Impfzentren in Rheinland-Pfalz werden wieder aktiviert
Es ist nicht mal zwei Wochen her, da hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer neue Corona-Regeln für Rheinland-Pfalz vorgestellt. Mehr Booster-Impfungen, eine tägliche Testpflicht für Mitarbeiter in der Pflege und die Aufhebung aller Corona-Schutzmaßnahmen bei Veranstaltungen im Freien – das waren die Eckpunkte der Verordnung. Seitdem ist die Sieben-Tages-Inzidenz auf das Doppelte angestiegen, die Kritik an dem eher lockeren Kurs der Landesregierung wird lauter und lauter. Heute hat das Kabinett erneut getagt. Das Ergebnis: Es wird wieder Verschärfungen geben.
Und zwar vor allem für Menschen, die sich noch nicht haben impfen lassen. Die Landesregierung will die Corona-Warnstufen in Abstimmung mit Medizinern und Krankenhäusern anpassen.
Clemens Hoch, SPD, Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz
„Ab kommendem Montag gilt dann ein strengerer Warnplan. Das heißt, alle Landkreise und kreisfreien Städte über 100 – und das sind die meisten – werden in Warnstufe Zwei sein. Und dann werden auch weniger ungeimpfte, getestete Menschen Zutritt zu Veranstaltungen haben, nämlich nicht mehr, wie heute, 25, sondern maximal fünf.“
Auch in Restaurants und öffentlichen Einrichtungen wird dieser Grenzwert gelten. Vorausgesetzt, das betont der Gesundheitsminister heute immer wieder, die Ministerpräsidentenkonferenz übermorgen fasst keine anderen Beschlüsse. Die Tendenz geht also voraussichtlich in Richtung 2G.
Birgit Schrempf
„Es gibt mir so ein Gefühl von Sicherheit, dass es so gehandhabt werden würde.“
Sami Hankir
„Also, diese verschärften Maßnahmen, dass man immer kontrolliert wird, finde ich ein bisschen lästig. Aber ich denke, wenn sich dann die Mehrheit geimpft hat, dann haben wir es auch hinter uns.“
Ulrike S.
„Das ist nicht die richtige Motivation, sich impfen zu lassen. Man lässt sich impfen, weil man die Krankheit nicht bekommen will oder sie nicht weitergeben will und nicht, weil man seine Freiheit zurückhaben will. Das ist falsch.“
Steigen die Zahlen noch weiter an und einzelne Kreise oder Städte erreichen die dritte Warnstufe, soll es zu einer strengen 2G-Regelung kommen. Ab welchen Werten diese Stufe greift, das möchte der Gesundheitsminister erst am Freitag bekanntgeben.
Die vor zwei Wochen angekündigten Lockerungen für Veranstaltungen im Freien, wie zum Beispiel Weihnachtsmärkte, nimmt Hoch heute nicht zurück. Stattdessen verweist er an Veranstalter und Kommunen. Diese könnten frei entscheiden, welche Regeln bei ihnen gelten.
Wichtigstes Instrument bei der Bekämpfung der Pandemie bleibe aber das Impfen. Um die Impfquoten weiter zu steigern und die Hausärzte zu entlasten, will das Land ab kommender Woche Mittwoch acht Impfzentren reaktivieren.
Ab übermorgen haben alle Rheinland-Pfälzer, deren Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt, die Möglichkeit, sich online oder telefonisch für einen Termin zu registrieren. Auch Erst- und Zweitimpfungen sollen in den Landesimpfzentren durchgeführt werden. Auch in Regionen, in denen sich kein Impfzentrum befindet, soll Impfen möglich sein.
Daniel Stich, SPD, Landesimpfkoordinator Rheinland-Pfalz
„Dass wir in diesen Regionen zwei- bis dreimal vor Ort, in Absprache mit den Kommunen, ein Angebot machen, stationär – mobil. Das heißt konkret: Der Impfbus kommt vor Ort, das mobile Team kommt vor Ort, impft dann im Dorfgemeinschaftshaus, in der Stadthalle, wo auch immer. Dass wir einfach die Menschen nicht mehr draußen im Regen bei dieser Witterung warten lassen müssen.“
Zusätzlich gibt es die neu eingerichteten Impfstellen in rund zwanzig rheinland-pfälzischen Kliniken und natürlich die niedergelassenen Ärzte, die auch weiterhin die erste Anlaufstelle für Impfwillige sein sollten.
In Sachen Impfen zieht das Land nun also alle Register. In Sachen Regelverschärfungen bleibt dagegen noch einiges schwammig. Das wird sich aber gegen Ende der Woche – dann, wenn die Ministerpräsidenten getagt haben – aller Voraussicht nach ändern.
Und zwar vor allem für Menschen, die sich noch nicht haben impfen lassen. Die Landesregierung will die Corona-Warnstufen in Abstimmung mit Medizinern und Krankenhäusern anpassen.
Clemens Hoch, SPD, Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz
„Ab kommendem Montag gilt dann ein strengerer Warnplan. Das heißt, alle Landkreise und kreisfreien Städte über 100 – und das sind die meisten – werden in Warnstufe Zwei sein. Und dann werden auch weniger ungeimpfte, getestete Menschen Zutritt zu Veranstaltungen haben, nämlich nicht mehr, wie heute, 25, sondern maximal fünf.“
Auch in Restaurants und öffentlichen Einrichtungen wird dieser Grenzwert gelten. Vorausgesetzt, das betont der Gesundheitsminister heute immer wieder, die Ministerpräsidentenkonferenz übermorgen fasst keine anderen Beschlüsse. Die Tendenz geht also voraussichtlich in Richtung 2G.
Birgit Schrempf
„Es gibt mir so ein Gefühl von Sicherheit, dass es so gehandhabt werden würde.“
Sami Hankir
„Also, diese verschärften Maßnahmen, dass man immer kontrolliert wird, finde ich ein bisschen lästig. Aber ich denke, wenn sich dann die Mehrheit geimpft hat, dann haben wir es auch hinter uns.“
Ulrike S.
„Das ist nicht die richtige Motivation, sich impfen zu lassen. Man lässt sich impfen, weil man die Krankheit nicht bekommen will oder sie nicht weitergeben will und nicht, weil man seine Freiheit zurückhaben will. Das ist falsch.“
Steigen die Zahlen noch weiter an und einzelne Kreise oder Städte erreichen die dritte Warnstufe, soll es zu einer strengen 2G-Regelung kommen. Ab welchen Werten diese Stufe greift, das möchte der Gesundheitsminister erst am Freitag bekanntgeben.
Die vor zwei Wochen angekündigten Lockerungen für Veranstaltungen im Freien, wie zum Beispiel Weihnachtsmärkte, nimmt Hoch heute nicht zurück. Stattdessen verweist er an Veranstalter und Kommunen. Diese könnten frei entscheiden, welche Regeln bei ihnen gelten.
Wichtigstes Instrument bei der Bekämpfung der Pandemie bleibe aber das Impfen. Um die Impfquoten weiter zu steigern und die Hausärzte zu entlasten, will das Land ab kommender Woche Mittwoch acht Impfzentren reaktivieren.
Ab übermorgen haben alle Rheinland-Pfälzer, deren Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt, die Möglichkeit, sich online oder telefonisch für einen Termin zu registrieren. Auch Erst- und Zweitimpfungen sollen in den Landesimpfzentren durchgeführt werden. Auch in Regionen, in denen sich kein Impfzentrum befindet, soll Impfen möglich sein.
Daniel Stich, SPD, Landesimpfkoordinator Rheinland-Pfalz
„Dass wir in diesen Regionen zwei- bis dreimal vor Ort, in Absprache mit den Kommunen, ein Angebot machen, stationär – mobil. Das heißt konkret: Der Impfbus kommt vor Ort, das mobile Team kommt vor Ort, impft dann im Dorfgemeinschaftshaus, in der Stadthalle, wo auch immer. Dass wir einfach die Menschen nicht mehr draußen im Regen bei dieser Witterung warten lassen müssen.“
Zusätzlich gibt es die neu eingerichteten Impfstellen in rund zwanzig rheinland-pfälzischen Kliniken und natürlich die niedergelassenen Ärzte, die auch weiterhin die erste Anlaufstelle für Impfwillige sein sollten.
In Sachen Impfen zieht das Land nun also alle Register. In Sachen Regelverschärfungen bleibt dagegen noch einiges schwammig. Das wird sich aber gegen Ende der Woche – dann, wenn die Ministerpräsidenten getagt haben – aller Voraussicht nach ändern.









