfalz im Saarland, da rechnen wir mit schweren Sturmböen um 100 Stundenkilometern, also man sollte auch dort vorsichtig sein, denn es kann auch dort zu umgestürzten Bäumen kommen und Schäden an Häusern.“
Es stürmt also weiter in der Region. Wetterwarnungen bestehen deutschlandweit. Wer kann, bleibt lieber drin.
Auf der A5 kurz vor dem Bad Homburger Kreuz erwischt es heute früh diesen LKW. Eine Windböe erfasst den Laster, der daraufhin umkippt und alle Fahrspuren in Richtung Frankfurt blockiert. Der Fahrer wird leicht verletzt, bis zum Mittag staut sich der Verkehr auf fast 10 Kilometer.
Im Eifeldorf Bergweiler beschädigt eine Böe ein Hausdach, das zwischenzeitlich senkrecht in der Luft stand.
O-Ton Peter Glas, Anwohner
„Da hat das auf einmal geknallt, da bin ich aufgestanden, draußen geguckt,nix gesehen. Da hab ich mal hoch geguckt, da hat das Dach schon zurückgelegen, auf der Stromleitung gelegen.“
Umgestürzte Bäume sind das häufigste Bild – ob in Waldgebieten wie hier in der Region Trier oder mitten in der Stadt wie in Kassel. Feuerwehren allerorts im Dauereinsatz.
Auch den Luftverkehr wirbelt der Sturm durcheinander. Am Frankfurter Flughafen werden mehrere Flüge gestrichen.
An den hessischen Schulen hat das Kultusministerium die Präsenzpflicht für heute und morgen ausgesetzt. Im Kreis Groß-Gerau beispielsweise bleiben alle Schulen für den Rest der Woche geschlossen. Eine Notbetreuung wurde eingerichtet. In Rheinland-Pfalz können die Erziehungsberechtigten entscheiden, ob sie ihren Kindern den Schulweg zumuten, erklärt das Bildungsministerium.
Laut dem Deutschen Wetterdienst nähert sich am Freitag von Westen her ein weiteres Orkantief Deutschland. Mit Ruhe nach dem Sturm ist also zunächst noch nicht zu rechnen.
O-Ton Andreas Friedrich, Meteorologe Deutscher Wetterdienst Offenbach
„Wir müssen damit rechnen dass die Windgeschwindigkeiten wieder bis in den Orkanbereich gehen, sogar 120 Stundenkilometer sind im Norden Hessens möglich, auf den Bergen sogar bis 140, das wird sehr gefährlich. Im Süden von Hessen, in Rheinland-Pfalz im Saarland, da rechnen wir mit schweren Sturmböen um 100 Stundenkilometern, also man sollte auch dort vorsichtig sein, denn es kann auch dort zu umgestürzten Bäumen kommen und Schäden an Häusern.“
Es stürmt also weiter in der Region. Wetterwarnungen bestehen deutschlandweit. Wer kann, bleibt lieber drin.









