Fotokünstler Andreas Mühe stellt im Städel Museum aus
Andreas Mühe ist einer der bekanntesten Künstler in Deutschland. Ein Fotograf der Extraklasse. Vor kurzem hat das Frankfurter Städel Museum eines seiner Werke erwerben können. Heute ist der Künstler selbst in der Mainmetropole, zur Eröffnung einer Ausstellung mit seinen Fotografien. Ab morgen ist dann die Ausstellung für alle Museumsbesucher geöffnet.
Die ehemalige Kanzlerin in typischem Outfit. Unterwegs in Deutschland, an verschiedenen Orten. Angele Merkel blickt aus ihrer Dienstlimousine. Doch Merkel ist gar nicht Merkel. Ein Double, die Mutter des Fotografen Andreas Mühe.
Andreas Mühe, Fotograf: „Ja, es ist ja egal, wer es ist. Man beschäftigt sich jahrelang mit einem Thema. Und es ist die Visualisierung von gefühlter Macht. Man beschäftigt sich, wie man auch 16 Jahre bespielt worden ist. Es gibt eine Haltung, es gibt einen Blazer, es gibt eine Frisur. Und mit diesem bildlichen Gefühl versucht man Umgang zu finden. Und so passiert dann so eine Arbeit wie hinter uns.“
Das ist die echte Angie. Wieder von hinten. Sie steht 2008 in Berlin im botanischen Garten. Noch eine Fotografie von Andreas Mühe. Ein Neuerwerb des Städelmuseums, auf den der Museumsdirektor ziemlich stolz ist.
Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt: „Wir haben dieses Portrait von Angela Merkel erworben, weil wir eigentlich gerade an einem Punkt sind, an dem die Gegenwart anfängt historisch zu werden. Es ist ein Bild von diesem Künstler was sehr berühmt geworden ist. Es ist für mich eigentlich eines der schönsten Bilder die von Angela Merkel überhaupt gemacht worden sind und gleichzeitig auch eines der vielschichtigsten.“
Genauso wie die Ex-Kanzlerin stammt auch der Fotograf Andreas Mühe aus dem Osten Deutschlands. Geboren 1979 in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz. Ein vielfach ausgezeichneter Fotograf, der das digitale verpönt. Alle seine Fotos sind ganz old school analoge Aufnahmen.
Andreas Mühe, Fotograf: „Die analoge Fotografie fordert von mir höhere Konzentration, ich muss mit weniger Material etwas schaffen und man verschwendet dann auch nicht so viel Material. Man kann danach auch gezielter aussuchen. Weil wir sind in einer Zeit wo jeder einzelne Mensch einfach digitalen Müll herstellt, ich möchte da einfach nicht mitmachen.“
Den Einsatzkräften, die 1986 nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl direkt vor Ort waren, hat Andreas Mühe ein Denkmal gesetzt. Inszenierte Fotos vor authentischer Kulisse.
Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt: „Das ist ein Werk, das jeden von uns auch berührt und angeht.“
Stories of Conflict heißt die Ausstellung. Sie bleibt bis zum 19. Juni im Frankfurter Städel Museum.
Die ehemalige Kanzlerin in typischem Outfit. Unterwegs in Deutschland, an verschiedenen Orten. Angele Merkel blickt aus ihrer Dienstlimousine. Doch Merkel ist gar nicht Merkel. Ein Double, die Mutter des Fotografen Andreas Mühe.
Andreas Mühe, Fotograf: „Ja, es ist ja egal, wer es ist. Man beschäftigt sich jahrelang mit einem Thema. Und es ist die Visualisierung von gefühlter Macht. Man beschäftigt sich, wie man auch 16 Jahre bespielt worden ist. Es gibt eine Haltung, es gibt einen Blazer, es gibt eine Frisur. Und mit diesem bildlichen Gefühl versucht man Umgang zu finden. Und so passiert dann so eine Arbeit wie hinter uns.“
Das ist die echte Angie. Wieder von hinten. Sie steht 2008 in Berlin im botanischen Garten. Noch eine Fotografie von Andreas Mühe. Ein Neuerwerb des Städelmuseums, auf den der Museumsdirektor ziemlich stolz ist.
Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt: „Wir haben dieses Portrait von Angela Merkel erworben, weil wir eigentlich gerade an einem Punkt sind, an dem die Gegenwart anfängt historisch zu werden. Es ist ein Bild von diesem Künstler was sehr berühmt geworden ist. Es ist für mich eigentlich eines der schönsten Bilder die von Angela Merkel überhaupt gemacht worden sind und gleichzeitig auch eines der vielschichtigsten.“
Genauso wie die Ex-Kanzlerin stammt auch der Fotograf Andreas Mühe aus dem Osten Deutschlands. Geboren 1979 in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz. Ein vielfach ausgezeichneter Fotograf, der das digitale verpönt. Alle seine Fotos sind ganz old school analoge Aufnahmen.
Andreas Mühe, Fotograf: „Die analoge Fotografie fordert von mir höhere Konzentration, ich muss mit weniger Material etwas schaffen und man verschwendet dann auch nicht so viel Material. Man kann danach auch gezielter aussuchen. Weil wir sind in einer Zeit wo jeder einzelne Mensch einfach digitalen Müll herstellt, ich möchte da einfach nicht mitmachen.“
Den Einsatzkräften, die 1986 nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl direkt vor Ort waren, hat Andreas Mühe ein Denkmal gesetzt. Inszenierte Fotos vor authentischer Kulisse.
Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt: „Das ist ein Werk, das jeden von uns auch berührt und angeht.“
Stories of Conflict heißt die Ausstellung. Sie bleibt bis zum 19. Juni im Frankfurter Städel Museum.









