LKW-Fahrer sind Mangelware
Lieferketten in diversen Industriezweigen sind ins Stocken geraten und es könnte noch schlimmer kommen, weil es nicht genug LKW-Fahrer gibt. Ein Szenario, das zugegeben weit weg klingt – in Großbritannien wurde es zwischenzeitlich aber bereits Realität. Auch in Hessen und Rheinland-Pfalz klagt das Kraftfahrer-Gewerbe mittlerweile über personelle Engpässe, wie unser Beispiel aus der Vulkaneifel zeigt.
Speditionsunternehmer Hans Ludwig macht sich Sorgen. Immer häufiger bleiben seine Laster auf dem Betriebsgelände in Dreis-Brück – kurz hinter Gerolstein – stehen. Es fehlt akut an LKW-Fahrern – unter anderem mangelt es an genügend Nachwuchs:
Hans Ludwig, Speditionsunternehmer
„Es ist tatsächlich ein Generationenproblem, weil die alten Fahrer machen das noch mit Wonne und gerne. Aber selbst die sind am Meckern, was auf den Straßen los ist. Das ist unerträglich. Und jüngere Fahrer machen das erst gar nicht mit. Hinzu kommt, dass viele jüngere Fahrer ja auch nicht die ganze Woche unterwegs sein wollen. Die wollen abends bei ihrer Familie sein.“
Termindruck und immer mehr Stress – von der guten alten Fernfahrerromantik ist in der Branche so gut wie nichts mehr zu spüren. Das setzt die Unternehmen immer mehr unter Druck.
Hans Ludwig, Speditionsunternehmer
„Das sorgt für Verluste, weil die Fahrzeuge stehen. Und wir haben größte Bedenken, dass wir unsere Kunden zukünftig nicht mehr in dem Maße bedienen, wie die das gerne hätten, weil einfach die Fahrer fehlen. Wir versuchen das zwar über Kollegen auszugleichen, aber letztendlich haben die anderen Firmen die gleichen Probleme wie wir auch. Es fehlen Fahrer an allen Enden.“
Ein Hauptgrund ist, dass immer weniger Arbeitnehmer überhaupt einen LKW-Führerschein besitzen. Seit der Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht tauche dieses Problem auf.
Hans Ludwig, Speditionsunternehmer
„Früher kamen junge Leute von der Bundeswehr, die haben dort ihren Führerschein absolviert, hat sie nichts gekostet. Und die sind dann auf die LKWs gestiegen und haben teilweise auch gern Fernverkehr gefahren. Heute findet das Ganze nicht mehr statt. Teilweise wird’s noch von der Agentur für Arbeit unterstützt, aber in der Regel nicht. Und ein Führerschein kostet heute zwischen 5.000 und 6.000 Euro – das haben junge Leute nicht zur Verfügung.“
Und so muss Hans Ludwig immer häufiger im Ausland nach Fahrern suchen. Für ihn steht fest: nur wenn der Fernfahrerjob wieder attraktiver werde, locke das auch wieder junge Menschen an – in ein Berufsfeld, das sich schon seit Jahren in nur eine Richtung entwickele: in die falsche.
Speditionsunternehmer Hans Ludwig macht sich Sorgen. Immer häufiger bleiben seine Laster auf dem Betriebsgelände in Dreis-Brück – kurz hinter Gerolstein – stehen. Es fehlt akut an LKW-Fahrern – unter anderem mangelt es an genügend Nachwuchs:
Hans Ludwig, Speditionsunternehmer
„Es ist tatsächlich ein Generationenproblem, weil die alten Fahrer machen das noch mit Wonne und gerne. Aber selbst die sind am Meckern, was auf den Straßen los ist. Das ist unerträglich. Und jüngere Fahrer machen das erst gar nicht mit. Hinzu kommt, dass viele jüngere Fahrer ja auch nicht die ganze Woche unterwegs sein wollen. Die wollen abends bei ihrer Familie sein.“
Termindruck und immer mehr Stress – von der guten alten Fernfahrerromantik ist in der Branche so gut wie nichts mehr zu spüren. Das setzt die Unternehmen immer mehr unter Druck.
Hans Ludwig, Speditionsunternehmer
„Das sorgt für Verluste, weil die Fahrzeuge stehen. Und wir haben größte Bedenken, dass wir unsere Kunden zukünftig nicht mehr in dem Maße bedienen, wie die das gerne hätten, weil einfach die Fahrer fehlen. Wir versuchen das zwar über Kollegen auszugleichen, aber letztendlich haben die anderen Firmen die gleichen Probleme wie wir auch. Es fehlen Fahrer an allen Enden.“
Ein Hauptgrund ist, dass immer weniger Arbeitnehmer überhaupt einen LKW-Führerschein besitzen. Seit der Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht tauche dieses Problem auf.
Hans Ludwig, Speditionsunternehmer
„Früher kamen junge Leute von der Bundeswehr, die haben dort ihren Führerschein absolviert, hat sie nichts gekostet. Und die sind dann auf die LKWs gestiegen und haben teilweise auch gern Fernverkehr gefahren. Heute findet das Ganze nicht mehr statt. Teilweise wird’s noch von der Agentur für Arbeit unterstützt, aber in der Regel nicht. Und ein Führerschein kostet heute zwischen 5.000 und 6.000 Euro – das haben junge Leute nicht zur Verfügung.“
Und so muss Hans Ludwig immer häufiger im Ausland nach Fahrern suchen. Für ihn steht fest: nur wenn der Fernfahrerjob wieder attraktiver werde, locke das auch wieder junge Menschen an – in ein Berufsfeld, das sich schon seit Jahren in nur eine Richtung entwickele: in die falsche.









